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ARBEITSBEREICHE  /  Alternativreferat

Alternativ- und Nachhaltigkeitsreferat

Das Alternativ- und Nachhaltigkeitsreferat ist der gesellschaftskritische Arbeitsbereich der ÖH. Die Hauptaufgabe besteht darin politische Kritik und Alternativen zum Herkömmlichen, abseits des "Mainstreams" zu erarbeiten und zu vermitteln. Dieses erfolgt dabei nicht nur über Veranstaltungen und Publikationen, sondern soll auch mit politischen Aktionen direkteren Einfluss in die scheinbare Normalität der Verhältnisse ausüben. Das Alternativ- und Nachhaltigkeitsreferat fordert daher nicht nur gesellschaftspolitische Veränderungen und Protest sondern fördert diesen, indem es Ressourcen zur Verfügung steht. Zum gegenseitigen Informationsaustausch, aber auch zur gemeinsamen Projektplanung findet dazu regelmäßig ein offenes Referatsplenum statt. Zu diesem sind selbstverständlich alle Interessierten eingeladen.
Die offene Demokratie findet nicht nur im Parlament, sondern auch in der Öffentlichkeit statt. Es gibt unabhängige Gruppierungen und Personen, die sich mit politischen Fragen auseinandersetzen. Ihre Erfahrungen, ihr Wissen und ihr Engagement werden als Input genützt. Ziviler Ungehorsam ist beispielsweise ein wirksames und notwendiges Mittel, deutlich auf Gefahren, auf Machtmissbrauch, auf nicht berücksichtigte Anliegen der Gesellschaft oder einzelner gesellschaftlicher Gruppen aufmerksam zu machen und diesen Anliegen zu mehr Gewicht oder auch zur Durchsetzung zu verhelfen.

Hauptaufgaben des Alternativ- und Nachhaltig-keitsreferats ist zum einen der Kampf gegen Rechtsextremismus, darunter die Geschichtsaufarbeitung des Austro- und deutschem Faschismus vor allem auch an der Universität Wien. Dazu eine umfassende Kritik der kapitalistischen Marktwirtschaft, des vorherrschenden Neoliberalismus und das Suchen nach einer solidarischen menschlich gerechten Alternative. Dazu gehört auch das Engagement bei den Fragen nach den gesellschaftlichen und ökonomischen Ursachen für ökologische Probleme. Das Alternativ- und Nachhaltigkeitsreferat sieht es als Aufgabe an, über die Friedensarbeit hinaus, die Möglichkeiten gewaltfreier Konfliktlösungen und Widerstandsformen zu prüfen. Der Arbeitsbereich dient der Vernetzung und Zusammenarbeit mit Organisationen und Gruppen mit ähnlichen Zielsetzungen. Hier vor allem auch in Bezug zu den Sozialen Bewegungen (Sozialforen, No Globals, ...) sowie der Friedensbewegung (No NATO, Friedensvolksbegehren). Das Alternativ- und Nachhaltigkeitsreferat unterstützt darüber hinaus kritische Gesellschaftstheorie in und rund um die Universität. Dazu gehört das Ziel einer stärkeren Verankerung fortschrittlicher Lehre und Forschung. Um das Studiuem kritischer Inhalte zu erleichtern veröffentlicht das Referat jedes Semester eine Übersicht an Gesellschaftskritischen sowie Umweltlehrveranstaltungen. Im Kampf gegen jegliche Form von Diskriminierung sammelt und dokumentiert das Referat Vorfälle an der Uni und unterstützt die Betroffenen. Neben Beratung vor Ort ist die DiDo (Diskriminierungsdokumentation) Knotenpunkt für Verbindung mit außeruniversitären Organisationen zum entsprechenden Problembereich.
Eine andere Welt ist nötig.

 

 

Kontakt

Alternativ- und Nachhaltigkeitsreferat der ÖH Uni Wien
AAKH, Spitalgasse 2, Hof 1
A-1090 Wien
Tel.: +43 (0)1 4277-19548
Fax: +43 (0)1 4277-9195
altref(at)oeh.univie.ac.at

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Weiterführende Links

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