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kwowo - das QueerKoVo

zu den Lehrveranstaltungen - SoSe 08


kwowo
ist ein Online-KoVo für Lehrveranstaltungen, die sich mit den Themen Heteronormativität / Körperpolitiken / Identitätspolitiken / Sexualitätsdiskursen / QueerTheories / Homosexualitäten / LesBiSchwul / Transgender / Homophobie / Transphobie beschäftigen.

Queer Studies werden nach wie vor im breiten akademischen Diskurs als Randthema einer "betroffenen Minderheit" abgehandelt, ihr Potenzial als wissenschaftliche Methode und die ihnen immanente System- und Gesellschaftskritik ignoriert. Student*Innen, die das Zentrum ihrer Forschung an diesen "Rand" setzen, sehen sich oft mit dem Problem fehlender wissenschaftlicher Betreuungsmöglichkeiten, fehlender Infrastruktur (insbesondere, was den Zugang zu wissenschaftlicher Literatur aus diesem Bereich betrifft) und potentieller Ausgrenzung im akademischen und außerakademischen Karrierebetrieb konfrontiert. Da wie dort sind Begriffe wie lesbisch und schwul in Lebensläufen "Reizwörter", Queer in Abstracts "Etiketten", die bestimmten "Ecken" zugeordnet werden. Bei der universitätspolitischen Entwicklung hin zum "Bildungssupermarkt", der Eliten für Auftragsforschung produziert, ist kaum mit einer zunehmenden Sensibilisierung für derartige Ausschlussmechanismen zu rechnen.

kwowo
ist ihrem Selbstverständnis nach daher nicht als Service für Kund*Innen der Universität gedacht, sondern vielmehr als konkrete Ausformung eines politischen Anspruchs zu verstehen, der das kritisch-queere Potential der Universität forcieren möchte.

kwowo ist dezidiert Teil der Kritischen Beratung und soll dazu beitragen, den Zugang zu kritischer Lehre transparenter zu gestalten und soll Studierende wie Lehrende motivieren, queere Auseinandersetzungen auch an den Universitäten zu betreiben.

kwowo
ist work in progress.

Die Liste der Lehrveranstaltungen befindet sich im Aufbau, erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ist auf die Mitarbeit aller Studierenden und Lehrenden angewiesen. Kritik und Vorschläge für weitere Lehrveranstaltungen bzw. Tipps, welche Lehrveranstaltungsleiter*Innen in diesem Bereich arbeiten, bitte per Mail an homobitrans@oeh.univie.ac.at

Unten findest du die Lehrveranstaltungen des Sommersemesters nach Namen der LV-Leiter*Innen sortiert. Viel Vergnügen!



Lehrveranstaltungen SoSe 08

Liselotte Abid:
Neue feministische Konzepte im Islam - Literatur und Praxis
...mehr

Marie-Luise Angerer:
Von den Technologien des Selbst zur Selbstpornografisierung
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Brigitta Bader-Zaar:
Gender und "race" in der Geschichte der amerikanischen Südstaaten
...mehr

Marlen Bidwell-Steiner, Ursula Wagner:
Körper-Geschlecht-Sexualität: - Zur historischen und kulturellen Codierung des Geschlechtskörpers
...mehr

Kerstin Brandes:
Kunst und Post/Kolonialismus: Geschlechter(de)konstruktionen zwischen 'eigen' und 'fremd'
...mehr

Diedrich Diederichsen:
Amerikanischer Surrealismus und New Yorker Queer Culture der 60er (Kunst der Gegenwart III
...mehr

Baek Dongin:
Koreanologisches Seminar: Koreanische Filme - Sex, Liebe, Begierde und Erotik
...mehr

Barbara Eder:
Gender und Postporno in taiwanesischen Filmen
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Franz X. Eder:
Sexualität im 20. Jahrhundert: Globale Perspektiven und internationale Entwicklung
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Andrea Griesebner:
Historiographiegeschichte - Joan Wallach Scott
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Hanna Hacker:
Sex in Entwicklung: Theorie und Politik zu Sexualitäten
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Hanna Hacker:
Theorie, Ort, Geschlecht: Basistexte feministischer Theorie aus Afrika, Asien und Lateinamerika
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Araba Evelyn Johnston-Arthur:
Revisiting Toni Morrisons 'The bluest eye' - Schwarze feministische literaturkritische Perspektiven
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Birgit Langenberger:
Interdisc. Course (Gender St): Signifier-Signified-Referent - Post/structural approaches in gender, cult. and postcolonial studies
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Rüdiger Lohlker:
Klassisch-arab. litaraturwiss. Seminar: Islamische Gelehrte und Sexualität
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Susanne Lummerding:
System . Gender . Kritik - Konzeptionen von Realität, Medialität und des Politischen
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Maria-Christina Lutter, Karin Harasser:
Spielräume, Techniken, Regulierungen. Feministische Lektüren zwischen Normalismus und Biopolitik
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Regine Müller:
Genderfuck deluxe! Performative Strategien zwischen Theater und Politik
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Margaret Mullett:
Sex and the City
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Maria Pober, Richard Schrodt:
Sprachwiss.: Gendersymmetrie im Deutschen
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Birgit Sauer, Sabine Strasser:
Ringvorlesung: Zwangsfreiheiten - Kulturelle Diversität, Geschlechteregalität und feministische Handlungsmöglichkeiten
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Lisa Sigl, Ruth Müller:
Technowissenschaftliche Utopien und Dystopien im Genre der feministischen Science Fiction
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Anna Monika Singer:
Better Humans? Cyborgvisionen, Technowissenschaftliche und ethische Reflexionen
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Martina Stemberger:
Literaturwissenschaftliches Proseminar II Französisch - Prostitution und Gender-Rollenspiele in französischen Romanen der zwanziger Jahre - am Beispiel von Colettes "Chéri"/"La Fin de Chéri" und Irène Némirovskys "David Golder"
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Silvia Stoller:
Philosophien der Liebe
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Eva Waniek:
Identifikation und Begehren
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Aurelia Weikert:
Körperbilder - Körpernormen: Vorstellungen, Kontrolle und Manipulation menschlichen Lebens
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Michaela Wünsch:
DeColonizing the Screen. Race und Gender in der audiovisuellen Kultur
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Patricia Zuckerhut, Brigitte Fuchs:
Genderforschung: Weiblichkeit, "Wildheit" und "Menschenrassen" - Anthropologie und die Konstruktion von Geschlecht und "Rasse"
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Patricia Zuckerhut, Gabriele Habinger:
Macht der Räume - Räume der Macht - über die Beziehungen zwischen Raum, Macht und Geschlecht
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Liselotte Abid

Name der/des LV-Leiter*In

Liselotte Abid

Titel der LV

Neue feministische Konzepte im Islam - Literatur und Praxis

LV-Nummer

140552

Lehrveranstaltungstyp

UE+EX

Semesterwochenstunden

2; ects: 4

Institut

Orientalistik, Afrikanistik, Indologie und Tibetologie

Ort, barrierefrei erreichbar?

Hs. d. Inst. f. Orientalistik (1F-O1-42 UCW)

Zeit/Termine

7.3.2008 und 4.4.2008: Literatur-Übersicht zum Thema "Feministische Ansätze im Islam" und Vorbesprechung der Exkursion. Termin der Exkursion in den Iran mit Schwerpunkt "Moderne iranische Frauenliteratur": 1.-14.5.2008
Fr 7.3. und 4.4.2008 16:00-18:00

Beginndatum

FR, 07.03.2008

 

Inhalte:
Darstellung und Diskussion neuer feministischer Denkansätze in muslimischen Kulturen und Gesellschaften. Kulturelle Ausdrucksformen von Feminismus, z.B. in Literatur und Kunst.

 

Methoden:
Recherchen zu feministischen Standpunkten in neuerer muslimischer Literatur, aber auch in Form von Interviews, gemeinsamer Lektüre und Diskussion. Möglichkeit zur Teilnahme an einer Auslandsexkursion in den Iran.
Art der Leistungskontrolle: Prüfung schriftlich (in Form einer kurzen Dokumentation über Erfahrungen, Gespräche oder Diskussionen im Laufe der Exkursion).

Ziele:
Untersuchung der theoretischen Ansätze und praktischen Auswirkungen.

 

 

Anrechenbarkeit

Kapitel:0.01; 0.02; 0.03; 14.02

Freies Wahlfach

Anmeldemodalitäten




Marie-Luise Angerer

Name der/des LV-Leiter*In

Marie-Luise Angerer

Titel der LV

Von den Technologien des Selbst zur Selbstpornografisierung

LV-Nummer

170266

Lehrveranstaltungstyp

VO

Semesterwochenstunden

2; ects: 3

Institut

Theater-, Film-, und Medienwissenschaft

Ort, barrierefrei erreichbar?

Mo 3.3.2008 9:30-11:00 Hs. C1 UCW; Fr 4.4. und 9.5.2008 15:00-18:00, Sa 10.5.2008 10:00-18:00 Hs. I NIG

Zeit/Termine


Beginndatum

MO, 03.03.2008

 

Inhalte:
Die Sorge um das Selbst steht im Zentrum des zweiten und dritten Bandes Michel Foucaults Sexualität und Wahrheit [1]. Darin analysiert er die Sorge als Selbst-Formation des Subjekts, das mit Hilfe eines Apparates von Regeln und Ritualen den "Gebrauch seiner Lüste" organisiert. Von der griechisch-römischen Antike über das von der Wahrheit des Sexus besessene 19. Jahrhundert bis zur biopolitischen Gouvernementalität hochkapitalistischer Staaten lassen sich diese Technologien des Selbst in ihren unterschiedlichen Manifestationen verfolgen. Nicht ohne Grund hat Foucault sein Projekt Sexualität und Wahrheit weit über die Sex-Formation (wie sie sich als spezifisches Dispositiv im 19. und 20. Jahrhundert entwickelt) angelegt. Die Wahrheit des Subjekts wurde in seinen Essgewohnheiten, seiner Kleidung, seinen Bewegungen und seinen Ruhephasen, an unterschiedlichen Orten im Privaten und Öffentlichen untersucht. Der Sexualität als Fortpflanzungs- und Lustmaschinerie wurde in dieser Wahrheitsformation eine wichtige, jedoch nicht ausschließliche Bedeutung zugesprochen.
Was, so muss die Frage heute formuliert werden, geschieht jedoch, wenn diese Sexualität womöglich bedeutungslos wird, wenn sie, so wie sie im 19. Jahrhundert aufgetaucht ist, im 21. wieder spurlos verschwindet? Wenn die Sexualität aus dem Kanon der Selbsttechnologien im Sinne einer Wahrheit des Subjekts ausscheidet und heute als Selbst-Pornografisierung eine der Taktiken der Biomacht ausspielt, die den Körper dieses Subjekts als Ware und nicht mehr länger als Wahrheit kennzeichnet?

 

 

Anrechenbarkeit

Kapitel:0.02; 17.01

II.4.
alt: § 2(1)1, § 3(1)1

Anmeldemodalitäten


Teilnehmer*Innenbeschränkung

keine

Sonstiges




Brigitta Bader-Zaar

Name der/des LV-Leiter*In

Brigitta Bader-Zaar

Titel der LV

Gender und "race" in der Geschichte der amerikanischen Südstaaten

LV-Nummer

070324

Lehrveranstaltungstyp

KU

Semesterwochenstunden

2; ects: 4

Institut

Geschichte

Ort, barrierefrei erreichbar?

Seminarraum Geschichte 3 (Stiege 9, 2. Stock)

Zeit/Termine

Di 11:00-13:00

Beginndatum

DI, 04.03.2008

 

Inhalte:

Der Kurs vermittelt einen Überblick über die sozialen Folgen der Konstruktionen von Geschlecht ("gender") und "Rasse" ("race") im Leben von Frauen und Männern am Beispiel der Geschichte der amerikanischen Südstaaten. Ausgehend von einer theoretischen Einführung in die Beziehungen der Kategorien "gender" und "race" liegen Schwerpunkte auf der Periode der Sklaverei, der Zeit der Emanzipation und Segregation nach dem Ende des Bürgerkrieges 1865 und der Bürgerrechtsbewegung der 1950er/60er Jahre. Die Lehrveranstaltung wird im Internet begleitet (http://www.univie.ac.at/igl.geschichte/bader-zaar/ ).

 

Methoden:
Analyse von historiographischen Werken und Quellen, insbesondere Selbstzeugnissen, sowie Filmausschnitten.
Prüfungsmodalitäten: Mitarbeit, eine Buchpräsentation in Form eines mündlichen Referats sowie kleinere schriftliche Arbeiten von Woche zu Woche, die der Diskussionsvorbereitung von Texten und Quellen dienen.

 

 

Anrechenbarkeit

Kapitel:0.03; 7.01

A1; LAGA1, LAPA1

Anmeldemodalitäten

Online-Anmeldung von 19. Februar 2008 bis 29. Februar 2008:
http://geschichte.bach.univie.ac.at/

Teilnehmer*Innenbeschränkung

max 25

Sonstiges

Literatur:
zur Einführung: Sally G. McMillen, Southern Women. Black and White in the Old South. Wheeling, Ill. ²2002; William J. Harris, The Making of the American South. A Short History, 1500-1877. 2006; William J. Cooper/Thomas E. Terrill, The American South. A History, 2 Bde. New York 1991; John A. Salmond, "My Mind Set on Freedom". A History of the Civil Rights Movement, 1954-1968. Chicago 1997.

Voraussetzung:
sehr gute Lesekenntnisse des Englischen



Marlen Bidwell-Steiner / Ursula Wagner

Name der/des LV-Leiter*In

Marlen Bidwell-Steiner, Ursula Wagner

Titel der LV

Körper-Geschlecht-Sexualität: - Zur historischen und kulturellen Codierung des Geschlechtskörpers

LV-Nummer

240110

Lehrveranstaltungstyp

SE

Semesterwochenstunden

2; ects: 6

Institut

Kultur- und Sozialanthropologie

Ort, barrierefrei erreichbar?


Zeit/Termine

Außerordentlicher Workshop: 20.5., 9:00-13:00, Aula UCW

Mo 10.3. und 9.6.2008 12:00-13:30, 7.4., 21.4. und 5.5.2008 Mo 12:00-16:30 Hs. 29 HG

Das Seminar wird in Blöcken abgehalten, wobei der Workshop mit Prof. David Halperin (Univ. of Michigan) am 20.5.2008 integraler Bestandteil des Unterrichts ist.

Beginndatum

MO, 10.03.2008

 

Inhalte:
In diesem Seminar wird unter Rückbezug auf Foucaults "Genealogie" die soziokulturelle Codierung und somit Wandelbarkeit geschlechtlicher und sexualisierter Körper untersucht. Dazu werden Körperdiskurse der Antike und frühen Neuzeit sowie rezente Körpervorstellungen im interkulturellen Vergleich einer genaueren Analyse unterzogen.

Die darin herauspräparierten Mechanismen von politischem Zugriff und Kontrolle auf den Geschlechtskörper werden um aktuelle feministische und queere Debatten erweitert.

 

Methoden:
Die Erarbeitung der Themen erfolgt durch Inputs der Lehrenden, Referate sowie regelmäßige Hausübungen.

 

 

Anrechenbarkeit

Kapitel:0.02; 0.03

Anmeldemodalitäten

Verbindliche Anmeldungen bis 25.02.08 an: uni-fem(at)univie.ac.at

Teilnehmer*Innenbeschränkung

max 25

Sonstiges




Kerstin Brandes

Name der/des LV-Leiter*In

Kerstin Brandes

Titel der LV

Kunst und Post/Kolonialismus: Geschlechter(de)konstruktion zwischen 'eigen' und 'fremd' (Gender Studies)

LV-Nummer

S50635

Lehrveranstaltungstyp

PS

Semesterwochenstunden

2;

Institut

Universität für Angewandte Kunst

Ort, barrierefrei erreichbar?

Hörsaal 4 (Altbau, 1. Stock)

Zeit/Termine

Freitag, 4. April 14:00-19:00
Freitag, 9. Mai 14:00-20:00
Samstag, 10. Mai 10:00-16:30
Freitag, 23. Mai 14:00-20:00
Samstag, 24. Mai 10:00-16:30

Beginndatum

Freitag, 4. April 14:00-19:00

 

Inhalte:
„Wann war ‚der Postkolonialismus‘?“ Mit dieser Frage beginnt Stuart Hall seinen gleichnamigen Aufsatz und fährt sogleich fort: „Was sollte von seinem Bezugsrahmen erfaßt, was von ihm ausgeschlossen werden? Wo verläuft die unsichtbare Linie zwischen ihm und seinen ‚Anderen‘ (Kolonialismus, Neokolonialismus, dritte Welt, Imperialismus), auf deren Begrenzungen er unablässig Bezug nimmt – ohne sie indes endgültig aufzuheben –, um sich zu bezeichnen?“ Dieses „Denken an der Grenze“, wie Halls Text passenderweise untertitelt ist, soll auch der ‚rote Faden‘ des Seminars sein. An ausgewählten Beispielen wollen wir uns dem vielschichtigen Beziehungsgeflecht von Kunst und Postkolonialismus annähern. Die gemeinsame Lektüre sogenannter Theorie-Texte wird mit der Diskussion kunstwissenschaftlicher Positionen und der Analyse künstlerischer Arbeiten verbunden. Denn, wie Viktoria Schmidt-Linsenhoff angemerkt hat, ist gerade „der zeitgenössische Kunstbetrieb in den neunziger Jahren zu einem der produktivsten Felder postkolonialer Theoriebildung“ geworden.

 

Ziel:
Es soll eine Sensibilität und Sprachfähigkeit dafür geschaffen werden, wie theoretische, kunstwissenschaftliche und künstlerische Positionen in Bezug aufeinander diskutiert und analysiert werden können, die sich mit Fragen der Konstruiertheit, der Repräsentation und der Repräsentierbarkeit von geschlechtlich und/oder ethnisch bestimmter Differenz auseinandersetzen. Ein allgemeineres Lehrziel besteht darin, aktuelle kulturell-politische Fragestellungen im und für das Feld des Visuellen historisieren, problematisieren und reflektierend bearbeiten zu können.

 

 

Anrechenbarkeit

Kunstgeschichte; Schwerpunkt Gender Studies im Lehramtsstudium, Studienschwerpunkt Gender Studies im Rahmenb der freien Wahlfächer an der Universität Wien

Anmeldemodalitäten

via Mail an sabine.eder(at)uni-ak.ac.at

Teilnehmer*Innenbeschränkung


Sonstiges

Empfohlene Literatur: Stuart Hall: Wann war „der Postkolonialismus“? Denken an der Grenze. In: Elisabeth Bronfen, Benjamin Marius, Therese Steffen (Hg.): Hybride Kulturen. Beiträge zur anglo-amerikanischen Multikulturalismusdebatte. Tübingen 1997, 219–246. Viktoria Schmidt-Linsenhoff: Das koloniale Unbewusste der Kunstgeschichte. In: Irene Below, Beatrice von Bismarck (Hg.): Globalisierung/Hierarchisierung. Kulturelle Dominanzen in Kunst und Kunstgeschichte. Marburg 2005, 19–38.

Prüfungsmodus:
mündliche und schriftliche Arbeit (Abgabe bis spätestens 15. August 08)



Diedrich Diederichsen

Name der/des LV-Leiter*In

Diedrich Diederichsen

Titel der LV

Amerikanischer Surrealismus und New Yorker Queer Culture der 60er (Kunst der Gegenwart III)

LV-Nummer

040.025

Lehrveranstaltungstyp

SE

Semesterwochenstunden

2;

Institut

Akademie der Bildenden Künste Wien

Ort, barrierefrei erreichbar?

IKW, Raum M13a Mezzanin, 1010 Schillerplatz 3 (außer 10.4.: Anatomie-Saal)
Der Hörsaal ist nach Anruf beim Portier (01-58816-114) stufenlos erreichbar. Der stufenlose Eingang mit Gegensprechanlage befindet sich in der Makartgasse3

Zeit/Termine

6.3. (Vorbesprechung)
13.3., 10.4., 24.4., 8.5., 29.5., 26.6., (Sondertermin: 22.5.), je 10-13 Uhr

Beginndatum

DO, 06.03.2008

 

Inhalte:
Die queere New Yorker Szene vor den Stonewall Aufständen hat in letzter Zeit eine neue Aufmerksamkeit erfahren. Nicht nur die immer vollständiger restaurierten Filme des frühen Warhol tragen dazu bei. Vor allem sind es Filme und andere Dokumente aus der Szene um Jack Smith, das Ridiculous Theatre und den weniger bekannten Performance- und Musik- Underground. Dass diese Szene eine Vorgeschichte in der spezifisch amerikanischen Variante von Surrealismus hat und viele personale Kontinuitäten, die von Parker Tyler, Charles Henri Ford, Joseph Cornell, Pavel Tchetlichev, Ken Jacobs bis in die 60er hineinreichen, ist wenig bekannt. Das Seminar geht Verbindungslinien nach und ist dabei beeinflusst von Douglas Crimps Begriff der Proto-Politik, die er in seiner Formel des Queer before Gay niedergelegt hat.

 

Methoden:
(Vermittlung der Kompetenzen) Seminar, Vorträge, Referate, Präsentationen

 

 

Anrechenbarkeit


Anmeldemodalitäten

Die Anmeldung ist im "akademie online" erforderlich

Teilnehmer*Innenbeschränkung


Sonstiges

 

Empfohlene Fachliteratur Dore Ashton, A Joseph Cornell Album, New York: Da Capo 1974
Barbara Bloemink, The Life and Art of Florine Stettheimer, New Haven und London: Yale University Press 1995
Stefan Brecht: Queer Theatre, Frankfurt/M: Suhrkamp 1978
Fabio Cleto (Hg.), Camp – Queer Aesthetics and the Performing Subject: A Reader, Edinburgh: Edinburgh University Press 1999
Ira Cohen: Licking The Skull, New York: Cynthia Broan Gallery 2006
Joseph Cornell, Theater of the Mind, New York und London: Thames & Hudson 1992
Douglas Crimp, Face Value, in Matthias Haase, Marc Siegel, Michaela Wünsch (Hg.), Outside – Die Politik queerer Räume, Berlin: b_books 2005, S285 – 304
Diedrich Diederichsen, Christine Frisinghelli, Christoph Gurk et al (Hg.), Golden Years, Graz: Camera Austria 2006
Charles Henri-Ford/Parker Tyler, The Young and the Evil, ohne Ort: Olympia Press 2004
Charles Henri Ford, Water From A Bucket, New York: Turtle Point Press 2001
Charles Henri Ford, Out of the Labyrinth, San Francisco: City Lights Books 1990
J.Hoberman/Ed Leffingwell (Hg.), Wait For Me At the Bottom Of the Pool – The Writings of Jack Smith, New York/London: High Risk 1997
Tom Holert/Heike Munder (Hg.), The Future Has A Silver Lining – Genealogies of Glamour, Zürich: Migros Museum /JRP Ringier 2004
David Kaufman, Ridiculous! The Theatrical Life and Times of Charles Ludlam, New York: Applause 2002
Ed Leffingwell, Flaming Creatures – Jack Smith and his Amazing Life and Times, New York und London: Serpent´s Tail 1997
Gerard Malanga, Selbstporträt eines Dichters, Frankfurt/M: März 1970
Patricia Juliana Smith (Hg.), The Queer Sixties, New York und London: Routledge 2001
Elizabeth Sussman (Hg.), Manhattan Fantastica: Florine Stettheimer, New York: Harry N Abrams 1998 (Katalog)
Ronald Tavel, Stufen, Darmstadt: Olympia Press 1969
Pam Tent, Midnight at the Palace – My Life as a Fabulous Cockette, Los Angeles: Alyson Publications 2007
Dickran Tashijan, A Boatload of Madmen – Surrealism and the American Avantga Online Unterlagen

Information:
Dunja Reithner, Office Management f. Kunst- und Kulturwissenschaften,
d. reithner@akbild. ac.at



Baek Dongin

Name der/des LV-Leiter*In

Baek Dongin

Titel der LV

 

Koreanologisches Seminar: Koreanische Filme - Sex, Liebe, Begierde und Erotik

LV-Nummer

150074

Lehrveranstaltungstyp

SE

Semesterwochenstunden

2; ects: 8

Institut

Ostasienwissenschaften

Ort, barrierefrei erreichbar?

KOR

Zeit/Termine

Mi 12:00-14:00

Beginndatum

MI, 5.3.2008

 

Inhalt:
How does "Korean sexuality" originate, and which connections with the alterations that influenced personal life in general have it? In answering these questions, we will check many of the views of the role of the sexuality in modern Korean culture. What is the meaning of sexuality, love, desire and eroticism in Korean movies? Could the development of Korean romantic love be connected with the status of the women? Some Korean representative motion pictures explore the contested nature of sexuality, love, desire, and eroticism, examining the ways in which erotic bodily pleasures have become central to contemporary Korean consumer culture. These viewing and scenario reading of the films enable us to analyze the Korean consciousness. Eroticism is an aesthetic focus on sexual desire, particularly the feelings of the expectation of sexual activity. It is not only the state of arousal and expectation, but also the attempt at which medium of the representation, to instigate those feelings. According to this definition, this course focuses on the issues of socio-cultural concerns about sexuality and to identify desirable sexual norms. It specifically deals with the problems between the Korean sexuality and its socio-cultural context.

Methoden: und BEURTEILUNGSKRITERIEN: Der erstmalige Besuch einer prüfungsimmanenten Lehrveranstaltung zählt bereits als Prüfungsantritt, d.h. die Lehrveranstaltung wird benotet! Wenn ein Abbruch während der ersten drei LV-Einheiten stattfindet und eine Abmeldung erfolgt ist, wird in der Regel von einer Benotung abgesehen. Seminare haben immanenten Prüfungscharakter. Es besteht Anwesenheitspflicht!
Im Rahmen des Seminars werden koreanische Filme gezeigt, danach werden die erwähnten Aspekte unter anderem durch das Studium der Drehbücher diskutiert.
Die Studenten müssen im Rahmen des Seminars eine Seminararbeit verfassen (ca. 15-25 Seiten).

Ziele: 1) To obtain knowledge of the major sexual trends in contemporary Korea
2) To review the modern Korean society in the broad characteristics such as emancipation, oppression and opportunity in the so-called "transformation of intimacy"
3) To obtain knowledge about the more hidden personal area in which Korean women have pioneered changes with many relationships that presume sexual and emotional equality
4) To analyze the emergence of Korean plastic sexuality in terms of the emotional emancipation implicit in the pure relationship, as well as women's claim to sexual pleasure

 

 

Anrechenbarkeit

Kapitel:15.02

Anmeldemodalitäten

Online-Anmeldung

Teilnehmer*Innenbeschränkung

keine

Sonstiges

 

Literatur: 1) Anthony Giddens, The Transformation of Intimacy: Sexuality, Love, and Eroticism in Modern Societies, USA: Stanford University Press, 1992.
2) The film and the script of the Korean movie "Chihwaseon (2002)"
3) The film and the script of a Korean movie "Oldboy (2003)"
4) The film and the script of a Korean movie "Spring Summer Fall Winter and Spring (2003)"
5) The film and the script of a Korean movie "Virgin Dinner (1999)"

Unterrichtssprachen: Englisch, Koreanisch



Barbara Eder

Name der/des LV-Leiter*In

Barbara Eder

Titel der LV

Gender und Postporno in taiwanesischen Filmen

LV-Nummer

150015

Lehrveranstaltungstyp

PS

Semesterwochenstunden

1; ects: 3

Institut

Sinologie

Ort, barrierefrei erreichbar?

SIN 2

Zeit/Termine

Mi, 16:45-17:30

Beginndatum


 

Inhalte:
unter www.univie.ac.at/Sinologie

 

 

Anrechenbarkeit

Kapitel:0.03; 15.03

LK 410

Anmeldemodalitäten

Online-Anmeldung : unter www.univie.ac.at/Sinologie

Teilnehmer*Innenbeschränkung


Sonstiges

Unterrichtssprache: deutsch



Franz X. Eder

Name der/des LV-Leiter*In

Franz X. Eder

Titel der LV

Sexualität im 20. Jahrhundert: Globale Perspektiven und internationale Entwicklung

LV-Nummer

070623

Lehrveranstaltungstyp

VO

Semesterwochenstunden

2; ects: 3

Institut

Geschichte

Ort, barrierefrei erreichbar?

Hs. C1 UCW

Zeit/Termine

DO 12.00 - 14.00

Beginndatum

DO, 06.03.2008

 

Inhalte:
Die Vorlesung bringt einen Überblick über wichtige globale und internationale Aspekte und Felder der Sexualitätsgeschichte des 20. Jahrhunderts. Sexualität wird dabei in ihrem jeweiligen kulturellen, sozialen, wirtschaftlichen und politischen Kontext dargestellt. Zugrunde gelegt ist ein Sexualitätsbegriff, der alle mit dem Geschlechtsleben zusammenhängenden Erscheinungen - das sind Begriffe, Ideen, Wissen, Symbole, Vorstellungen, Praxis und Erfahrungen - umfasst. Sexuelles wurde und wird demnach immer auf konkrete Art und Weise gelebt, also durch Praxis konstituiert. Menschen bedienen sich dabei vorgeprägter Begriffe, Vorstellungen und Wahrnehmungsformen um den Körper und die Psyche zu erfahren, zu beschreiben und mit Bedeutung und Sinn zu versehen. Allerdings wird das Kulturelle nicht in einen 'leeren' Leib eingeschrieben: Biologische sexuelle Begierde ist von sich aus ein Bestandteil des Sexuellen, wenn auch ein weitgehend "stummer". Mit dem Terminus "sexuelle Begierde" wird das Sexuelle als eine noch unbestimmte interaktive soziokulturelle Art verstanden, die den biologischen Anteil nicht ausklammert. Gleichzeitig soll aber festgeschrieben sein, dass sexuelle Begierde primär aus den diskursiven Gegebenheiten und aus dem Handeln und Deuten der Akteure, die diese Gegebenheiten verändern, entsteht.
Die Vorlesung wird multimedial aufbereitet und umfasst Diskussionseinheiten zum Wochenthema.

 

Methoden:
Die Vorlesung wird multimedial aufbereitet und umfasst Diskussionseinheiten zum Wochenthema.

 

 

Anrechenbarkeit

 

Kapitel:0.01; 7.01

A2, R4; LAGA2, LAPA2; MWG09, MWG10, MWG12; Modul Globalgeschichte
(gemeinsam mit dem Seminar Nr. 070652 LAPK1, insgesamt 6 ECTS als Projektkurs 1 für das Lehramtsstudium anrechenbar)

Anmeldemodalitäten

Online-Anmeldung von 19. Februar 2008 bis 29. Februar 2008:
http://geschichte.bach.univie.ac.at/

Teilnehmer*Innenbeschränkung

keine

Sonstiges




Andrea Griesebner

Name der/des LV-Leiter*In

Andrea Griesebner

Titel der LV

Historiographiegeschichte - Joan Wallach Scott

LV-Nummer

070530

Lehrveranstaltungstyp

KU

Semesterwochenstunden

2; ects: 4

Institut

Geschichte

Ort, barrierefrei erreichbar?

Seminarraum Geschichte 1

Zeit/Termin

Do 13:15-14:45

Beginndatum

DO, 06.03.2008

 

Inhalte:
Die us-amerikanische Historikerin Joan Scott ist eine der renommiertesten Historikerinnen der Gegenwart. Neben ihren Büchern wurden und werden vor allem ihre theoretischen und methodologischen Interventionen vielfach übersetzt und nachgedruckt. In einem ersten Abschnitt werden wir ihre frühen Arbeiten zur Erwerbsarbeit von Frauen im 19. Jahrhundert und die daran geknüpften Überlegungen zur Frauengeschichte diskutieren. Daran anschließend werden wir uns mit ihren Vorschlägen zur Konzeptualisierung von Geschlecht als analytischer Kategorie beschäftigen und ihre Interventionen in die Equaltity versus Difference Debatte der späten 1980er und frühen 1990er Jahre besprechen. Nach diesen explizit frauen- und geschlechtergeschichtlichen Arbeiten werden ihre ebenfalls programmatischen Überlegungen zur Kategorie der Erfahrung wie ihre Kritik am "Realitätseffekt" bzw. an der "Referenzillusion" im Zentrum des zweiten Teils der Lehrveranstaltung stehen. Im letzten Teil werden wir uns mit ihre neuesten Publikationen auseinander setzen, in welchen Joan W. Sott u.a. darlegt, warum ihrer Ansicht nach die Kategorie Gender heute über kein subversives Potential mehr verfügt.
Voraussetzung: sehr gute englisch Kenntnisse; Bereitschaft zur genauen Textlektüre
Prüfungsmodalität: Alle Studierenden bereiten die für die jeweilige Einheit vereinbarten Texte (readings) anhand eines Fragenkatalogs schriftlich vor (1-2 Seiten pro Text); diese Texte sind jeweils am Tag vor der jeweiligen Einheit abzugeben. Jeweils zwei oder drei Studierende stellen das Ergebnis ihres 'close reading' in der Sitzung zur Diskussion.
Die Beurteilung setzt sich zusammen aus: Erstens der Mitarbeit in den Unterrichtseinheiten, zweitens der mündlichen Präsentation und drittens allen Textvorbereitungen.
Ein Reader wird zu Semesterbeginn gegen Ersatz der Kopierkosten zur Verfügung gestellt

 

 

Anrechenbarkeit

Kapitel:7.01

W3

Anmeldemodalitäten

Online-Anmeldung von 19. Februar 2008 bis 29. Februar 2008:
http://geschichte.bach.univie.ac.at/

Teilnehmer*Innenbeschränkung

max 25

Sonstiges

 

Literatur: zum Einlesen:
Joan Scott, Gender: A Useful Category of Historical Analysis, in: American Historical Review, Heft 5/1986, 1053-1075 (deutsch 1994).
Joan Scott, The Evidence of Experience, in: Critial Inquiry, Summer 1991, 773-779.
Joan Scott, Millenial Fantasies. The Future of "Gender" in the 21th Century, in: Claudia Honegger/Caroline Arni (Hg.), Gender. Die Tücken einer Kategorie. Zürich 2001, 19-37 (deutsche Übersetzung, in: ebenda: Die Zukunft von Gender. Fantasien zur Jahrtausendwende, 39-63.



Hanna Hacker

Name der/des LV-Leiter*In

Hanna Hacker

Titel der LV

Sex in Entwicklung: Theorie und Politik zu Sexualitäten

LV-Nummer

140501

Lehrveranstaltungstyp

SE

Semesterwochenstunden

2; ects: 6

Institut

Internationale Entwicklung

Ort, barrierefrei erreichbar?


Zeit/Termine

Do 13.3.2008 15:00-18:00 Inst. f. Afrikawissenschaften, SR 1;
26.4., 17.5. und 14.6.2008 Sa 12:00-18:00 Inst. f. Afrikawissenschaften, SR 3

Beginndatum

DO, 13.03.2008

 

Inhalte: Worin bestehen entwicklungspolitische Strategien bzw. Diskurse zu Sexualitäten? Gibt es sie überhaupt? Welche Relevanz haben sie? Zentraler inhaltlicher Bezugspunkt der LV ist die Verhandlung von Sexualität(en) unter dem Etikett der "sexuellen Rechte als Menschenrechte" in Strategien transnationaler, auch: Entwicklungs- und Migrationspolitik.
Geplante inhaltliche Schwerpunkte im Einzelnen:
- Begehren, Sexualitäten, transnational, historisch ¿ "klassische" feministische und postkoloniale analytische Ansätze zum Thema;
- Entwicklungsinterventionen zu/gegen Zweigeschlechtlichkeit und Heteronormativität;
- Sexualitäten und Menschenrechtsdiskurse; sexuelle Selbstbestimmung in EZA-Rhetoriken;
- Sexarbeit, Migrationen, Sex- und Prostitutionstourismus;
- HIV- und STD-Politiken, transnationale Interventionen und Rhetoriken im Bereich Safe Sex;
- Anthropologische Feldforschungspraxen und Reflexionen zu Sex/Gender;
- u.a.

Methoden: Inputs der LV-Leiterin mit Handouts und weiterführenden Literaturhinweisen; gemeinsame Durcharbeitung von Pflichttexten; mündliche oder schriftliche Kurzpräsentationen der LV-TeilnehmerInnen zu diesen Pflichttexten; Kleingruppen- und Plenumsdiskussionen; Einzel- oder Gruppenreferate zu den Seminararbeiten; schriftliche Seminararbeit.
aktive Teilnahme am Diskussionsprozess;

Ziele: - unterschiedlicher Annäherungen an die Dynamiken der Zusammenhänge von sexueller Subjektivität und transnationaler Politik kennenlernen;
- praktische und analytische Ansätze zu Sexualität/Vergeschlechtlichung in einen breiteren theoretischen Rahmen einordnen können;
- Darstellungsweisen von Sexualitäten "in Entwicklung" kritisch beurteilen können

 

 

Anrechenbarkeit

Kapitel:0.01; 0.03

T IV

Anmeldemodalitäten

Online-Anmeldung von 18. Februar 2008 bis 28. Februar 2008: https://ie.bach.univie.ac.at/

Teilnehmer*Innenbeschränkung

max 25

Sonstiges

 

Voraussetzungen: Die LV richtet sich an Studierende der Internationalen Entwicklung im zweiten Studienabschnitt; Vorkenntnisse in Ansätzen der Gender-, feministischen und/oder. Queer Studies sind sehr erwünscht.
- Weitere Informationen: Ein genauer Semesterplan einschließlich Literaturliste wird beim ersten LV-Termin zur Verfügung gestellt.



Hanna Hacker (2)

Name der/des LV-Leiter*In

Hanna Hacker

Titel der LV

Theorie, Ort, Geschlecht: Basistexte feministischer Theorie aus Afrika, Asien und Lateinamerika

LV-Nummer

230484

Lehrveranstaltungstyp

SE

Semesterwochenstunden

2; ects: 6

Institut

Soziologie

Ort, barrierefrei erreichbar?


Zeit/Termine

Mi 12.3.2008 12:00-15:00, So 27.4.2008 12:00-18:00 Inst. f. Soziologie, SR 3, Rooseveltplatz 2;
So 18.5. und 15.6.2008 12:00-18:00 Inst. f. Soziologie, SR 1, Rooseveltplatz 2

Beginndatum

MI, 12.03.2008

 

Inhalte: Die SeminarteilnehmerInnen sollen zunächst einige wichtige AutorInnen und Konzepte "nicht-westlicher" feministischer/ Gender-bezogener gesellschaftskritischer Theoriebildung kennenlernen. Wir werden uns mit Schlüsseltexten und ausgewählter Sekundärliteratur zu den Werken der einzelnen AutorInnen befassen.
Inhalt der Lehrveranstaltung sind weiters die je spezifischen Produktions- und Rezeptionskontexte. Wir werden also nach regionalen Zeitschriften, Verlagen, elektronischen Medien, Wissenschaftsstrukturen und Frauenbewegungsgeschichten fragen.
Mittels vergleichender Lektüren diskutieren wir zudem den Status akademischen Schreibens in Relation zu beispielsweise journalistischen oder fiktionalen Texten.
Ohne Anspruch auf einen irgendwie "vollständigen" Überblick über feministische Theorieproduktionen an den "Peripherien" soll es anhand exemplarischer Lektüren schließlich insgesamt um die Frage gehen, welche Bedeutung dem "Ort" zukommt, also dem geopolitischen Wo der Produktion von Text, Theorie und (wissenschaftlicher/ politischer) Praxis.

Inhaltliche Schwerpunkte im einzelnen:
- Zur Geschichte der Auseinandersetzungen und der Kooperationen zwischen "nicht-westlichen" und "westlichen" feministischen Ansätzen; Probleme der Kanonbildung(en) im Bereich feministischer Theorie; was ist "postkoloniale Theorie"? ;
- Ausgewählte feministische Basistexte von AutorInnen mit afrikanischem, lateinamerikanischem und/oder asiatischem Hintergrund (Amrita Basu, Kamla Bhasin, Gayatri Spivak, Obioma Nnaemeka, Amina Mama, Uma Narayan, Sonia Corrêa, u.v.a.);
- "¿ im Norden": minoritäre Positionen feministischer Theorie in den akademischen "Zentren" (Alice Walker, bell hooks, Gloria Anzaldúa, Chandra Mohanty, Trinh Minh-Hà, u.v.a.);
- "Basiskontexte" feministischer Theorie: Präsentation und Diskussion zu ausgewählten Zeitschriften, Wissenschaftsverlagen, Studiengängen und außeruniversitären Bildungsinitiativen in den Ländern der besprochenen Autorinnen (Asian Journal of Women's Studies [Seoul], African Gender Institute [Cape Town], die Publikationen von DAWN und ISIS, u.v.a.);
- Stilfragen? Wissenschaftliches, fiktionales, journalistisches, agitatorisches Schreiben in der kulturellen Differenz.

Methoden: Inputs der LV-Leterin; gemeinsame Lektüre von Pflichttexten; mündliche oder schriftliche Kurzpräsentationen der LV-TeilnehmerInnen zu diesen Pflichttexten; Einzel- oder Gruppenreferate zu den Seminararbeiten; schriftliche Seminararbeit

Ziele: Ziel ist es, feministisch-theoretische Ansätze aus Ländern des so genannten globalen Südens sowohl in ihrer Eigenständigkeit als auch in ihrer Bedeutung für die Geschichte der internationalen Frauenbewegungen und der feministischen Theorie generell zu vermitteln und reflektierbar zu machen.

 

 

Anrechenbarkeit

Kapitel:0.03; 23.01

Anmeldemodalitäten

Online-Anmeldung  28. Februar 2008 auf der Institutsseite der Soziologie

Teilnehmer*Innenbeschränkung


Sonstiges

 

 

Literatur: wird beim ersten LV-Termin, zusammen mit einem detaillierten Semesterprogramm, bekannt gegeben



Araba Evelyn Johnston-Arthur

Name der/des LV-Leiter*In

Araba Evelyn Johnston-Arthur

Titel der LV

Revisiting Toni Morrisons 'The bluest eye' - Schwarze feministische literaturkritische Perspektiven

LV-Nummer

140487

Lehrveranstaltungstyp

AR

Semesterwochenstunden

2; ects: 3

Institut

Afrikanistik

Ort, barrierefrei erreichbar?

Verein Selbstlaut, Berggasse 32/4, 1090 Wien.

Zeit/Termine

7.3. 17.00-20.30; 4.4. 17.00-20.30; 5.4. 10.00-13.30; 16.5. 17.00-20.30; 17.5. 10.00-13.30; 6.6. 17.00-20.30; 7.6. 10.00-13.30; 20.6. 17.00-20.30;

Beginndatum

Freitag, 7.3.

 

Inhalte: With very few exceptions, the initial publication of The Bluest Eye was like Pecola's life: dismissed, trivialized, misread. And it had taken twenty-five years to gain for her the respectful publication this edition is.
Toni Morrison

Silence from and about the subject was the order of the day.
Some of the silences were broken,
and some were maintained
What I am interested in
are the strategies for breaking it.
Toni Morrison

 

 

Anrechenbarkeit

Kapitel:14.01

AL.1. (B.3.)

Anmeldemodalitäten

Online-Anmeldung von 25. Februar 2008 bis 29. Februar 2008: e-mail: araba.evelyn.johnston-arthur(at)univie.ac.at

Teilnehmer*Innenbeschränkung

max 25

Sonstiges

 

Da 'The bluest eye' (in der amerikanischen Orginalfassung) die literarische Grundlage für die Arbeitsgemeinschaft bildet wird vorausgesetzt, dass die TeilnehmerInnen den Roman bis zu Beginn der Lehrveranstaltung gelesen haben.



Birgit Langenberger

Name der/des LV-Leiter*In

Birgit Langenberger

Titel der LV

Interdisc. Course (Gender St): Signifier-Signified-Referent - Post/structural approaches in gender, cult. and postcolonial studies

LV-Nummer

120086

Lehrveranstaltungstyp

AR

Semesterwochenstunden

2; ects: 3

Institut

Anglistik

Ort, barrierefrei erreichbar?

Raum 5, Anglistik

Zeit/Termine

Di 10:00-12:00

Beginndatum

DI, 11.03.2008

 

 

Inhalte: This course is an introduction to structuralist and poststructuralist theories of language with
particular emphasis on the relation signifier-signified-referent. After providing a survey of
structuralism (F. Saussure) we investigate in detail the deconstruction of the unity of the
sign and its radicalization ("floating signifiers") in poststructuralist theories of language (J.Derrida).
Next we consider the impact of post/structuralism on gender-, cultural, and postcolonial studies in
regard to methodology. In contrast to views of language which confuse the signified with the referent,
i.e. rest on a tacit essentialism, our focus will be on the deconstructivist subversion of binary oppositions.
Thus we do not merely reverse the hierarchical values of sex/gender, male/female, culture/nature, West/East, and colonizer/colonized but, by destabilizing both parts, reveal these as historically and culturally contingent constructions.

Requirements: regular attendance, participation in critical discussions, short written papers

Methoden: interactive

 

 

Anrechenbarkeit

Kapitel:0.02; 0.03; 12.01

501, 701; K 701, K 801
anrechenbar als 701 (UniStG Studienplan Diplomstudium) und als freies Wahlfach für UF Englisch, sowie als Vorprüfungsfach K 701 (alter Studienplan).

Anmeldemodalitäten

Online-Anmeldung von 19. Februar 2008 bis 29. Februar 2008: Anmeldeschluss 14h. Anmeldung für alten Studienplan von 25.-29. 2.2008.

Teilnehmer*Innenbeschränkung


Sonstiges

 

 

Literatur: " Barthes, Roland, "To Write: An Intransitive Verb, in: The Structuralist Controversy (ed.
R. Macksey & E. Donato), 134-145 (reprinted in: Philip Rice & Patricia Waugh, Modern Literary Theory. A Reader. 2nd ed., London, New York: Edward Arnold/Routledge, 1989, 42-53)
" Bhabha, Homi K., The Location of Culture. London, New York: Routledge, 1994
" Cameron, Deborah, "Theoretical Debates in Feminist Linguistics: Questions of Sex and Gender", in: R. Wodak, Gender and Discourse, London, Thousand Oaks, New Delhi. SAGE Publications, 21-36
" Culler, Jonathan, The Pursuit of Signs. London: Routledge & Kegan Paul, 1981
" Johnson, Barbara, "Thresholds of Difference: Structures of Address in Zora Neale Hurston", in: Critical Inquiry Vol.12, No. 1, "Race", Writing, and Difference, (Autumn, 1985), 278-289
" Derrida, Jacques, "Structure, Sign and Play in the Discourses of the Human Sciences", 1966
" Foucault, Michel, "From the Order of Discourse" (1971)
" Grosz, Elisabeth, "Ontology and Equivocation. Derrida's Politics of Sexual Difference", in: Nancy B. Holland, Feminist Interpretations of Jacques Derrida. Pennsylvania: Pennsylvania State Univ. Pr. 1997, 73-101
" Nagy-Zekmi, Silvia, "Images of Sheherezade (1): representations of the postcolonial female subject", in: Journal of Gender Studies, Vol. 12, No.3, 2003
" Saussure, Ferdinand de, Course in General Linguistics (1915), tr. W. Baskin, London: Fontana/Collins, 1974
" Spivak, Gayatri Ch., "Displacement and the Discourse of Woman", in: Nancy B. Holland, Feminist Interpretations of Jacques Derrida. Pennsylvania: Pennsylvania State Univ. Pr. 1997, 43-72
" Sturrock, J. (ed.), Structuralism and Since: From Levi-Strauss To Derrida. Oxford: Oxford Univ. Pr. 1979
" Waniek, E. "Meaning in Gender Theory: Clarifying a Basic Problem from a Linguistic Philosophical Perspective", in: Hypatia vol. 20, no. 2 (Spring 2005)



Rüdiger Lohlker

Name der/des LV-Leiter*In

Rüdiger Lohlker

Titel der LV

Klassisch-arab. litaraturwiss. Seminar: Islamische Gelehrte und Sexualität

LV-Nummer

140236

Lehrveranstaltungstyp

SE

Semesterwochenstunden

2; ects: 8

Institut

Orientalistik

Ort, barrierefrei erreichbar?

Seminarraum Arabica (2D-O1-27 UCW)

Zeit/Termine

Do 14:00-16:00

Beginndatum

 

DO, 06.03.2008

 

Inhalte:
Sexualitaet ist auch in der aelteren arabisch-islamischen Literatur
ein wichtiges Thema. Wir werden uns mit gelehrten literarischen und
theologischen Texten beschaeftigen, um die aeltere - maennliche - Konzeption
von Sexualitaet kennenzulernen.

Methode: Symptomatische Lektuere von Texten

Ziele: Einblick in aeltere islamische Konzeptionen von Sexualitaet

Voraussetzungen: Gute Arabischkenntnisse, Bereitschaft zu intensiver
Mitarbeit

Pruefung: Seminararbeit, regelmaessige Teilnahme

 

 

Anrechenbarkeit

Kapitel:14.02

Anmeldemodalitäten


Teilnehmer*Innenbeschränkung


Sonstiges

Literatur: Es wird ein Reader erstellt.



Susanne Lummerding

Name der/des LV-Leiter*In

Susanne Lummerding

Titel der LV

System . Gender . Kritik - Konzeptionen von Realität, Medialität und des Politischen

LV-Nummer

240115

Lehrveranstaltungstyp

SE

Semesterwochenstunden

2; ects: 6

Institut

Kultur- und Sozialanthropologie

Ort, barrierefrei erreichbar?

Hörsaal 4 (Altbau, 1. Stock)

Zeit/Termine


Beginndatum


 

Inhalte: Die Begriffe des "Medialen", der "Realität" und des Politischen erweisen sich als entscheidend für die Analyse von Diskussionen um die Beweiskraft medialer Dokumentation einerseits wie auch von identitätslogischen Authentizitätspostulaten als Basis für eine emanzipatorisch-politische Artikulation andererseits. Aktuelle Trends eines Rückgriffs auf phänomenologisch und identitätslogisch begründete Authentizitätsforderungen in Bezug auf Forschungsgegenstände wie auch von alltäglichem Leben und Handeln bzw. politischen Forderungen und eine entsprechende ¿Erfassung' von ¿Wirklichkeit' lassen sich zum einen als Reaktion auf kritisch-konstruktivistische Entwicklungen in Geistes- wie auch Naturwissenschaften sowie auf diverse, als zunehmende Medialisierung und Virtualisierung erfahrene Phänomene im Zuge aktueller Technologieentwicklungen verstehen. Um die Frage nach dem Verhältnis von 'Medialität' und 'Realität' zu beantworten, sollen aktuelle gesellschafts- und repräsentationskritische Ansätze aus den Bereichen der Kunst- und Medientheorie, der Gender Studies, Visual Culture, psychoanalytischer Theorie und der Hegemonietheorie mit Ansätzen der Systemtheorie konfrontiert werden. Insofern, als sich Systemtheorie nicht nur als Gesellschaftstheorie sondern zugleich als eine "Beobachtungstheorie" (E. Esposito) verstehen lässt, scheint eine Auseinandersetzung mit systemtheoretischen Ansätzen lohnend nicht nur hinsichtlich einer kritischen Neuformulierung der Vorstellungen des Verhältnisses von medialer Produktion bzw. Kunst und Gesellschaft, sondern auch hinsichtlich einer Neuformulierung herkömmlicher Konzeptionen von Geschlecht/Gender. Im Zentrum der Analyse sollen vor allem die Begriffe Beobachtung und Unterscheidung stehen, die den Fokus vom Problem der Ontologie bzw. der Frage nach der ¿Realität der Welt' auf die Reflexivität der Beobachtung lenken. Bezugspunkt ist also nicht die ¿Welt'/'Realität', sondern eine Beobachtung, die die 'Welt'/'Realität' allererst entstehen lässt. Jenseits einer soziologischen Alltagstauglichkeit systemtheoretischer Konzepte gilt es also vor allem deren Brauchbarkeit für eine Anfechtung des scheinbar unhinterfragbar Gegebenen zu überprüfen.

Methoden: Prüfungsmodus: Präsentation/Text (prüfungsimmanent)

Ziele: Im Rahmen der Lehrveranstaltung soll entlang dieser Fragestellungen sowie anhand von audio-visuellen Beispielen gemeinsam ein kritisches Instrumentarium für die Auseinandersetzung mit aktuellen medialen Realitäten und daran geknüpfter kultureller und gesellschaftlich-politischer Fragestellungen erarbeitet werden.

 

 

Anrechenbarkeit

Kapitel:0.02; 0.03

Anmeldemodalitäten

Anmeldung unter: uni-fem(at)univie.ac.at bis 25.02.08

Teilnehmer*Innenbeschränkung


Sonstiges




Maria-Christina Lutter / Karin Harasser

Name der/des LV-Leiter*In

Maria-Christina Lutter, Karin Harasser

Titel der LV

Spielräume, Techniken, Regulierungen. Feministische Lektüren zwischen Normalismus und Biopolitik

LV-Nummer

240108

Lehrveranstaltungstyp

UE

Semesterwochenstunden

2; ects: 4

Institut

Kultur- und Sozialanthropologie

Ort, barrierefrei erreichbar?

Hörsaal 4 (Altbau, 1. Stock)

Zeit/Termine

n.Ü.

Beginndatum

n.Ü.

 

Inhalte: Gegenstand der Lehrveranstaltung ist die Frage, wie in gesellschaftlichen Ordnungssystemen hegemoniale Begriffe und Vorstellungen von Normalität erzeugt werden und mittels welcher Mechanismen diese zu einer lebensweltlichen Realität werden. Die Textauswahl führt mit Hilfe eines Guided Reading in einem ersten Schritt entlang grundlegender Texte Michel Foucaults zu Biopolitik und Gouvernementalität hin zum Konzept des "Normalismus" als einer inklusiven, nicht-repressiven Regulierungstechnik von Gesellschaft. Darauf aufbauend werden ausgewählte Texte aus der feministischen Forschung und den Gender Studies an der Schnittstelle von Kulturwissenschaften / Cultural Studies und Natur- und Technikwissenschaften (Judith Butler, Donna Haraway, Anne Fausto-Sterling) bearbeitet, die sich ebenfalls mit der wechselseitigen Konstitution von kulturellen Ordnungssystemen und "Techniken" (sowohl im metaphorischen Sinn einer systematischen Praxis als auch im konkreten Sinn von Technologien) befassen.
Themen wie Reproduktionsmedizin, "Behinderung" und Inter-/Transsexualität werden ebenso diskutiert wie aktuelle theoretische Ansätze (z.B. Intersektionalität) bzw. Forschungsrichtungen (z.B. Disability Studies) vorgestellt werden.

Methoden: Nach einer kurzen Einführung in die Zugangsweisen der Gender Studies sowie der KUWI / CS und einer Erläuterung der Methodik des Guided Reading ist jede Unterrichtseinheit der Präsentation und Diskussion der für die jeweilige Sitzung vereinbarten Texte gewidmet. Dabei werden die Texte jeweils im Kontext der Geschichte des Forschungsfeldes situiert, indem der Syllabus für jede Unterrichtseinheit weitere themenbezogene und für die Geschlechterforschung und die KUWI /CS relevante Texte als Hintergrundlektüre vorsieht.
Für jede Unterrichtseinheit bereiten alle Studierenden die zur Diskussion stehenden Texte anhand eines zu Beginn der LV zur Verfügung gestellten und erläuterten Fragenkatalogs schriftlich vor (1-2 Seiten). Diese Handouts sind bereits vor der jeweiligen LV-Einheit abzugeben. Je zwei Studierende stellen das Ergebnis ihres reading zur Diskussion. In der Folge werden die Inhalte der "Hintergrundlektüre" in die detaillierte Auseinandersetzung mit dem Text einbezogen. Für die Beurteilung relevant sind die schriftliche Vorbereitung aller Texte, die Präsentation, die regelmäßige Mitarbeit in den Unterrichtseinheiten sowie ein schriftliches Resümee im Umfang von ca. 10 Seiten.

Ziele: Ziel ist es, einerseits ein fundiertes Verständnis des wissenschaftstheoretischen Bezugsrahmens dieser Ansätze zu schaffen und sie andererseits auf ihre Relevanz innerhalb aktueller geschlechter- und körperpolitischer Debatten zu überprüfen.

 

 

Anrechenbarkeit

Kapitel:0.02

Kann als Ersatz für 2 VO aus dem Modul "Theorien und Methoden" besucht werden!

Anmeldemodalitäten

Anmeldung unter: uni-fem(at)univie.ac.at bis 25.02.08

Teilnehmer*Innenbeschränkung


Sonstiges




Regine Müller

Name der/des LV-Leiter*In

Regine Müller

Titel der LV

Genderfuck deluxe! Performative Strategien zwischen Theater und Politik

LV-Nummer

170029

Lehrveranstaltungstyp

VO + UE

Semesterwochenstunden

2; ects: 3

Institut

Theater-, Film und Medienwissenschaft

Ort, barrierefrei erreichbar?

Termine im Jura Soyfer-Saal (THW)

Zeit/Termine

jeweils am Donnerstag von 14-17 Uhr: 10. und 17. April; 8., 15. und 29. Mai; 5., 12. und 19. Juni 2008

Beginndatum


Inhalte:
Gender- und Queertheorien sowie postoperaistische und poststrukturalistische, Konzepte aufgreifend, zielt die praxisbezogene Untersuchung der Lehrveranstaltung auf konkrete gesellschaftspolitische und performative Interventionsmöglichkeiten, die Kulturhegemonien und heteronormative Repräsentationen in Frage stellen und sie bekämpfen. - also auf subversive performative Praktiken in öffentlichen (Konflikt-) Räumen.
Nach Michel Foucault, Judith Butler u.a geschieht die Verkörperung die gesellschaftliche Hegemonie durch ein Zusammenspiel von Körper und Macht. Das kennzeichnet mitunter die patriarchale Makropolitik von Mann und Frau, in dem die Wissenschaft aufgefordert ist die "Komödie der Heterosexualität" mittels Kennzeichnung der Unterschiede öffentlich zu implementieren. Doch die "Öffentlichkeit" ist in diesem Sinn der Ort der Politisierung durch die Theatralität der Queers. Performativität benennt nach Judith Butler "unsere" Verwicklung in Machtdiskurse, und damit auch eine immanente (queere) Bewegung, die ihre Instabilität bedingt.
Das Spektrum der verhandelten Praxen reicht von Praktiken im Kunst/Kultur/Theater/-Bereich (Guerilla Girls, Cyberfeminism, DragKings/Queens), über theatral-politischem Aktivismus im globalisierungs­kritischen Feld (Pink-Block, Radical Cheerleaders), zu feministischen und queeren Politiken (Riot Grrrls, Ladyfest, Transgender-Aktivismus) und deren Strategien zur "Verqueerung" des normierenden Geschlechtertheaters.

Methoden:
Performance und Performativität sind hype Begriffe in postmodernen Theorien und queeren Praktiken. Was unter diesen "Diskussionen" zu verstehen ist, soll anhand von ausgewählten Texten besprochen werden. Sowohl Butlers Theorien bezüglich Performativität und ihr Gender-Subversionspotential (in "Unbehagen der Geschlechter", "Körper von Gewicht" u.a), oder Donna Haraways Cyborg Manifest, als auch diverse Queer- und Transgenderdiskurse bieten dafür brauchbare Grundlagen für Analysen im theoretischen, als auch praktischen performativen Bereich zwischen Theater und Politik.
Nach einer einführenden Phase in spezifische Themengebiete in Theorie und Praxis, haben die TeilnehmerInnen der LVA die Möglichkeit zu spezifischen Themen Referate zu halten oder schriftliche Arbeiten abzugeben
Ziele:
Ziel der Lehrveranstaltung ist es also zunächst theoretisches Grundmaterial zur Betrachtung performativer Praktiken zu erarbeiten, um dann konkrete Beispiele zu suchen und zu diskutieren.
Speziell aus feministischer Sicht ist dabei zu fragen: Welches Tun, das nicht patriarchale Gesten und sprachliche Mechanismen übernehmen will, welche Parodien, welche Maskierungen, welche Kooperationen und welche Ansprüche sind in diesem Prozess möglich?
Wo lässt sich hegemoniale, patriarchale Inszeniertheit orten? Wie ist subversive Performativität möglich? Welchen Stellenwert haben performative Praktiken im kulturellen und medialen Raster? Wie inszeniert sich die Staatsgewalt? Was und wo sind Angriffs-, Durchzugs- und Fluchtmöglichkeiten im öffentlichen Raum? Wo sind die Verbindungslinien mit anderen Netzwerken und Diskursen? Wo setzt bereits die Mainstreamisierung queerer Diskurse ein?

Anrechenbarkeit

Kapitel:0.03; 17.01

II.4.

[alt: § 2(1)1; § 3(1)1]

Anmeldemodalitäten

Anmeldung unter: gin(at)no-racism.net
Anmeldefrist: 10.3.2008

Sonstiges

Literatur:
Butler, Judith. Das Unbehagen der Geschlechter. Übersetzt von Kathrina Menke. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1991.
dies.. Haß spricht, Zur Politik des Performativen. Übersetzt von K. Menke und M. Krist. Berlin: Berlin-Verlag, 1998.
dies. Körper von Gewicht, Die diskursiven Grenzen des Geschlechts. Übersetzt von Karin Wördemann. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1997.
Feinberg, Leslie. Transgender warriors, making history from Joan of Arc to Dennis Rodman. Boston: Beacon Street, 1996.
Haraway, Donna: Die Neuerfindung der Natur, Primaten, Cyborgs und Frauen. Herausgegeben von Carmen Hammer und Immanuel Stieß. Übersetzt von Dagmar Fink u.a. Frankfurt am Main/New York: Campus, 1995.
Halberstam Judith: In a queer Time & Place, Transgender Bodies, subcultural Lives,, New York: University Press, 2005.
Thilmann, Pia u.a.: Drag Kings, Mit Bartkleber gegen das Patriachat, Berlin: Querverlag, 2007.
Weingartner, Katharina / Baldauf, Anette: Lips, Tits. Hits. Power? Popkultur und Feminismus, Wien/Bozen: Folio: 1998

Teilnehm*beschränkung

max. 40



Margaret Mullett

Name der/des LV-Leiter*In

Margaret Mullett

Titel der LV

Sex and the city

LV-Nummer

090333

Lehrveranstaltungstyp

VO

Semesterwochenstunden

2; ects: 4

Institut

Altertumswissenschaften

Ort, barrierefrei erreichbar?

n.Ü

Zeit/Termine

n.Ü

Beginndatum

n.Ü

Inhalte:
This lecture series will explore Byzantine sexuality through text and image:
the body, the erotic, emotions and desires, same-sex and other-sex
relations, romantic love and forced sex, parent-child and sibling relations
and their fictive counterparts, kinship and the family in The City
(Constantinople) and beyond will all be covered.

Anrechenbarkeit

Kapitel:9.02

P 411, 430, 640

Anmeldemodalitäten


Teilnehmer*Innenbeschränkung


Sonstiges

 

Literatur: M. Foucault, The history of sexuality
J. Boswell, The marriage of likeness
A. Laiou, Mariage, amour et parente a Byzance aux XIe-XIIIe siecles



Maria Pober / Richard Schrodt

Name der/des LV-Leiter*In

Maria Pober, Richard Schrodt

Titel der LV

Sprachwiss.: Gendersymmetrie im Deutschen

LV-Nummer

100179

Lehrveranstaltungstyp

SE

Semesterwochenstunden

2; ects: 6

Institut

Germanistik

Ort, barrierefrei erreichbar?

Seminarraum 2

Zeit/Termine

DI, 16:30 - 18:00

Beginndatum

DI, 11.03.2008

Inhalte:
Die Frage nach der Versprachlichung des weiblichen und männlichen Menschen nach mehr als 30 Jahren Feminismus, einigen Jahren Männerforschung und den Queer Studies in den wichtigsten Wörterbüchern des deutschsprachigen Raums steht im Mittelpunkt des Seminars. Der Fokus liegt jedoch auf dem gendersymmetrischen Aspekt, also der Lexikalisierung von feministischen und maskulinistischen Neologismen bzw. Bedeutungsübertragungen, da eine Lexikalisierung von neuen Konzepten des Menschen, wie den Queer Studies, eine bestimmte Zeitspanne voraussetzt. Das bedeutet aber nicht, dass diesbezügliche Fragestellungen wie etwa Rassismus nicht auch Thema sind, sie müssen aber anders in Bezug auf den Sprachbrauch bearbeitet werden. Das heißt, sie spielen in der Neukonzeptualisierung des Menschlichen in zukünftigen Wörterbüchern eine Rolle, nicht jedoch in der Analyse der Wörterbücher der Gegenwart, die immer einen "historischen" Sprachstand beschreiben. Die kritische Analyse der Asymmetrie im Wörterbuch umfasst daher das Allgemeinmenschliche, das nur das heterosexuell Männliche umfasst und als unbewertet also neutral versprachlicht wird. Das hetero- und homosexuell Weibliche bzw. das homosexuell Männliche oder andere sexuelle Phänomene werden nicht neutral, sondern meist nur und nicht auch pejorisierend dargestellt.
Neben diesem androzentrischen Menschenkonzept spielen in der Definition des Menschlichen metasprachliche Paradigmen wie Raum, Zeit und Sexus in der Beschreibung dessen, was als allgemeinmenschlich gilt, eine nicht zu unterschätzende Rolle. Feministische und gendertheoretische Fragen in Verbindung mit der derzeitigen Versprachlichung von Wortfeldern bzw. einzelner Lexeme aus lexikologischer und -grafischer Sicht stehen im Mittelpunkt des Seminars.

Methoden
: Seminar mit Vorträgen und Diskussion sowie prüfungsimmanentem Charakter
Anforderungen: Referat und schriftliche Seminararbeit im Umfang von 20-30 Seiten
Die methodologischen Grundlagen des Seminars bilden empirische Forschungen im Bereich der Sprachwissenschaft aus feministischer und gendersymmetrischer Sicht sowie philosophische Grundlagen der Geschlechtertheorie. In einem ersten Schritt wird eine kritische Leseweise und Rezeption der traditionellen sprachwissenschaftlichen Literatur zum Thema Genus und Feministischer Linguistik, internationale Forschungsliteratur zum Thema Feminismus, Maskulinismus und Gendertheorie sowie Queer Studies in Bezug auf das Sprachsystem analysiert.
Ziele: Die Ziele dieses Seminars sind: Die Analyse und Dekonstruktion der androzentrischen und teilweise sexistischen Versprachlichung des Menschlichen, das in den gängigen Wörterbüchern mit dem heterosexuell Männlichen zusammenfällt, anhand konkreter Lemmata. Das Resultat sollen konkrete Vorschläge bzw. Neudefinitionen von den untersuchten androzentrischen Lemmata sein. Diese werden aufgrund lexikologischer und lexikografischer Vorgehensweisen unter dem Gesichtspunkt eines Menschenkonzeptes, das phänomenologisch alles Menschliche mit einschließt, erarbeitet

Anrechenbarkeit

Kapitel:0.03; 10.01; 10.02

I 2360

Anmeldemodalitäten

Online-Anmeldung : siehe: http://germanistik.bach.univie.ac.at/

Sonstiges

Literatur: KOCHSKÄMPER, Birgit (1993): Von Damen und Herren, von Männern und Frauen: Mensch und Geschlecht in der Geschichte des Deutschen. S. 153-187. In: PASERO, Ursula / BRAUN, Friederike (Hgin.) (1993): Frauenforschung in universitären Disziplinen. "Man räume ihnen Kanzeln und Lehrstühle ein..." Opladen, (=Beiträge zur Politik und Sozialwissenschaft Bd. 5).
SAMEL, Ingrid (2000): Einführung in die feministische Sprachwissenschaft. 2. überarb. u. erw. Auflage. Berlin u.a.: Schmidt.

Teilnehm*beschränkung




Birgit Sauer / Sabine Strasser

Name der/des LV-Leiter*In

Birgit Sauer, Sabine Strasser

Titel der LV

Ringvorlesung: Zwangsfreiheiten - Kulturelle Diversität, Geschlechteregalität und feministische Handlungsmöglichkeiten

LV-Nummer

140467

Lehrveranstaltungstyp

RV

Semesterwochenstunden

2; ects: 3

Institut

Politikwissenschaft

Ort, barrierefrei erreichbar?


Zeit/Termine

Achtung die LV findet Montags statt, 1. Einheit ist allerdins Mittwoch 12.3.!
Ausnahmetermine:
Mittwoch 12. März 19h-21h HS D
Donnerstag 15. Mai 19h-21h HS B
ab 31.3.2008 Mo 17:00-19:00 Hörsaal A (Univ-Campus)

Beginndatum

MI, 12.3.08

Inhalte: Zwangsehe, Ehrenmord, Genitalbeschneidung, Importbräute, Frauenhandel oder Kopftuchzwang sind zentrale Begriffe in emotionalen und kontroversiellen Debatten um Geschlechteregalität in multikulturellen Gesellschaften. Die Unvereinbarkeit von Feminismus und Multikulturalismus wird in der Folge häufig als Erklärung für die Abkehr von multikulturellen Ansätzen in Theorie und Politik herangezogen. Die vorbehaltlose Anerkennung kulturell legitimierter Praktiken erscheint angesichts von Gewalt und Unterdrückung problematisch. Doch genauso umstritten bleibt die Verwerfung von pluralen Ansätzen und die Forderung nach Assimilation, die Selbstbestimmung begrenzt und Lebensentwürfe einschränkt.

Methoden: In dieser Ringvorlesung referieren international anerkannte WissenschafterInnen und ExpertInnen aus relevanten NGOs zu unterschiedlichen Schwerpunkten dieser Thematik. Offene Fragen dieser in vielen Bereichen noch ungelösten Debatten können mit den Gästen aus dem In- und Ausland hinreichend diskutiert werden.
Die TeilnehmerInnen werden aufgefordert zu einem der zentralen Themen der Lehrveranstaltung ein Essay zwischen 2000 und 2500 Wörtern zu schreiben. Dabei soll der jeweilige Vortrag Ausgangspunkt für eine selbständige Recherche zu dem angesprochenen Thema bilden. Literaturhinweise finden sich im Textbuch, das zur LV erscheint.

Ziele: Statt multikulturelle Ansätze zum Schutz von Frauen und Mädchen zu verwerfen, sollen in dieser LV Wege aufgezeigt werden, die das Verhältnis von Multikulturalismus und Feminismus neu bestimmen und Frauen- wie Menschenrechte in multikulturellen Gesellschaften thematisieren. Dazu sollen politikwissenschaftliche, sozialanthropologische, juristische, philosophische und historische Beiträge herangezogen werden. Die Thematik wird zudem transdisziplinär beleuchtet, indem auch zuständige ExpertInnen aus NGOs und Verwaltung zu diesen Grundsatzreflexionen von "dritten Wegen" zwischen Assimilation und Abgrenzung, aber auch zwischen postkolonialen Theorien des Anti-Essentialismus und liberalen Ansätzen des Universalismus vortragen werden.

Anrechenbarkeit

Kapitel:0.01; 21.01

KOA

Anmeldemodalitäten

keine Anmeldung

Sonstiges

Literatur: Contesting Multiculturalism: http://www.univie.ac.at/NODE-CMC
FEMCIT:
www.femcit.org
VEIL:
www.univie.ac.at/veil/Home3/index.php?id=9 ,0,0,1,0,0

Teilnehm*beschränkung




Lisa Sigl / Ruth Müller

Name der/des LV-Leiter*In

Lisa Sigl, Ruth Müller

Titel der LV

Technowissenschaftliche Utopien und Dystopien im Genre der feministischen Science Fiction

LV-Nummer

230562

Lehrveranstaltungstyp

SE

Semesterwochenstunden

2; ects: 5

Institut

Soziologie

Ort, barrierefrei erreichbar?

Seminarraum, 1090 Sensengasse 8, Erdgeschoss

Zeit/Termine

MO 10.00 - 12.00 Uhr

Beginndatum

Mo 3. 3. 2008

Inhalte: Feministische Science Fiction ist ein Genre, in dem sowohl Visionen über Möglichkeiten, Funktionen und Plätze von Wissenschaft und Technik innerhalb einer imaginierten Gesellschaft kreiert werden, als auch Geschlechterverhältnisse gezeichnet und neu bewertet werden. Innerhalb dieser Narrationen stehen technowissenschaftliche Visionen dabei oft in einem engen Verhältnis zum feministischen Anliegen, das in den Werken zum Ausdruck kommt. Diese Utopien und Dystopien weisen ein weites Spektrum der Verknüpfungen von Wissenschaft, Technik und Geschlecht auf.
In unserer Lehrveranstaltung wollen wir die politische Relevanz dieser Imgainationen herausarbeiten und aus verschiedenen Perspektiven betrachten.
Damit bewegt sich das Seminar im Bereich der feministischen Wissenschaftsforschung. In der zu lesende Sekundärliteratur bezieht sich das Seminar sowohl auf Arbeiten aus dem Bereich der Wissenschaftsforschung, der Gender Studies als auch der feminitischen Literatur- und Filmwissenschaft, die Primärliteratur enstammt dem Genre der feminisischen Science Fiction.

Ablauf: Nach einer allgemeinen inhaltlichen Einführung in die Bedeutung von Zukunftsszenarien und einer methodischen Einführung in Literatur- und Filmtheorie werden wir uns dem Genre der Science Fiction aus verschiedenen Blickwinkeln zuwenden und anhand ausgewählter Werke feministischer Science Fiction (Marge Piercy, Octavia Butler, Ursula Le Guin, Margaret Atwood, Charlotte Perkins Gilman) und populären Science Fiction-Werken (Star Trek, The Matrix) verschiedene Aspekte ihrer Zunkunftsszenarien diskutieren.

Methoden: Organisation und Didaktik:
Nach anfänglichen Inputreferaten der Leiterinnen werden die Seminarinhalte sowohl anhand der wissenschaftlichen Literatur zum Thema als auch anhand ausgewählter Beispiele aus dem Genre der Science Fiction erarbeitet. Die Studierenden sollen je ein Science Fiction Werk wählen, entlang dessen sie die wesentlichen Fragen und Diskussionen der Lehrveranstaltung selbst aufgreifen und konkret diskutieren.

Prüfungsmodalitäten:
Beurteilungsgrundlagen dieser prüfungsimmanenten Lehrveranstaltung sind Textlektüre, Reflexionen der Inhalte der Lehrveranstaltungen im Rahmen von kürzeren schriftlichen Arbeiten, Präsentationen und Diskussion eines Textes oder einer eigenen Arbeit in Form eines Referates sowie die regelmäßige Teilnahme an den Diskussionen.

Anrechenbarkeit

Kapitel:0.02; 0.03; 10.01; 10.02

I 2900

Anmeldemodalitäten

Pers. Anmeldung von 1. Februar 2008 bis 2. März 2008: unter lv.wissenschaftsforschung(at)univie.ac.at

Sonstiges


Teilnehm*beschränkung

max 40



Anna Monika Singer

Name der/des LV-Leiter*In

Anna Monika Singer

Titel der LV

Better Humans? Cyborgvisionen, Technowissenschaftliche und ethische Reflexionen

LV-Nummer

180465

Lehrveranstaltungstyp

SE

Semesterwochenstunden

2; ects: 5

Institut

Philosophie

Ort, barrierefrei erreichbar?

Hs 3F d. Inst. f. Philosophie, NIG, 3. Stock

Zeit/Termine

Di 14:00 - 18:00

Beginndatum

Di, 11. März 2008
Weitere Termine: 1.4., 15.4., 29.4., 20.5. und 10.6. 2008

Inhalte: Die Gen- und Reproduktionstechnologien sind ein Knotenpunkt, an dem sich Heils- und Heilungsversprechen überkreuzen, unterschiedliche Menschen- und Körperbilder, Wissenschaftsverständnisse und Zukunftsvisionen aufeinander treffen. Sie sind ein kultureller Zusammenhang, in den Begriffe von natürlichen Körpern, Cyborgs und better humans eingeschrieben werden. Sie sind ein ideologischer Kampfplatz, auf dem global unterschiedliche Interessen im Spiel sind. In diesem Seminar sollen ethische Reflexionen, Cultural Studies der Technowissenschaften und vor allem feministische Auseinandersetzungen mit ReproGenetik zur Diskussion stehen. Weiters wird Bezug genommen auf Biotechnologien in philosophisch interkultureller Perspektive.

Methoden: Gemeinsame Lektüre zentraler Texte; Referate (erstellt in Kleingruppen) beziehen die Zusatztexte zu der jeweiligen Einheit mit ein; Diskussion entlang der Basistexte und in Auseinandersetzung mit den weiterführenden Referaten Prüfungsmodalitäten: aktive Teilnahme, Referat mit Handout, Essay

Literatur: Syllabus wird in der ersten Einheit ausgehändigt, Texte werden im Handapparat zum Kopieren bereitgestellt.

Anrechenbarkeit

Kapitel:0.03; 18.01; 18.02

§ 4.2.3, BA M 14, PP § 57.6

Anmeldemodalitäten

Punktevergabe nötig

Sonstiges


Teilnehm*beschränkung

max 30



Martina Stemberger

Name der/des LV-Leiter*In

Martina Stemberger

Titel der LV

Literaturwissenschaftliches Proseminar II Französisch - Prostitution und Gender-Rollenspiele in französischen Romanen der zwanziger Jahre - am Beispiel von Colettes "Chéri"/"La Fin de Chéri" und Irène Némirovskys "David Golder"

LV-Nummer

110347

Lehrveranstaltungstyp

PS

Semesterwochenstunden

2; ects: 4

Institut

Romanistik

Ort, barrierefrei erreichbar?

ROM 10 (3B-O1-22A)

Zeit/Termine

Do 16:15-17:45

Beginndatum

DO, 13.03.2008

Kommentar: Prostitution stiftet Gender Trouble: Prostitution als Domäne besonders extremer und zugleich besonders transparenter Inszenierungen von �Weiblichkeit� und �Männlichkeit� schafft ein Experimentierfeld der Gender-Rollenspiele und der Gender-Maskeraden. Diskurse über Prostitution, der Umgang mit Prostituierten und nicht zuletzt ihre literarische Repräsentation verraten sehr viel über die in einer Gesellschaft / einer Epoche dominanten Vorstellungen von Weiblichkeit und Männlichkeit, von Körperlichkeit und von Sexualität. Die skizzierte Thematik wird in der LV am Beispiel dreier Romane aus den zwanziger Jahren, die als Phase der Destabilisierung der traditionellen Geschlechter-Ordnung von besonderem Interesse sind, behandelt: Colettes �Chéri� (1920) / �La Fin de Chéri� (1926) und Irène Némirovskys �David Golder� (1929). Theoretische Grundlagen, Techniken der Recherche und des wissenschaftlichen Schreibens werden gemeinsam in der LV erarbeitet. Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme sind die Fähigkeit und die Bereitschaft zur intensiven Auseinandersetzung mit den französischen Original-Texten. Die drei genannten Romane (Taschenbuchausgaben) sind ab Mitte Februar 2008 in der Buchhandlung Bateau Livre erhältlich; eine Bibliographie und ein Reader mit Ausschnitten aus weiteren relevanten literarischen und theoretischen Texten werden zu Semesterbeginn zur Verfügung gestellt.

Anrechenbarkeit

Kapitel:0.02; 11.01

330-F (LF 330)

Anmeldemodalitäten

Online-Anmeldung
Punktevergabe nötig

Sonstiges

Voraussetzungen lt. Studienplan: Absolvierung von 310-F dringend empfohlen
Unterrichtssprachen: deutsch, französisch
Prüfungsmodalitäten: Referat (D oder F) + Abstract (F, eine halbe bis eine Seite), Proseminararbeit (D oder F, 10 - 15 Seiten), aktive Mitarbeit

Teilnehm*beschränkung

max 40



Silvia Stoller

Name der/des LV-Leiter*In

Silvia Stoller

Titel der LV

Philosophien der Liebe

LV-Nummer

180421

Lehrveranstaltungstyp

SE

Semesterwochenstunden

2; ects: 5

Institut

Philosophie

Ort, barrierefrei erreichbar?

Hs. 3F NIG

Zeit/Termine

FR, 14:00-16:00

Beginndatum

FR, 14.03.2008

Inhalte: Vor 60 Jahren beklagte Günter Anders in "Lieben gestern", dass wir "in unseren ausgesprochenen und unausgesprochenen Philosophien die Liebe einfach ausgelassen haben". Wir wollen uns im Seminar diesem in der Gegenwartsphilosophie wenig behandelten Thema widmen und dabei sehen, wie reichhaltig das Angebot an Liebeskonzeptionen in der Geschichte der Philosophie ist und wie vielfältig das Thema der Liebe diskutiert werden kann.
Dementsprechend bietet die Lehrveranstaltung einen repräsentativen Überblick über philosophische Liebeskonzeptionen in ihrer Vielfalt. Der Überblick reicht von Antike über das Christentum, die Renaissance, Neuzeit, dem Deutschen Idealismus bis zur Philosophie des 19. und 20. Jahrhunderts sowie der Gegenwartsphilosophie. Im Wintersemester 2007/08 werden Texte von der Antike bis zum 18. Jahrhundert besprochen, im Sommersemester 2008 Texte aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Obwohl mit Absicht keine Schwerpunktsetzung hinsichtlich einer bestimmten Liebeskonzeption oder Liebesthematik vorgesehen ist, sollen drei Fragen das Seminar begleiten: 1.) Welche Rolle spielt die geschlechtliche Liebe in den Liebeskonzeptionen? 2.) Inwiefern spielt das Geschlechterverhältnis in die jeweilige Liebeskonzeption hinein? 3) Was bieten uns die Liebeskonzeptionen hinsichtlich der Frage nach der Erfahrung von Liebe? Der Hörsaal 3F ist barrierefrei via Lift erreichbar. Das SoSe kann unabhängig vom WS (Teil I) besucht werden.

Didaktik
Die Lehrveranstaltung ist als Seminar konzipiert. Die ausgewählten Texte sollen von Seiten der Studierenden in Form von 20-minütigen Kurzreferaten (inkl. Handout) vorgestellt und anschließend gemeinsam diskutiert werden, wobei die Diskussion unter den SeminarteilnehmerInnen sowie die Fähigkeit zur eigenständigen Bildung von Argumenten besonders gefördert werden sollen. Im Sommersemester wird zudem die Pädagogin Prof.in Dr. Johanna Hopfner (Universität Graz) zum Termin über Elisabeth Badinter zu Gast im Seminar sein.

Prüfungsmodalitäten
Zeugniserwerb durch a) Referat inklusive Handout und schriftliche Seminararbeit oder b) schriftliche Seminararbeit ohne vorhergegangenes Referat. Genauere Angaben zur schriftlichen Arbeit werden rechtzeitig gekannt gegeben. Vorausgesetzt ist regelmäßige Teilnahme.
Literatur: Im SS werden Texte von Sören Kierkegaard, Georges Bataille, Maurice Merleau-Ponty, Emmanuel Levinas, Simone de Beauvoir, Hannah Arendt, Elisabeth Badinter, Luce Irigaray, Jean Baudrillard, Niklas Luhmann, Martha Nussbaum und Eva Illouz besprochen werden. Ein kommentierter Reader mit den Auswahltexten, einer kommentierter Bibliografie und einem Begriffsglossar kann zu Beginn des Semesters im WUV-Shop des NIG erworben werden. Ein Handapparat liegt im Lesesaal des Instituts für Philosophie auf.

Anrechenbarkeit

Kapitel:18.01; 18.02

§ 4.2.2, BA M 13, PP § 57.6

Anmeldemodalitäten

Online-Anmeldung
Punktevergabe nötig

Sonstiges


Teilnehm*beschränkung

max 45



Eva Waniek

Name der/des LV-Leiter*In

Eva Waniek

Titel der LV

Identifikation und Begehren

LV-Nummer

180423

Lehrveranstaltungstyp

SE

Semesterwochenstunden

2; ects: 5

Institut

Philosophie

Ort, barrierefrei erreichbar?

Hs. 2i NIG

Zeit/Termine

1. Block:
Freitag, 25. 4. 2008: 10.00 - 19.00 Uhr
Samstag, 26. 4. 2008: 10.00 - 14.45 Uhr

2. Block:
Freitag, 2. 5. 2008: 10.00 - 19.00 Uhr
Samstag, 3. 5. 2008: 10.00 - 14.45 Uhr

Beginndatum


 

Inhalte:
Obgleich die Begriffe Identität und Begehren zu zentralen Schlüsselbegriffen der philosophischen Geschlechterforschung /Gender Studies zählen, gilt ihr Gebrauch keineswegs als geklärt. Das Seminar möchte deshalb einen Beitrag zur Erhellung dieser wichtigen Analysekategorien leisten. Da die gegenwärtige Genderforschung wie die von Judith Butler entwickelte performative Theorie des geschlechtlichen Subjekts auf dem Werk von Sigmund Freud und insbesondere auf seiner sprachtheoretischen und strukturalen Adaption bei Jacques Lacan fußt und sich ihre Theoreme aus der teilweise kritischen, teilweise affirmativen Übernahme dieser Konzepte speisen, wird im Seminar Butlers Bezugnahme auf Freud und Lacan verfolgt. Nachdem das letzte Semester dem Schwerpunkt ¿Identität¿ gewidmet war, soll nun weiterführend der Begriff des Begehrens im Zentrum der Auseinandersetzung stehen. Zu Beginn wird ein Einleitungsvortrag die Ergebnisse des Wintersemesters wiederholen, daran anknüpfend werden ausgewählte Schriften von Jacques Lacan zum geschlechtlichen Begehren gelesen und diskutiert. Anders als Freud (der geschlechtliche Identität über die unbetrauerte Einverleibung von Zügen der ersten beiden Bezugspersonen denkt) zeigt Lacan auf, dass sowohl die geschlechtliche Identität als auch das Begehren strukturelle Positionen im Bezug auf den Phallus sind, der - als Abwehr gegen die sexuelle Differenz - auf phantasmatischer Ebene im Zeichen von (für Mann und Frau freilich) unerreichbarer ¿Ganzheit und Allmächtigkeit¿ fungiert und so die Subjekte und ihr Begehren bestimmt.

Didaktik:
Der Lehrstoff wird aufbauend in zwei thematischen Blöcken den Studierenden anhand des Lesens von wichtigen Texten, Referaten und Diskussionen vermittelt. Dabei wird in die Begriffe ¿Identität und Begehren¿ eingeführt und auf aktuelle Debatten der Gender Studies sowie auf Grundlagentexte der Psychoanalyse mit philosophischer Relevanz Bezug genommen. Den Studierenden werden damit Erkenntnisse und Themenbereiche der philosophischen Geschlechterforschung / Genderstudies sowie Grundlagen der psychoanalytischen Subjekttheorie vermittelt.

Literatur: Judith Butler, Körper von Gewicht. Die diskursiven Grenzen des Geschlechts (dt. 1995);

Jacques Lacan, Die Bedeutung des Phallus, in: ders., Schriften II. (dt.: 1986).

Jacques Lacan, Angst (unautorisierte Übersetzung dt. 1987).

Prüfungsmodalitäten
Für den Erwerb eines Zeugnisses sind die Anwesenheit sowie die aktive Mitarbeit der Studierenden unbedingt erforderlich. Die Prüfungen können in Form von schriftlichen Arbeiten (mindestens 10 Seiten) abgehalten werden. (Unterlagen wie Kopien oder Bücher) sind dem Handapparat im Leseraum des Philosophieinstituts zu entnehmen).

Anrechenbarkeit

Kapitel:0.02; 18.01; 18.02

§ 4.2.2, BA M 13, PP § 57.6

Anmeldemodalitäten

Online-Anmeldung
Punktevergabe nötig

Sonstiges


Teilnehm*beschränkung

max 45



Aurelia Weikert

Name der/des LV-Leiter*In

Aurelia Weikert

Titel der LV

Körperbilder - Körpernormen: Vorstellungen, Kontrolle und Manipulation menschlichen Lebens

LV-Nummer

240060

Lehrveranstaltungstyp

VO

Semesterwochenstunden

2; ects: 6

Institut

Kultur- und Sozialanthropologie

Ort, barrierefrei erreichbar?

Hs. C, 4. Stock, NIG

Zeit/Termine

Mi 13:00-15:00

Beginndatum

MI, 05.03.2008

Infos zur Lehrveranstaltung entnehmen Sie bitte: http://www.univie.ac.at/IKSA/KOVODiplomSS2008.php bzw. dem Aushang am Institut.

Anrechenbarkeit

Kapitel:24.01

anrechenbar für *** neuer Diplomstudienplan: Paket *** alter Diplomstudienplan: Theoretische Ethnologie, Sachgebiet, Pflichtwahlfach oder Prüfungsfach

Anmeldemodalitäten


Sonstiges


Teilnehm*beschränkung




Michaela Wünsch

Name der/des LV-Leiter*In

Michaela Wünsch

Titel der LV

DeColonizing the Screen. Race and Gender in der audiovisuellen Kultur

LV-Nummer

050.197

Lehrveranstaltungstyp

VO

Semesterwochenstunden

2;

Institut

Akademie der bildenden Künste Wien

Ort, barrierefrei erreichbar?

wird noch auf "akademie online" bekanntgegeben

Zeit/Termine

wird noch auf "akademie online" bekanntgegeben

Beginndatum

wird noch auf "akademie online" bekanntgegeben

 

Infos unter "akademie online"

 

 

Anmeldemodalitäten

Anmeldung unter: "akademie online"

Teilnehmer*Innenbeschränkung


Sonstiges

Information: Katharina Koch, Office Management f. bildende Kunst,
k.koch@akbild.ac.at



Patricia Zuckerhut / Brigitte Fuchs

Name der/des LV-Leiter*In

Patricia Zuckerhut, Brigitte Fuchs

Titel der LV

Genderforschung: Weiblichkeit, "Wildheit" und "Menschenrassen" - Anthropologie und die Konstruktion von Geschlecht und "Rasse"

LV-Nummer

240063

Lehrveranstaltungstyp

VO

Semesterwochenstunden

2; ects: 6

Institut

Kultur- und Sozialanthropologie

Ort, barrierefrei erreichbar?

Hs. A, NIG 4. Stock

Zeit/Termine

DO, 12:00-14:00

Beginndatum

DO, 6. 3. 2008

Infos zur Lehrveranstaltung entnehmen Sie bitte: http://www.univie.ac.at/IKSA/KOVODiplomSS2008.php
bzw. dem Aushang am Institut.

Anrechenbarkeit

Kapitel:0.03; 24.01

anrechenbar für *** neuer Diplomstudienplan: Paket *** alter Diplomstudienplan: Theoretische Ethnologie, Sachgebiet, Pflichtwahlfach oder Prüfungsfach

Anmeldemodalitäten

online

Sonstiges


Teilnehm*beschränkung

max 40



Patricia Zuckerhut / Gabriele Habinger

Name der/des LV-Leiter*In

Patricia Zuckerhut, Gabriele Habinger

Titel der LV

Projektseminar: Macht der Räume - Räume der Macht - über die Beziehungen zwischen Raum, Macht und Geschlecht

LV-Nummer

240031

Lehrveranstaltungstyp

SE

Semesterwochenstunden

2; ects: 6

Institut

Kultur- und Sozialanthropologie

Ort, barrierefrei erreichbar?

Hs. C, NIG 4. Stock

Zeit/Termine

Di 11.3.2008 10:00-12:00, Di 1.4.2008 10:00-13:00, 15.4., 6.5. und 17.6.2008 Di 10:00-15:00, Di 24.6.2008 11:00-15:00

Beginndatum

DI, 11.03.2008

Infos zur Lehrveranstaltung entnehmen Sie bitte: http://www.univie.ac.at/IKSA/KOVODiplomSS2008.php
bzw. dem Aushang am Institut.

Anrechenbarkeit

Kapitel:24.01

anrechenbar nur für Studierende im neuen Diplomstudienplan: WissMeth

Anmeldemodalitäten

Anmeldefrist: 8. Jänner: 13 Uhr bis 19.Feb.: 13 Uhr *** Lesen Sie unbedingt die allgemeinen Anmeldeinformationen auf der Homepage bzw. den Aushang beim Infocenter. *** Infos zur Lehrveranstaltung entnehmen Sie bitte:
http://www.univie.ac.at/IKSA/KOVODiplomSS2008.php bzw. dem Aushang am Institut.

Sonstiges


Teilnehm*beschränkung

beschränkt