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SCHWARZES BRETT DER ÖH

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ARBEITSBEREICHE  /  HomoBiTrans*  /  Archiv bis 2009

Archiv bis Ende 2009

Hier räumen wir demnächst auf. So lange findest du hier, was unsere Vorgänger_innen und wir bis Ende 2009 so gemacht haben eben eher unsortiert...

Fest am 28. November!

COME AS YOUR FAVOURITE ICON

28.11.2009 | 21:00 UHR | MAREA ALTA

Die Kollektive Frauen*-Referat und Referat für HomoBiTrans*-Gelegenheiten feiern ein Fest!

Eintritt frei, Getränke verbilligt

Musik:
astrid & berni
nic.
siegrid hart
white girl

Performances:
kronprinz ernesto el primero de sardarabad
momo kunyik aka super la diva
uvlicht-show

 


25.11. - Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen - Demoaufruf

FrauenMädchenLesben- DEMO am 25.11.2009
dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

Treffpunkt: 17.00 Praterstern (hinten beim Würstel-Prater)
Demobeginn: 18.00 Uhr
Anschließend: Fest in der FZ Bar (Währingerstraße Ecke Prechtlgasse)

GEMEINSAM KÄMPFEN WIR FÜR EIN SELBSTBESTIMMTES LEBEN!

- Weil Frauen noch immer unzumutbaren Mehrbelastungen ausgesetzt sind  
und ihre Arbeit  unsichtbar bleibt!
- Weil Frauen für dieselbe Arbeit ein Drittel weniger verdienen und  
die Einkommensschere in Krisenzeiten noch größer wird!
- Weil Frauen durch wirkungsvolle Männerseilschaften Mitbestimmung  
verwehrt wird!
- Weil Frauen ihr Leben lang mit sexistischen Verbalattacken und  
Witzen konfrontiert sind, und diese Nötigungen dauernd  
heruntergespielt werden!
- Weil Frauen von sexualisierten Übergriffen betroffen sind!
- Weil Frauen besonders schwerwiegend von anderen gesellschaftlichen  
Ungleichheiten betroffen sind (etwa wenn sie Migrantinnen sind)!
- Weil Frauen gesagt wird, wen sie lieben dürfen und wen nicht!
- Weil Frauen das Recht auf Abtreibung in Frage gestellt wird!
- Weil Frauen vorgeschrieben wird wie sie sein dürfen!
- Weil Frauen von Männern verprügelt, vergewaltigt und
ermordet werden!

Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter.
Wir sind widerständig und setzen uns mit all unserer Wut dagegen zur Wehr.
Kommt hin und solidarisiert euch: Gemeinsam sind wir viele!

Treffpunkt Praterstern

Als Treffpunkt für die diesjährige Demonstration am 25. November - dem  
internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen - wurde der Praterstern  
gewählt. In dieser Gegend kommt es besonders häufig zu sexualisierten  
Übergriffen und Vergewaltigungen.

Wir treffen uns dort, um gemeinsam Widerstand gegen Gewalt an Frauen  
zu demonstrieren. Gemeinsam wollen wir durch die Präsenz von vielen  
starken Frauen einen Raum zurückerobern, der uns genommen wurde. Die  
Wahl des Ortes ist symbolisch. Denn eigentlich müssten wir dazu in die  
Wohn- und Schlafzimmer gehen, denn Vergewaltigungen passieren nur zu  
einem geringen Teil im Park oder am Rande eines dunklen Weges. In den  
meisten Fällen kennen die Betroffenen die Täter. Es ist nur leider  
unmöglich, eine Demo durch tausende Wohnungen zu machen...

Stündlich wird in Österreich eine Frau vergewaltigt
2/3 aller vergewaltigten Frauen kennen die Täter
60% der Vergewaltigungen finden in ihrer oder seiner Wohnung statt
82% der Vergewaltigungen wurden von den Tätern geplant
30-40 Frauen werden jährlich in Österreich ermordet, die Täter sind  
mehrheitlich (Ex) Lebenspartner

Vergewaltigung und Mord sind kein vereinzelter ?Schicksalsschlag?,  
sondern tief verwurzelt in der gesellschaftlich patriachalen Ordnung.  
In den Rollen, in die Frauen gezwungen werden, steckt bereits Gewalt,  
der Frauen alltäglich und allnächtlich ausgesetzt sind.

Sexualisierte Gewalt beginnt dort, wo die Grenzen einer Frau/Lesbe  
überschritten werden, sei es von Unbekannten auf der Straße, in  
Lokalen oder in Beziehungen und Freundschaften.

Sexismus ist die Normierung von Frauen und Frauenkörper durch soziale,  
medizinische und wissenschaftliche Festschreibungen von  
(patriarchaler) Weiblichkeit. Mit Verhaltens- und Schönheitsnormen,  
Diäten, ?Schönheits?- operationen, Geschlechtsoperationen und  
Reproduktionstechnologien wird die patriarchale Vorstellung von  
Weiblichkeit hergestellt.

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen
Millionen von Frauen weltweit erfahren mindestens einmal in ihrem  
Leben physische, psychische oder sexualisierte Gewalt durch Männer.  
Obwohl es in den meisten Gewaltverhältnissen eine ganz konkret  
betroffene Frau gibt, richtet sich diese Gewalt nicht gegen sie  
alleine. Vielmehr dient Gewalt gegen Frauen zur Aufrechterhaltung und  
Absicherung der patriachalen Herrschaft. In dieser sind Frauen täglich  
struktureller Gewalt ausgesetzt. Auf dem Rücken der Frauen soll der  
gesellschaftliche Reichtum vermehrt werden. Dazu dienen Strukturen, in  
denen Frauen gratis oder unterbezahlt arbeiten.
Außerdem sind Frauen von spezifischen Gewaltverhältnissen in ihrer  
alltäglichen Lebensrealität betroffen zum Beispiel:

Migrantinnen und Illegalisierte, denen das Asylrecht erschwert und ein  
vom Mann unabhängiges Bleiberecht verwehrt wird.

Sexarbeiterinnen, die als sittenwidrig entrechtet und kriminalisiert  
werden und oft den Frauenhaß als ?Abschaum der Frauen? zu spüren  
bekommen.

Alleinerzieherinnen, die die alleinige Verantwortung für die Kinder  
tragen müssen und in Armut gedrängt werden. Gleichzeitig versucht die  
VäterRECHTSbewegung (im Namen des ?Kindeswohl?) Frauen (wieder) mit  
rechtlichen Mitteln zu kontrollieren und an einen (Ehe-)Mann zu binden.

Das Leben und die Liebe von Lesben wird im ?normalen Alltag?  
ausgeschlossen und diskriminiert. Gleichzeitig werden  
Frauen-liebende-Frauen als ?männerhassende Feindbilder? oder für  
sexuelle Männerphantasien benützt.


Gemeinsam sind wir stark
Widerstand gegen Gewalt und Unterdrückung leisten alle Frauen, die  
sich mit der momentanen Situation nicht abfinden. Tagtäglich bringen  
wir die Kraft und den Mut auf, uns gegen die herrschenden Verhältnisse  
zur Wehr zu setzen. Einige von uns kämpfen alleine, andere  
organisieren sich mit ihren Freundinnen oder Mitstreiterinnen.  
Letztendlich ist es ein gemeinsamer Kampf mit vielen Facetten für ein  
freies und wildes Leben.

Antisexistische Praxis - Wie weiter mit der Uni-Besetzung?!

Am Mittwoch, d. 4.11., 19.30 findet ein SchwuleTrans*-Treffen beim i:q (Gewi, Universitätscampus AAKH, Hof 2) statt. Es gibt Platz für Wünsche, Bedürfnisse, Besprechung von Vorgehensweisen, Aktionsplanung, etc.

Queerfem-Kalender 2010 sind da!

Es ist so weit, die queerfeministischen Taschenkalender sind bei uns eingetroffen! Du kannst den Kalender zu unseren Journaldienst- und Plenumszeiten (Mi 12-15 Uhr) und zu den Zeiten des Frauenreferats (Di ab 19 Uhr, und Fr 14-17 Uhr) abholen.

 


...

Warum wir Identitätspolitik derzeit notwendig finden

Die Besetzer_innen des AudiMax sehen sich gerne in der Tradition der 68er. Damit haben sie auf absurde Weise recht. Selbstverständlich sind sie keine Bewegung, die einer gesellschaftlichen Utopie folgt - lediglich Teile der Besetzer_innen scheinen mit der Gesamtsituation unzufrieden zu sein - dafür stehen die Pseudo-Revoluzzer ihren Vorgänger_innen wirklich gar nichts in sexistischen, homophoben, transphoben, intersexphoben Verhalten nach (die Aufzählung ist nicht vollständig, leider).

Die zu oft schon nur zu kleinen (pro-)feministischen und antisexistischen Errungenschaften, die zumindest in pop-kulturellen, liberalen und linken Zusammenhängen erkämpft wurden, stehen im AudiMax allesamt zur Disposition. Die selbsternannte Bildungs-Avantgarde fällt sogar hinter den Stand der Schulbiologiebücher zurück, die immerhin neben dem "biologischen" noch ein "soziales" Geschlecht kennen, was selbst widerum in queertheoretischen Zusammenhängen überwunden scheint.

Geschlechtsdestabilisierende Initiativen im AudiMax heißen derzeit leider nichts anderes, als die "Männer" universal werden zu lassen. Stattdessen fühlen wir uns in die 70er zurückgeworfen. Frauenquote und Schwulenversammlung, klare Geschlechts- und Begehrensgrenzen: eben das ganze Programm, das Alternativen zur Existenz als Hetero-Macker, überhaupt erst sichtbar macht.

Wir widersprechen uns bewusst. Das fühlt sich immer noch besser an als bloße Ratlosigkeit.

Sexismus angreifen! Bei der AudiMax-Besetzung und überall!

Während der letzten Audimax – Besetzungstagen gab es zahlreiche sexistische Vorfälle und Übergriffe.

Beispiele gefällig?
-    „Ausziehen“, „Schleich dich du Hure“, Buh – Rufe aus dem Plenum während (antisexistische) Redebeiträgen von Frauen
-    Sexistische Wortmeldungen am Mikrophon während und nach dem Plenum
-    Nackte Männerkörper und Schwänze auf der Bühne
-    Sexistische Wortmeldungen im Chat während dem Livestream
-    Sexistische Angriffe gegen Frauen: „Ihr seid sogar zu schiach um euch zu missbrauchen“
-    Sexisten auf der Bühne, bei Reden, als Musiker
-    Sexuelle Übergriffe im Schlafsaal
-    Sprüche zur sexuellen Verfügbarkeit von Frauen während der Besetzung, in Foren, im Chat,…zb.: „Ich habe gehört es gibt hier ein Puff“
-    Vortragende am Podium sind ausschließlich männlich (Quote fordern aber selbst nicht einhalten??)

Solche Vorfälle zu verhindern ist in unser aller Verantwortung!
Sexistische Übergriffe und Situationen sind Teil eines Gesellschaftssystems, in dem wir alle leben.
Das es zu solchen auch während dieser Besetzung kommen kann, ist unser aller Problem! Solange es hier ein allgemeines Desinteresse für antisexistische Themen gibt, solange Menschen nicht eingreifen, wenn sexistische Aussagen getätigt werden und Übergriffe geschehen, wird hier der gesellschaftliche Normalzustand reproduziert!

Frauen und Männer, denen ein antisexistischer Raum wichtig ist, finden diesen Zustand unerträglich und können oder wollen sich daher nicht, mehr oder nur teilweise an der Besetzung beteiligen.
Viele Frauen fühlen sich vor allem in der Nacht unwohl und empfinden den „Freiraum Uni“ nicht als ausreichenden Schutzraum vor sexuellen Übergriffen.
Sexistischer Umgang ist Ausschlussmechanismus! Eine breite Protestbewegung wird damit unmöglich!

Daher fordern wir alle BesetzerInnen auf, sich am Aufbau und Erhalt eines antisexistischen Raumes „Universität“ zu beteiligen.
Wir fordern:

-    Keine Akzeptanz von sexistischen Wortmeldungen am Podium!
-    Starkes Eingreifen von Allen bei sexistischen Übergriffen und Vorfällen!
-    Keine Diskussionen mit übergriffigen Typen, sondern Rauswurf!
-    Mindestens 50% Frauen bei Vorträgen, auf Podien, bei Diskussionsbeiträgen,…!
-    Mindestens 50% der Redezeit am Podium/ im Plenum für Frauen
-    Respektvoller Umgang miteinander!
-    Ein Frauenraum als Rückzugsraum, Schlafraum, Diskussionsraum,…
-    Geschlechtersensible Sprache bei Plakaten, Aushängen, Aussendungen,…

Eine freie Uni für Alle heißt vor allem auch einen Freiraum zu schaffen in dem Sexismus, Transphobie, Homophobie, Antisemitismus, Rassismus,… KEINEN Platz haben!
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Feministische Workshops (Audimaxbesetzung) und Aktivitäten für die nächsten Tage:

- Praktischer Workshop "Feministische Raumaneignung":
Dienstag, den 27.10.09 um 14 Uhr/ Treffpunkt Infopoint (Hauptuni, gegenüber vom Audimaxhaupteingang)

- im Anschluss um 15 Uhr "Treffen der FrauenAG"/ Treffpunkt Infopoint

- "Feministische Selbstverteidigung für Frauen"
Mittwoch, den 28.10.09 von 13.oo - 16.oo/ Treffpunkt Infopoint (Raum wird beim Infopoint bekanntgegeben)

- "Feministischer Frauenlesbenblock auf Großdemo am Mittwoch"
Mittwoch, den 28.10.09/ Treffpunkt 16.45 bei Unirampe
(Aufruf wird noch bekanntgegeben)

Audimax besetzt!

Ständig aktualisierte Infos zu den Protesten für freie Bildung gibt es auf der Opens external link in new windowHomepageder Besetzer_innen.

2009-09-30

Demo gegen Homo- und Transphobie in Serbien und überall

Am 20. September 2009 hätte in Belgrad die zweite Pride Parade seit den Attacken auf die Pride im Jahr 2001 stattfinden sollen. Aufgrund der erneuten Aufrufe von faschistischen Gruppen die Pride anzugreifen und der Erklärung der Polizei in letzter Minute, dass sie nicht für die Sicherheit der Teilnehmenden garantieren könne, mussten die Organisator_innen kurzfristig und zwangsläufig die Parade absagen.

Über Pläne von faschistischen Gruppen die Parade anzugreifen wurde schon vor Wochen in serbischen Medien berichtet. Es wurde dazu aufgerufen, die Parade mit allen Mitteln zu verhindern, Parade-Teilnehmer_innen Gewalt anzutun oder diese zu lynchen. Die Straßen der Stadt waren übersät von homophoben Graffitis, wie etwa „Wir werden euch kriegen!“ Zwar hat Serbien Gesetze gegen Hassreden, jedoch gab es zu keinem Zeitpunkt seitens staatlicher Autoritäten ausreichend Willen diese Drohungen im Vorfeld zu verfolgen. Stattdessen wurden derartige Aussagen als Form der Debatte und des Meinungsaustausches abgetan.

Weiter erscheinen die Bekundungen von staatlicher Seite, entsprechende Vorkehrungen zu treffen, als bloße Rhetorik. So ignorierte die Polizei im Vorfeld die präventiven Maßnahmen und Sicherheitspläne, die in einer - extra von der Organisations-Gruppe in Auftrag gegebenen - Studie vorgeschlagen wurden.

Ein Tag vor der Parade teilte die Polizei mit, dass eine Parade in der Innenstadt zu gefährlich geworden sei und schlug vor, die Route an den Stadtrand, weitab von einer öffentlichen Wahrnehmung, zu verlegen – was von den Organisator_innen abgelehnt wurde. Dass zu diesem späten Zeitpunkt eine Verlegung der Pride versammlungsrechtlich nicht mehr möglich gewesen wäre, bleibt unerwähnt. Dadurch kommt der Eindruck zustande, dass letztendlich die Organisator_innen die Verantwortung für die nicht stattfindende Parade zu tragen hätten. Außerdem warnte die Polizei davor, falls das Orga-Team die Pride trotzdem stattfinden lassen würde, dass ihnen die Kosten für die zu erwartenden Schäden durch ultranationalistische Hooligans und faschistischen Gruppen angelastet werden wird.

Öffentliche Unterstützungserklärungen und Kritik an den serbischen Autoritäten reichten bis hin zum Europäischen Parlament: Anstatt für minorisierte Gruppen und Gleichberechtigung wurde ein Zeichen für den neo-faschistischen Mob gesetzt, indem es ihm überlassen wurde die Straßen zu kontrollieren.

Die Organisator_innen der Pride Parade sind nun dabei weitere Schritte zu überlegen. Sie fordern vor allem die staatlichen Behörden auf gegen die homophoben Kampagnen neofaschistischer Gruppen, hierzu zählen etwa die Gruppe “Obraz” oder “Srpski narodni pokret 1389“, Maßnahmen zu ergreifen.

Es soll ein Zeichen gegen das Verhalten des serbischen Staates gesetzt werden, der sich für grundlegende Menschenrechte offensichtlich nicht genug einsetzt. Ein Zeichen gegen Homophobie, gegen Faschismus, für Gleichberechtigung und das Recht sich sicher in den Straßen bewegen zu können.

Zur Bekundung unserer Solidarität soll eine Demonstration zur serbischen Botschaft stattfinden:

Soli-Demo für LGBTs aus Serbien - gegen Homo- & Transphobie

Wann? Mittwoch, dem 30. September 2009 um 16:00

Wo? Museumsquartier / Marcus Omofuma Denkmal


Smash homophobia! Smash transphobia!

Solidarität mit LGBTs aus Serbien und überall!

BUDAPEST PRIDE - Solidarität mit der Gay Pride Budapest!

Infoveranstaltung und gemeinsame Anfahrt

Am 5. September findet in Budapest die alljährliche Gay Pride-Parade
statt. In den letzten Jahren gab es immer wieder massive Proteste und
Übergriffe von ungarischen Neonazis und homophoben Passant_innen, die im
letzten Jahr in Ausschreitungen zwischen der Polizei und den Nazis
gipfelten. Auch dieses Jahr gibt es wieder Aufrufe zu Protesten und zur
Gewalt gegen die Parade. Die Organisator_innen rufen zu einer breiten
internationalen Unterstützung und Beteiligung auf.

Am Mittwoch den 26. August wird es um 19 Uhr in der Rosa Lila Villa
(Cafe Willendorf) eine Infoveranstaltung zu der Situation in Ungarn und
den Gay Pride Paraden der letzten Jahre geben. Neben einem kurzen Film
über die Parade 2008 wird es auch einen kurzen Vortrag von Aktivistinnen
aus Budapest geben.

Für die gemeinsame An- und Rückreise nach Budapest steht ein Reisebus
zur Verfügung und wir würden uns freuen wenn Du mitfährst. Um besser
planen zu können, bitten wir Dich schnellsmöglichst um Anmeldung unter
der E-Mail-Adresse budapest_support@riseup.net oder bei der
Infoveranstaltung. Der Unkostenbeitrag für die Mitfahrt nach Budapest
wird 10€ betragen. Wir fahren am 05. September 09:30 Uhr am Westbahnhof
ab.

Da es immer wieder vorkommt, dass angemeldete Leute doch nicht mitfahren
können, lohnt es sich, zum Abfahrtzeitpunkt vorbei zu schauen, falls
doch noch ein Platz frei ist. Wir fahren am Westbahnhof ab, wo 09:50 Uhr
auch ein EC nach Budapest fährt.

Wir fahren direkt nach der Parade zurück, so dass wir zwischen 22:00 und
23:00 Uhr wieder in Wien ankommen.

Smash homophobia, smash transphobia!

budapest_support_at_riseup.net

queer-fem-tage 08

Das waren die Queer-Fem-Tage 2008

Fünf Tage Vernetzung, Workshops, Filmprogramm, Musikprogramm, Performanceprogramm, Feminismus, Dykemarch, Party, Kennenlernen von Menschen und Themen, Sexparty, Abschlusspicknick, Chillout, Vorbereitung, Zusammenräumen, zuwenig Schlafen, Filmbrunch, Kicken, Bondage, Befreiung, Transportfahrten, Organisatorisches, Inhaltliches, Grillen, Open Stage, Gender Performance, Begehren, Raufen, Female [technical] self-empowerment, Theorie, Praxis, Auseinandersetzung, Reflektion, Vokü, Orgastress, Organisieren, Umorganisieren, Laufenlassen, Chaos und dann doch wieder Ordnung, DIY, Vernunft und Emotion, Interviews, Moderation, Zuhören, Queerness, Open Space, Feminist Space, ... liegen hinter uns. Wir danken allen, die sich beteiligt haben, dass die Queer-feministischen Tage Wien 2008 so bewegt, quirlig und inspirierend waren!

die queer-fem-tage sind ein subversives selbstermächtigungsprojekt, das 2003 entstanden ist und sich als plattform für den Austausch queerer, feministischer und anti-rassistischer Positionen aus Praxis und Theorie versteht. bisher haben die queer-fem-tage in hamburg, marburg und berlin halt gemacht.

von 11. - 14. september haben sie in wien stattgefunden!
www.queerfemtagesind.org 

In Bewegung bleiben

Buchpräsentation und Diskussion zu lesbischen Politiken und Handlungsräumen mit Gabriele Dennert

Mittwoch, 23. April 2008, 19.00 Uhr

Der Band "In Bewegung bleiben" bietet einen längst fälligen Ein- und Überblick über die mehr als 30-jährige Geschichte der Lesbenbewegung in Deutschland und ihre geschichtlichen Voraussetzungen seit 1900, wie er in der Ausführlichkeit, Vielfältigkeit und Kompetenz noch nicht vorliegt.

Herausgeberin Gabriele Dennert wird multimedial Ausschnitte aus der Bewegungsgeschichte präsentieren und dabei u. a. thematisieren, welche Wirkung der Mordprozess gegen Marion Ihns und Judy Andersen in Itzehoe und die begleitende, Lesben diffamierende Berichterstattung der Boulevardpresse auf die Politisierung von Lesben in den 1970ern hatte, welche Konfliktlinien es in und um die Lesbenbewegung gab. Weitere Ausschnitte illustrieren theoretische Diskussionen und politische Praxen der Lesbenbewegung oder immer wieder richtiger: der Frauen-und-Lesbenbewegung. Dabei gibt es viele Anknüpfungspunkte zwischen Deutschland und Österreich, vor allem aus österreichischer Perspektive.

Der Abend soll ein Ein- und Rückblick für jüngere und ältere Frauen bieten, darüber hinaus aber auch zur Diskussion über die Tradierung und Geschichtsschreibung von Frauen/Lesben-Bewegungsgeschichte anregen. Wir freuen uns auf viele einschlägig bewegte und forschende Mitdiskutantinnen.

Gabriele Dennert (Mitherausgeberin), geb. 1971, lebt in Nürnberg. Medizinerin, Promotion zu Lesbengesundheit. Seit 1987 in feministischen, lesbischen und linken Zusammenhängen aktiv.

Publikationen:

Die gesundheitliche Situation lesbischer Frauen in Deutschland, Herbholzheim: Centaurus, 2005;

In Bewegung bleiben. 100 Jahre Politik, Kultur und Geschichte von Lesben. Hg. gem. m. Leidinger, Christiane; Rauchut, Franziska; Soine, Stefanie [Mitarb.], Berlin: Querverlag, 2007

Moderation: Margit Hauser
Unkostenbeitrag: 2,90

STICHWORT
Diefenbachgasse 38/1
A-1150 Wien



INTERNATIONALER TRANSGENDER DAY OF REMEMBRANCE 2007

am *20.11.2007* ab *19.30* im *HTU Cinèstudio*, 1060 Wien, Getreidemarkt 6

ab 19.30 INFOAUSSTELLUNG,
ab 20h FILM "Gisberta Liberdade"

ab 21.30 CHILL OUT mit Yasemin, BUFFET * * *

Der Internationale Transgender Day of Remembrance wird seit Jahren
weltweit begangen. In Wien findet er heuer zum 2. Mal statt. Dabei soll
Trans als geschlechtliche und geschlechterüberschreitende Lebensweise
sichtbar gemacht und ermordeten Transmenschen gedacht werden, über
Transaktionen und Transaktivist* informiert und Transinterqueeres
gefeiert werden.
 

- - - **Am 20.11. wollen wir gedenken, informieren, feiern** - - -

PROGRAMM:

 >>> Ab 20h
Der *Dokumentarfilm* "Gisberta Liberdade" von Jo Schedlbauer beleuchtet
Hintergründe zur Ermordung einer Transsexuellen in Porto im Februar 2006.
"Der Film begibt sich an den Ort des Geschehens. Durch Interviews wird
Gisbertas Lebensgeschichte, die Geschichte ihres Todes und Reaktionen
auf dieses unvorstellbar brutale Verbrechen nachvollzogen. Es geht um
ein Hass-Verbrechen, die Rezeption in der Öffentlichkeit, die Reaktion
von Staat und Kirche, Diskussionen und Aktivitäten der Community, um die rechtliche und soziale Situation von TransGender-Personen und um
Ansätze, wie solche Hass-Verbrechen und soziale Ausgrenzung und
Stigmatisierung in Zukunft verhindert werden können."
Länge: 85 min.

 >>> Ab 19.30
Im Foyer gibt es eine *InfoAusstellung* zu TransAktionen, TransGruppen
und TransAktivist*. Mit Plakaten, Flyern, Infoblättern und vielem mehr. 

 >>> Ab 19.30
Im *Meditations-Remembrance-Bereich* ist Raum und Zeit zum Gedenken der ermordeten TransMenschen und ihrer ermordeten Unterstützenden. 

 >>> Ab 21.30
Nach dem Film gibts *Chill out* mit YASEMIN von Homoriental! 

 >>>
Ein *BUFFET* wird unsere Körper, Geister und Seelen nähren.

*WANN: 20.11.2007, ab 19.30, Film: 20h, DJ-LINE 21.30*
*WO: HTU Cinéstudio; AudiMax der TU Wien, Getreidemarkt 9, 1060 Wien*

!!!Gegen Transphobie!!! Transinterqueeres feiern!!!

Eine Veranstaltung von DISKURSIV in Kooperation mit TRANSX und
HOMOBITRANS-REFERAT der ÖH-UniWien.

www.diskursiv.at
www.transx.at

www.oeh.univie.ac.at/arbeitsbereiche/homobitrans.htm


DISKURSIV - Verein zur Verqueerung gesellschaftlicher Zusammenhänge

verein(at)diskursiv.at
www.diskursiv.at



HomoBiTransTutoriumsAusbildungsSeminar

Es ist wieder so weit!
Vom 11. bis 14. Oktober findet eine Ausbildung zur Tutor_in statt.

Träumst du Tag und Nacht davon, eine Gruppe, die sich mit lesbischen, tuntigen, transgendernden, femmigen, schwulen, BDSMigen, intersexuellen, perversen, genderfuckenden, queeren, butchigen und/oder homobitransigen Themen und Anliegen auseinandersetzt, auf alle möglichen Beine zu stellen?
Oder möchtest du ganz dringend die eine oder andere trans-queere Revolution in die Wege leiten, weißt aber noch nicht so recht, wie du das anstellen kannst?
Solls dann doch ein Lesekreis werden, oder denkst du an die Gründung des ersten Drag-Streichorchester an deiner Uni?

Am Ausbildungsseminar soll gemeinsam und mit Hilfe zweier ausgebildeter Trainer_innen das wichtigste Know-How zur Planung und Durchführung eines Tutoriums erarbeitet werden, und wer will, kann auch Spaß haben.
Die Ausbildung kostet euch nix, und ist super viel wert! Die An- und Abreisekosten werden vom unabhängigen Tutoriumsprojekt übernommen, das auch für (reichliche) Kost und Logis (im Bühnenwirtshaus Juster) aufkommt.

Ich freu mich über zahlreiche Anmeldungen und Interessensbekundungen unter:
dani.baumgartner@oeh.univie.ac.at




Queer-Feministische Tage & Queer Leben Konferenz

... finden von 19. - 22.09. in Berlin statt.

Veranstaltet wird das Ganze von den KollegInnen vom Gender Studies Studiengang in Berlin. Das Programm findet Ihr in Kürze auf www.queerfemta.de

Gleich im Anschluss (21. - 22.09.) findet die Konferenz "queer leben" statt (www.queerleben.de). Die Teilnahme ist in beiden Fällen kostenlos.

Die Konferenz "queer leben" ist aus einem Projekttutorium zu "Queeren Räumen" an der Humboldt-Universität zu Berlin hervorgegangen und findet in Zusammenarbeit mit den Queer-Feministischen-Tagen statt. Ziel der Konferenz ist die Auseinandersetzung mit dem aktuellen Stand queerer Theorie und queerer Praktiken speziell im deutschsprachigen Raum. Wir wünschen uns, dass in Workshops, kurzen Vorträgen und Diskussionen ein Austausch über die Grenzen des akademischen Feldes hinaus und ein Nachdenken über politische Strategien entstehen kann. Dafür ist unter anderem die Frage nach den Grenzziehungen zwischen "Theorie" und "Praxis" von Bedeutung. Die Konferenz läuft unter dem Namen "queer leben", um einen Raum zur Praktizierung und zur Reflexion über queere Lebensrealitäten zu schaffen.



Vorträge im STICHWORT

Vortrag und Diskussion mit Johanna Schaffer

Dienstag, 22. Jänner 2008, 19.00 Uhr

STICHWORT - Archiv der Frauen- und Lesbenbewegung
15., Diefenbachgasse 38/1       

Wie können minorisierte Subjektpositionen und Existenzweisen visuell dargestellt werden, ohne in der Form ihrer Darstellung Minorisierung (Diskriminierung) zu wiederholen? Das war die Ausgangsfrage meiner im Sommer 2007 eingereichten Dissertation, deren Arbeit ich in Auszügen an diesem Abend vorstellen will. Diese Frage ist brisant, da sie die Kritik an einer ehrwürdigen Denkfigur oppositioneller Politiken, vor allem wenn sie identitätspolitisch organisiert sind, betreibt: Das ist die Figur der Sichtbarkeit und ihrer angeblich politisch ermächtigenden, emanzipatorischen und anti-repressiven Effekte. Mehr Sichtbarkeit, so die weit verbreitete Annahme, bedeutet mehr politische Präsenz, mehr Durchsetzungsvermögen und damit auch einen gesteigerten Zugang zu den Strukturen der Privilegienvergabe. Übersehen werden hier jedoch oft die komplexen Prozesse auf dem Feld der Visualität, für die höchst relevant ist, wer zu sehen gibt, in welchem Kontext zu sehen gegeben wird – und vor allem: wie, d.h. in welcher Form und Struktur zu sehen gegeben wird.
Wie also in Verhältnisse der visuellen Minorisierung und Diskriminierung intervenieren, ohne diese zu reproduzieren? Ich werde besonders betonen und an Bildern zeigen, dass und wie sich Hegemonie grundlegend über ästhetische Formen herstellt, und mehr noch, dass auch jegliche oppositionelle und kritische Aussage auf ein herrschendes Aussagesystem angewiesen ist. Aus diesem Abhängigkeitsverhältnis folgt für eine kritische Praxis, die eine Veränderung der herrschenden Verhältnisse beabsichtigt: Diese Praxis muss sich auf eine Arbeit an hegemonialen ästhetischen Formen einlassen. Und auch das ist brisant.

Johanna Schaffer hat ihre Dissertation im Rahmen des Kollegs Kulturwissenschaftliche Geschlechterstudien an der Universität Oldenburg geschrieben. Seit 2006 ist sie (für zwei Jahre im halben Beschäftigungsausmaß) Assistentin in dem von Barbara Paul geleiteten Bereich Kunstgeschichte und Kunsttheorie/Gender Studies an der Kunstuniversität Linz. Sie unterrichtet und übersetzt feministische, antirassistische, queere Repräsentationskritik.
Moderation: Sushila Mesquita
Unkostenbeitrag: 2,90 Euro
In Zusammenarbeit mit dem Referat für HomoBiTrans-Angelegenheiten der ÖH an der Universität Wien



le.f.t. - lesbische.film.tage graz

Gibt es ein Leben nach When Night is Falling ? - ausgewählte Beiträge aus den Einreichungen zum Kurzfilm-Wettbewerb des HomoBiTrans-Referates der Uni Wien am 25. November 2006 in Graz bei bei le.f.t – lesbische.film.tage graz 2006 (22.-25. November).
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Queer Snack goes Wiener Deewan

das HomoBiTrans-Referat unterstützte folgendes Projekt:

QueerSnack goes Wiener Deewan:
Transgender Day of Remembrance!

Montag, 20. November 06, ab 18h
im Wiener Deewan, Liechtensteinstr. 10, 1090 Wien.
Am 20. November ist Transgender Day of Remembrance, der Tag an dem
TransInterQueer*Personen gedacht wird. Wir nehmen das zum Anlass, alle
TransInterQueers & Friends in den Wiener Deewan einzuladen und ein
neuerliches /QueerSnack/ zu zelebrieren.



Tagung "Queer Reading in den Philologien"

Von 2. bis 5. November 2006 findet an der Universität Wien österreichweit erstmals eine wissenschaftliche Fachtagung zu „Queer Studies“ statt. Mit dem Fokus auf „Queer Reading in den Philologien“ sollen ein intensiver Austausch unter den TeilnehmerInnen und die Konzentration auf konkrete Lektüren gewährleistet werden. Queer Reading in Anwendung an literarischen Texten ist also ein Anliegen.

Verschiedene Arbeitsformen (Forumtheater und Workshops) sowie eine Ausstellung direkt am Veranstaltungsort tragen darüber hinaus dazu bei, Queer Theory in den vielfältigen Dimensionen ihrer künstlerischen und politischen Bezüge ein Stück weit sichtbar werden zu lassen.

Die Tagung ist eine Kooperation von Lehrenden, Studierenden und dem Referat für HomoBiTransangelegenheiten der ÖH Uni Wien und versteht sich als Beitrag zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Details wie Tagungsplan und Organisatorisches gibts unter http://www.univie.ac.at/queer-studies/

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Transrealitäten_Actions are louder than words

Workshop am 27.10. 2006 16-19 Uhr und 28.10. 10.30-18 Uhr
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Fotoshooting

Samstag, 21. Oktober 2006 ab 10:00 Uhr
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OktobeR/EVOLUTION/

Unter diesem Titel präsentiert der Verein LABRYS eine vierwöchige Veranstaltungsreihe rund um das Thema Geschlechterkonstruktionen. Der Titel „OktobeRevolution“ will mit dem Wortspiel von Revolution und Evolution auf veränderte, veränderliche und veränderbare geschlechtliche Identitäten und Lebensstile hinweisen, die in allen Veranstaltungen in besonderer Weise thematisiert werden.
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Das war die Regenbogenparade 2006

Am Samstag, den 1. Juli 2006 findet die diesjährige Regenbogen-Parade statt.

Dieses Jahr wird auch die ÖH stark vertreten sein. Mit einem gemeinsamen Wagen der HomoBiTrans-Referate und Referate für Gleichgeschlechtliche Lebensweisen österreichweit wollen wir gegen Diskriminierungen, Ausgrenzungen und Marginalisierungen kämpfen.

Unter dem Motto:
Monokultur tötet, das Leben ist nicht nur schwarz-weiß!

wollen wir auf den Zusammenhang zwischen Homophobie, Rassismus, Transphobie und Xenophobie hinweisen und ein lautstarkes Zeichen gegen jegliche Art der Diskriminierung setzen. In diesem Zusammenhang wollen wir auch auf die politischen Wurzeln des Christopher Street Days und auch der österreichischen Regenbogenparade hinweisen.

Wir laden euch alle ganz herzlich ein uns auf der Parade zu begleiten! Am 1. Juli 2006 auf der Wiener Ringstraße.

Fotos und mehr



Screen your voice – Get on screen!

(Ein)Schnitte

Schluss mit den Klischees! Genug von Heteronormativität auf der Kinoleinwand? Begehren und Geschlechtsidentitäten sind vielfältiger. Wir haben die Plattform. Du den Film?
Die interessantesten Beiträge bringen wir ins Kino. Denn: Bilder machen sichtbar.
Schick uns deinen Kurzfilm (nicht länger als 33 Minuten) auf DVD!

Filmeinreichung persönlich oder per Post bis spätestens 24. April 2006




das literarische queertett vol.3

der tuntistische buchklub wiens trifft sich zur dritten runde in sachen text+queer. es geht um den versuch, sich in der auseinandersetzung mit (literarischen) werken dem phänomen queer einmal mehr ein stück weit zu nähern und auszuloten, welche vorstellungen in diesem oft sehr unpräzis gebrauchten begriff mitgedacht werden, ob (und wenn ja wie) sich texte queer lesen lassen und was der weg über das buch für diese diskussion leisten kann.

themen:
jeffrey eugenides: middlesex
christine angot: inzest
queer for israel- ein "antideutscher" linker blick auf queer und zurück.

es diskutieren:
anna babka
elisa heinrich
casper g. zehner

moderation:
ursula knoll

ort: videothek 8einhalb
garnisong. 7, 1090 wien

zeit: donnerstag 10.märz, 19h



„Sex-Tratsch und Golfwochen“

Eine Diskursanalyse von Ursula Knoll und Alex Fleischman

Der/dem aufmerksamen LeserIn österreichischer Kleinformate wird ein Artikel in der Krone vom 3. Oktober nicht entgangen sein, der unter dem Titel "Sex-Tratsch und Golfwochen" ein weiteres Stück österreichischer Öffentlichkeit zum Besten gibt.

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"kein fressen, trinken, pissen, scheißen, saugen, ficken, NICHTS"

Queerevue

willkommen zu einer multimedia-performance über identitäten, geschlechter, sexualitäten, machtstrukturen und definitionen, die weder film noch oper verschont. ein theaterabend, veranstaltet, erdacht, konzipiert und gespielt von einer gruppe germanistikstudentInnen. gedanken zum thema queer szenisch erprobt. zum mitmachen und anfassen. karfreitag is es ja auch noch.

premiere: freitag 25. märz, 20h, ekh




Queerograd

im fluc praterstern

parallel und ergänzend zu den avancierteren wiener aktivitäten unter dem "label" QUEER - wie etwa das "queer beisl" der RosaAntifaWien im EKH oder das "literarische queertett" des homobitransreferates der öhuniwien - wird mit der "queer_lounge" im wiener fluc ein format zwischen seriösem diskurs und trashigem polittainment eröffnet, bei dem in "theorie & pop(o)praxis" über heteronormative matrix, identäten und identitätskonstruktionen, geschlechter-und gesellschaftsverhältnisse, linke perspektiven und radikale globalismen etc. flaniert und agitiert werden soll.

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Transgender Politiken

Vortrag und Diskussion mit Corinna Genschel

Freitag, 28. Jänner, 19 Uhr
Stichwort, 1150, Diefenbachgasse 38/1
UKB 2,90

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BuFaTa

Erweiterte Bundesfachschaftstagung Gender Studies

Von 7. bis 10. Oktober trafen sich Gender-Studies-StudierendenvertreterInnen und Interessierte aus dem deutschsprachigen Raum in Hamburg, wo der Gender Studies Fachschaftsrat der Uni Hamburg die erste erweiterte Bundesfachschaftstagung organisiert hatte.

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