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ARBEITSBEREICHE  /  HomoBiTrans*  /  Archiv bis 2009  /  kwowo - das Archiv  /  kwowo - Wise 07/08


kwowo - Lehrveranstaltungen WiSe 07/08


Markus Arnold:
Michel Foucault: Die Ordnung der Dinge. - Eine Archäologie der Humanwissenschaften

Anna Babka:
Geleiteter Lesekreis zu Trinh, Minh-ha T.: Women, Native, Other. Writing. - Postcoloniality and Feminism
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Arno Böhler:
Körper von Gewicht
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Andrea Braidt:
DiplomandInnenseminar: Queer Theory, Queer Film, Feministische Filmgeschichte und –theorie, Genderkonstruktionen im Film
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Ulrike Brunotte:
Religion, Geschlecht und "race" in kolonialen Grenzdiskursen - Religionstheorien und Konstruktion des "Fremden"
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Dilek Cinar:
Frauen haben kein Vaterland? - Gleichheit, Differenz und Identität in feministischen und politischen Theorien der Gegenwart
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Dilek Cinar:
Theorie und Politik der Antidiskriminierung in der EU und den USA
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Gabriele Dietze:
Feministische Migrationstheorien - Postcolonial- und Critical Whiteness Theorien
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Christa Ehrmann-Hämmerle:
Grundkurs Neuere Geschichte - mit besonderer Berücksichtigung der Methoden "Analyse und Interpretation dinglicher und bildlicher Quellen"/"Archivierung und Musealisierung": Zur Geschichte der Liebe in der Neuzeit
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Andrea Ellmeier:
S/he: The making of the Citizen Consumer. Gender und Konsumgeschichte
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Melanie Feratova-Loidolt:
Eidolon - Chasing the Ideal: Gendered Configurations in Literature, Myth, and Theory (19th - 21st c)
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Melanie Feratova-Loidolt:
Look Back In Anger- Rioting Against Alienation in the Late 50s, 70s, 90s
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Dagmar Fink:
Technowissenschaften und Repräsentationskritik: feministische, queere und anti-rassistische Perspektiven
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Andrea Griesebner:
Physische und sexuelle Gewalt in der Frühen Neuzeit - (in Verbindung mit Fachtutorium)
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Silvia Grillitsch & Brigitte Kossek:
Gender, Medien. Wahrnehmung: - Lernprozesse in digitalen Environments
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Hanna Hacker:
Feministische Ansätze zu Migration, Diaspora, Transkulturalität & Co
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Thomas Jackson Rice:
The Subaltern Matrix: Class, Gender, Nation - Literature Course
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Araba-Evelyn Johnston-Arthur:
Ältere dt. Lit.: Zur genderspezifischen Konstruktion der Schwarzen Anderen i d älteren dt. Literatur
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Christa Knellwolf
Postcolonial Theory and Practice - Advanced Interdisciplinary Course
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Matthias Langheiter-Tutschek:
Pathologisierte Sexualität als Thema und Motiv in den nordischen Literaturen
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Gundula Ludwig & Beatrix Beneder:
Arbeit am Ich - Regierungstechnologien und Subjektivierungsformen im Neoliberalismus
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Susanne Lummerding:
Theorien und Methoden der Medienwissenschaft - Konzeptionen von "Realität" und "Medialität" und die Funktion sozialer Phantasmen
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Monika Mayrhofer, Leila Hadj-Abdou
Bilder vom Fremden, Bilder des Eigenen - Migration im Film
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Marion Meyer:
Das andere Geschlecht: Mädchen und Frauen im antiken Griechenland
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Caitríona Ní Dhúill:
Körper und Eros in Dichtung und Diskurs um 1900 am Beispiel von Frank Wedekind
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Barbara Orland:
La Femme Machine - Körper, Geschlecht und Technik in der Moderne (18.-21. Jahrhundert)
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Gudrun Perko:
Queer-Studies als Gender- und Diversity-Theorien und die Frage von Social Justice
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Klaus Puhl:
Postkoloniale Theorie/Postcolonial Theory
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Rosa Reitsamer:
Queere Theorien - Queere Praxen
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Anna Monika Singer:
Technowisschenschaften und die "Neuerfindung der Natur": Lektüreseminar D. Haraway
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Silvia Stoller:
Philosophien der Liebe
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Günther Thuery:
Sexualität und Erotik in der römischen Kaiserzeit
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Eva Waniek:
Identifikation und Begehren
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Heidi Weinhäupl:
Exotismen, Rassismen, Sexismen: "Fremde" und der westliche Blick
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Karin Wetschanow:
Geschlecht und Diskurs
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Patricia Zuckerhut & Gabriele Habinger:
Genderforschung: Macht der Räume - Räume der Macht - über die Beziehungen zwischen Raum, Macht und Geschlecht
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Anna Babka

Name der/des LV-Leiter*In

Anna Babka

Titel der LV

Geleiteter Lesekreis zu Trinh, Minh-ha T.: Women, Native, Other. Writing. - Postcoloniality and Feminism

LV-Nummer

140520

Lehrveranstaltungstyp

GR Geleiteter Lesekreis

Semesterwochenstunden

2; ects: 3

Institut

Projektzentrum Gender Studies

Ort, barrierefrei erreichbar?

Hs. 32 HG

Zeit/Termine

Beginn: 10.10.2007, 16:30 - 18:00
Letzte Einheit 23.1.2008, 16:30 - 18:00
dazwischen 2 Blockveranstaltungen am 24.11.2007 und am 19.1.2008, jeweils 11:00 - 18:00

Beginndatum

MI, 03.10.2007

 

Inhalte:
Die Arbeiten der Filmemacherin, Musikerin und Theoretikerin Trinh T. Minh-ha, die an der University of California at Berkeley lerht, liefern im anglo-amerikanischen Raum einen bedeutenden Beitrag zur Entwicklung eines transdisziplinären 'Postfeminismus' im Fokus auf Postcolonial Studies. Sie unternimmt in "Woman, Native, Ohter" eine Engführung und Verschränkung postkolonialer, literaturwissenschaftlicher und anthropologischer Diskurse mit der Absicht, diese und deren Rhetorik mit und durch die Sprache des Feminismus zu beeinflussen, sie gleichsam zu 'infiltrieren". Im Einklang mit den Vorgaben des interfakultären Masterstudiums Gender Studies wird sich die Lehrveranstaltung über ein Close Reading diesem Text annähern.

 

Methoden:
Die einführende Phase wird dazu verwendet, sich mit den maßgeblichen Begriffen und Kategorien, die für das Verständnis dieses Textes notwendig sind, vertraut zu machen. Ebenso werden wir, im Hinblick auf die zentralen Fragestellungen des Textes, das Erkennen und Dekonstruieren binärer Oppositionen erproben.
Die auf die einführende Phase folgenden Unterrichtseinheiten sind der Präsentation und Diskussion der für die jeweilige Sitzung vereinbarten Textabschnitte gewidmet. Die Studierenden bereiten die zur Diskussion stehenden Texte anhand eines zu Beginn der LV zur Verfügung gestellten und erläuterten Fragenkatalogs schriftlich vor (1-2 Seiten). Diese Hadouts sind bereits vor der jeweiligen LV-Einheit abzugeben. Dei Studierenden stellen das Ergebnis ihres close reading in Form von Impulsreferaten vor. Die anschließende Diskussion ist ein bedeutender Teil der Reflexionsarbeit. Für die Beurteilung relevant sind die schriftliche Vorbereitung aller Texte, die Präsentation, die regelmäßige Mitarbeit in den Unterrichtseinhetien sowie ein schriftliches Resümee von ca. 10 Seiten.

 

Ziele:
Die Textauswahl wird den Studierenden zunächst die Möglichkeit geben, sich mit einigen der Konzepte der Postcolonial Studies vertraut zu machen

Anrechenbarkeit

0.02; 0.03
(Magistrastudium Gender Studies,
Wahlfachkorb Gender Studies)

Anmeldemodalitäten

Anmeldungen an anna.babka(at)univie.ac.at

Teilnehmer*Innenbeschränkung

max. 25

Sonstiges

Literatur:
Trinh, Minh-ha T.: Women, Native, Other, Writing. Postcoloniality and Feminism. Bloomington: Indiana University Press 1989.
(Im Original!)



Arno Böhler

Name der/des LV-Leiter*In

Arno Böhler

Titel der LV

Körper von Gewicht

LV-Nummer

180219 (vermutlich)

Lehrveranstaltungstyp

SE

Semesterwochenstunden

2

Institut

Philosophie

Ort, barrierefrei erreichbar?

HS 3F, NIG

Zeit/Termine

12.15-14.00

Beginndatum

2. Oktober 2007

Inhalte:

In diesem Seminar werden wir uns anhand von Judith Butlers Text "Körper von Gewicht. Die diskursiven Grenzen des Geschlechts" neuerlich die Frage nach der Relevanz und Bedeutung des "Unworts" (Nancy) "Körper" stellen. Folgende Fragen werden uns dabei leiten:
1.) Wie können Körper dazu gebracht werden, sich diesseits ideologischer Zuschreibungen in ihrem EigenSinn phänomenal zu zeigen?
2.) Worin beruht die Macht der Philosophie, wenn der Akt des Denkens gerade als Akt der Brechung stereotyper Schematisierungen verstanden wird, in denen Körper konventionell verfügbaren Begriffen in der Regel einfach nur subsumiert und damit habituell unterworfen werden?

 

Anrechenbarkeit

Kapitel BA: 8 Das Eigene und das Fremde

Kapitel BA: 16 Geschlecht

Kapitel UniStg: Sozialphilos. oder Philosophische Frauen- und Geschlechterforschung § 4/2/2 () (alt:8)

Kapitel UniStg(optional):     Hermeneutik oder Kulturphilosophie oder interkulturelle Philos § 4/2/4 () (alt:8)

Kapitel PP: Philosophische Probleme der Gegenwart § 57.3.4

Doktoratsstudium: Ja

Anmeldemodalitäten

 

Teilnehmer*Innenbeschränkung

 

Sonstiges

Literatur

Judith Butler, Körper von Gewicht. Die diskursiven Grenzen des Geschlechts, Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main: 1997.

Judith Butler, Bodies that Matter, Routledge, New York: 1993.

Jutith Butler, Hass spricht! Zur Politik des Performativen, Berlin Verlag, Berlin: 1998.

Judith Butler, Excitable Speech, A Politics of the Performative, Routledge, New York: 1993.

Jean Luc Nancy, Corpus, Diaphanes Verlag, Berlin: 2003.

Martin Heidegger, Kant und das Problem der Metaphysik, Gesamtausgabe Band 3.

Sybille Krämer (Hg.), Performativität und Medialität, Fink Verlag, München: 2004

Uwe Wirth (Hg.), Performanz. Zwischen Sprachphilosophie und Kulturwissenschaften, Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main: 2002.


Andrea Braidt

Name der/des LV-Leiter*In

Dr.in Andrea B. BRAIDT

Titel der LV

DiplomandInnenseminar: Queer Theory, Queer Film, Feministische Filmgeschichte und –theorie, Genderkonstruktionen im Film

LV-Nummer

170172

Lehrveranstaltungstyp

SE

Semesterwochenstunden

2 SWS, 6 ECTS

Institut

Theater-, Film- und Medienwissenschaft

Ort, barrierefrei erreichbar?

Dienstzimmer Braidt, ja

Zeit/Termine

Do 16.00 – 18.00

Beginndatum

11.10.2007

Beschreibung

Seminar für DiplomandInnen, die zu den angegebenen Themenbereichen bei A.B.Braidt Diplomarbeit schreiben.

Anrechenbarkeit

II.2.3.

Anmeldemodalitäten

Persönliche Anmeldung per e-Mail (andrea.braidt@univie.ac.at)

Teilnehmer*Innenbeschränkung

 

Sonstiges

 



Ulrike Brunotte

Name der/des LV-Leiter*In

Ulrike Brunotte

Titel der LV

Religion, Geschlecht und "race" in kolonialen Grenzdiskursen - Religionstheorien und Konstruktion des "Fremden"

LV-Nummer

210216

Lehrveranstaltungstyp

Diss: FoSe; SE

Semesterwochenstunden

2; ects: 8

Institut

Politikwissenschaft

Ort, barrierefrei erreichbar?

Fachtutoriumsraum (A221), NIG 2. Stock, ja

Zeit/Termine

9.10.-18.12.2007 Di 16:00-19:00

Beginndatum

DI, 09.10.2007

 

Inhalte:
Im Seminar werden die bedeutendsten Theorien der postcolonial studies - angefangen mit Edward Saids "Orientalismus" (1978)- in Beziehung gesetzt zu neueren religionswissen-schaftlichen und wissenschaftshistorischen Forschungen zu Kolonialismus, Gender, "race" und "class". Das Seminar hat das Ziel, in die kultur- und religionswissenschaftlichen Theorien einzuführen und diese mit exemplarischen Fallstudien aus dem Bereich der kolonialen Literatur Englands zu verknüpfen. So wird die interkulturelle Debatte um Joseph Conrads "Heart of Darkness" (1899) am Beginn des Seminars stehen, die Lektüre des Romans "She" von Rider Haggard soll im Kontext orientalistischer Diskurse und der Frage nach ihrer Gendercodierung stehen.
In der gegenwärtigen Religionswissenschaft wird im Anschluss an Michel Foucault, Edward Said und Homi Bhabha mehr und mehr die große Rolle der "kolonialen Grenzdiskurse" auch für die Entwicklung von vergleichender Religionsforschung und wissenschaftlichen Religionstheorien diskutiert. So führte die koloniale Konfrontation mit kultureller und religiöser Pluralität nicht nur zum Gender codierten Othering, sondern bewirkte auch die Entstehung "Dritter Räume" (Bhabha) innerhalb der kolonialen "Kontaktzone" (Pratt). Zugleich wurden dabei plurale, pagane und hybride Elemente in der europäischen Kultur- und Religionsgeschichte entdeckt. Ähnliche Prozesse der Hybridisierung und Mythisierung gehören im 19. Jahrhundert in den Kontext der sich etablierenden vergleichenden Religionswissenschaften. Anhand der Analyse von J. J. Bachofens "Mutterrecht", James G. Frazers "Der goldene Zweig", Edward Tylors "Primitive Culture" und Aby Warburgs "Schlangenritual" soll nach der kolonialen und selbstanalytischen Potenz dieser "Klassiker der Religionswissenschaft" gefragt werden. Diese "imaginären Ethnographien" kreisten um Themen wie: Opfer, Gemeinschaft, Sexualität und Rausch und überformten die Prozesse der Modernisierung in den europäischen Gesellschaften. Mit dem Werk der Pionierin der Religionsforschung, Jane E. Harrison, soll schließlich nach Modellen feministischer Aneignungen der Antike und nach den Möglichkeiten eines gewendeten Kolonialdiskurses um 1900 gefragt werden.

 

 

Ziele:
Voraussetzung der Teilnahme ist die Bereitschaft, längere Texte auf englisch zu lesen und Joseph Conrads "Herz der Finsternis" als Vorbereitung zu lesen.

Anrechenbarkeit

G8, G10
Kapitel:0.03; 21.01; 21.02

Anmeldemodalitäten


Teilnehmer*Innenbeschränkung


Sonstiges

Literatur: Als theoretische Einführungen wird empfohlen:
Maria do Mar Castro Varela/Nikita Dhawan: Postkoloniale Theorie. Eine kritische Einführung, Bielefeld 2005.



Dilek Cinar

Name der/des LV-Leiter*In

Dilek Cinar

Titel der LV

Frauen haben kein Vaterland? - Gleichheit, Differenz und Identität in feministischen und politischen Theorien der Gegenwart

LV-Nummer

210095

Lehrveranstaltungstyp

VO

Semesterwochenstunden

2 SWS

Institut

Institut für Politikwissenschaft

Ort, barrierefrei erreichbar?

Hs. D, Campus

Zeit/Termine

12.10., 16.11. und 11.12.2007 Di, Fr 10:00-14:00, Mo 15.10.2007 11:00-14:00, Sa 17.11.2007 9:30-13:30, Mo 10.12.2007 11:00-15:00

Beginndatum

FR, 12.10.2007

Inhalte:
"Wir Frauen haben kein Vaterland" - dieses Statement charakterisiert die so genannte "erste Welle" der Frauenbewegung am Ende des 19. Jahrhunderts. Mittlerweile ist die Annahme einer globalen und gleichförmigen Unterdrückung von Frauen von der Frage abgelöst worden, ob es denn "die" Frauen als eine Wir-Gruppe geben kann bzw. sollte. Zugleich haben sich die politischen Prioritäten vervielfältigt: Ist die adäquate Zielsetzung von Gerechtigkeit in unserer Gegenwart die Herstellung von Gleichheit, die Anerkennung von Differenzen oder die Dekonstruktion von Identitäten?

Das Spannungsverhältnis zwischen Gleichheit, Differenz und Identität stand immer im Zentrum rivalisierender normativer politischer Theorien und wird auch künftig für Prozesse und Praktiken der Ein- und Ausschließung in der EU maßgeblich sein. So ist heute jede "post-sozialistische" Konzeption von Demokratie - sei es in ihrer radikalen, deliberativen, transnationalen bzw. kosmopolitischen Version - mit der Herausforderung konfrontiert, Gleichheit zu verwirklichen, ohne Differenzen auszulöschen. Die VO greift dieses Spannungsverhältnis aus dem Blickwinkel zeitgenössischer feministischer und politischer Theorien auf, die sich mit Ungleichheiten zum einen aufgrund der Geschlechtszugehörigkeit und zum anderen aufgrund von herkunftsbezogenen Merkmalen wie Hautfarbe, Ethnizität und Religion sowie der "Überschneidung" dieser Differenz- und Identitätsachsen befassen. Ziel der VO ist die kritische Auseinandersetzung mit ausgewählten theoretischen Konzeptionen von Gleichheit, Differenz und Identität aus einer feministischen wie demokratiepolitischen Perspektive. Die VO soll dabei den TeilnehmerInnen vor allem auch die Möglichkeit bieten, über aktuelle politische Debatten wie über den eigenen Standpunkt systematisch im Kontext einschlägiger theoretischer Ansätze zu reflektieren.

Ziele:
In der VO steht die kritische Analyse der Grundprämissen, des begrifflichen Instrumentariums und der empirischen Stichhaltigkeit unterschiedlicher theoretischer Ansätze im Vordergrund. Zu diesem Zweck erfolgt in den ersten drei Einheiten eine umfassende inhaltliche und methodische Einführung seitens der LV-Leiterin. Die TeilnehmerInnen werden jeweils eine VO-Einheit protokollieren sowie im Laufe der VO jeweils einen Kommentar zu zwei Texten zu präsentieren (Thesenpapier). Ein erfolgreicher Abschluß der VO setzt daher die kontinuierliche Anwesenheit und aktive Mitarbeit der TeilnehmerInnen voraus; beide Anforderungen werden in der Leistungsbeurteilung berücksichtigt. Erforderlich ist außerdem das Verfassen einer schriftlichen Arbeit auf der Basis des bereits in der VO präsentierten Kommentars.

Anrechenbarkeit

D1, G8 und für Magistra-Studium Gender Studies

Anmeldemodalitäten

 

Teilnehmer*Innenbeschränkung

 

Literatur:

1. Benhabib, Seyla u.a. (Hg.) (1993): Der Streit um Differenz. Feminismus und Postmoderne in der Gegenwart.
Frankfurt a.M.: Fischer Verlag.
2. Fraser, Nancy (2001): Die halbierte Gerechtigkeit, Schlüsselbegriffe des postindustriellen Sozialstaats, Frankfurt a. M.: Suhrkamp Verlag.
3. Philipps, Anne (ed.) (1998): Feminism and Politics, Oxford: Oxford University Press.



Dilek Cinar (2)

Name der/des LV-Leiter*In

Dilek Cinar

Titel der LV

Theorie und Politik der Antidiskriminierung in der EU und den USA

LV-Nummer

210287

Lehrveranstaltungstyp

SE Forschungsseminar (Diss)

Semesterwochenstunden

2, ects: 8

Institut

Politikwissenschaft

Ort, barrierefrei erreichbar?

Fachtutoriumsraum (A221), NIG 2. Stock, ja

Zeit/Termine

Fr 12.10.2007 16:00-18:00,

Mo 15.10.2007 14:00-16:00, 14.-15.12.2007

Fr, Sa 10:00-19:00

Beginndatum

Fr 12.10.2007

Beschreibung


Anrechenbarkeit

Kapitel:21.02

Anmeldemodalitäten


Teilnehmer*Innenbeschränkung


Sonstiges




Gabriele Dietze

Name der/des LV-Leiter*In

Gabriele Dietze

Titel der LV

Feministische Migrationstheorien - Postcolonial- und Critical Whiteness Theorien

LV-Nummer

140402

Lehrveranstaltungstyp

SE

Semesterwochenstunden

2; ects: 6

Institut

Projektzentrum Genderstudies

Ort, barrierefrei erreichbar?

Hs. 29 HG,

Zeit/Termine

Fr 16.11. und 14.12.2007 8:00-12:00, 14:00-16:30, Sa 17.11. und 15.12.2007 8:00-14:00

Beginndatum

FR, 16.11.2007

Beschreibung


Anrechenbarkeit

Kapitel:0.02; 0.03
(Magistrastudium Genderstudies, Wahlfachkorb Genderstudies)

Anmeldemodalitäten


Teilnehmer*Innenbeschränkung


Sonstiges




Christa Ehrmann-Hämmerle

Name der/des LV-Leiter*In

Christa Ehrmann-Hämmerle

Titel der LV

Grundkurs Neuere Geschichte - mit besonderer Berücksichtigung der Methoden "Analyse und Interpretation dinglicher und bildlicher Quellen"/"Archivierung und Musealisierung": Zur Geschichte der Liebe in der Neuzeit

LV-Nummer

070055

Lehrveranstaltungstyp

GK

Semesterwochenstunden

4; ects: 6

Institut

Geschichte

Ort, barrierefrei erreichbar?

Hs. 45 HG

Zeit/Termine

Mi 11:00-15:00

Beginndatum

MI, 03.10.2007

Inhalte:
"Liebe" - in all ihren historisch so verschiedenen Definitionen und Formen, Praktiken und Bedeutungen - ist nur vor dem Hintergrund der ökonomischen, politischen, sozialen und kulturellen Verhältnisse in einer bestimmten Zeit und Gesellschaft zu analysieren. Das Thema dieses Grundkurses zur Neueren Geschichte vermittelt somit Basiskenntnisse des Faches ebenso wie Einsicht in verschiedene Teildisziplinen der Neueren Geschichte. Sie hat sich mehr oder weniger intensiv mit Aspekten einer Geschichte der Geschlechterliebe befasst - etwa im Rahmen der Ideen-, Rechts- und Kulturgeschichte, der Höfischen Geschichte, der Mentalitäts-, Familien- und Alltagsgeschichte, oder unter dem Label einer Homo/Sexualitätsgeschichte, der Frauen- und Geschlechtergeschichte, der Queer Studies. Ziel des Grundkurses ist somit die Einbindung einer Geschichte der Geschlechterliebe in den gesellschaftlichen Wandel der Neuzeit vom 16. bis zum Ende des 20. Jahrhunderts ebenso wie die kritische Analyse damit befasster historiographischer Ansätze: Was konzipieren sie jeweils als Liebe, welche Formen historischer Liebesbeziehungen werden dabei ausgeblendet, an den Rand gedrängt, gar abgewertet? In welchem Ausmaß und wie hat sich die Geschichtswissenschaft auch "freier" und "verbotener" Liebe, oder den Liebesbeziehungen zwischen Weißen und Schwarzen, Männern und Frauen befeindeter Nationen etc. zugewandt, inwieweit werden von ihr die vielen gesellschaftlichen Reglementierungen und Normierungen von Liebe in den Blick genommen?
Um solche Fragen behandeln zu können, sollen - neben in diversen Archiven auffindbaren (Selbst)Zeugnissen zum Thema des Grundkurses - auch bildliche und dingliche Quellen, die in Museen überliefert sind, herangezogen werden. Dazu ist, nach einer Einführung in die Analyse und Interpretation dieser Quellen, auch eine Kursarbeit zu verfassen.

Anrechenbarkeit

Kapitel:7.01
LAGK3 (E3/A1/M5)

Anmeldemodalitäten

Online-Anmeldung von 20. September 2007 bis 30. September 2007: http://geschichte.bach.univie.ac.at/

Teilnehmer*Innenbeschränkung

Max. 25

Sonstiges

Literatur:
Ingrid Bauer, Christa Hämmerle, Gabriella Hauch (Hg.): Liebe und Widerstand. Ambivalenzen historischer Geschlechterbeziehungen. Wien/Köln/Weimar 2005.



Andrea Ellmeier

Name der/des LV-Leiter*In

Andrea Ellmeier

Titel der LV

S/he: The making of the Citizen Consumer. Gender und Konsumgeschichte

LV-Nummer

070373

Lehrveranstaltungstyp

KU

Semesterwochenstunden

2; ects: 4

Institut

Geschichte

Ort, barrierefrei erreichbar?

Seminarraum 2, Institut für Zeitgeschichte, 1090 Wien, Spitalgasse 2-4, Hof 1
unseres Wissens !nicht barrierefrei! zugänglich

Zeit/Termine

11.10., 25.10.-8.11., 22.11., 6.12.2007, 10.1. und 24.1.2008 Do 13:00-16:00, Do 20.12.2007 13:00-16:00

Beginndatum

DO, 11.10.2007

 

Inhalte:
Der Frühneuzeithistoriker John Brewer fragt "(w)as können wir aus der Geschichte der frühen Neuzeit für die moderne Konsumgeschichte lernen?" und spricht von einem Prozess der "Entdeckung des Konsumenten", der dazu geführt habe, dass der/die Konsument/in einerseits Objekt von Produktaufklärung (Konsumentenschutz) und Marktforschung geworden war, andererseits die Bedeutungssteigerung und -aufladung von Konsum zu neuen Formen der modernen Subjektkonstitution geführt habe.
In der Lehrveranstaltung sollen die zahlreichen Bedeutungsebenen und -nuancen, die sich hinter (aussage),starken’ Begriffen wie "citizen" und "consumer" verbergen, in ihrer gendered dimension offen gelegt werden. Sie stehen für zwei lange voneinander getrennt verhandelte Sachverhalte: auf der einen Seite die (für das Gemeinwesen ¿wichtigen') politischen Angelegenheiten und das politische Subjekt (the citizen) und auf der anderen Seite der ‚niedrige' Konsum (vielfach interpretiert als unpolitischer Kommerz), leicht zu übervorteilende Konsumenten, oft imaginiert in ihrer weiblichen Form als Konsumentin (the consumer).
Folgenden Fragestellungen wird nachgegangen:
- In welcher Weise, wann und wo sind Staatsbürger und -innen - auch und erstmals auch - als Konsumenten und -innen (Konsumdemokratie) vor- und dargestellt worden?
- In welchen (politischen, wirtschaftlichen und kulturellen) Umgebungen bildete sich die Figur des/der citizen consumer in Europa und US-Amerika in welcher Gestalt heraus?
- Individueller versus kollektiver (sozialer) Konsum
- Konsument/in-Sein in Zeiten des Mangels
- "Gender blindness" (Mort) in der Wissensproduktion über Konsum bis in die 1970er Jahre

Ziele des Kurses: In der Lehrveranstaltung soll die in den (westlichen) Gesellschaften des 21. Jahrhunderts sich zunehmend klarer herausbildende Figur des/der "Citizen Consumer" (der/die StaatsbürgerIn als/und KonsumentIn, KonsumentInnen als StaatsbürgerInnen) in seiner/ihrer historischen Genese diskutiert werden. Ein wichtiges Ziel der Lehrveranstaltung ist es, den von Victoria de Grazia als "empowering women as citizen-consumers" bezeichneten Prozess nachvollziehbar und transparent zu machen.

Methoden: Diskurs- und Textanalyse, Quellenstudium 

Prüfungsmodalitäten:
- Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
- Mitarbeit (Gruppenarbeiten sind gerne gesehen)
- Präsentation
- Schriftliche Arbeit

Anrechenbarkeit

Kapitel: 7.01
A1, LAGA1, LAPA1

Anmeldemodalitäten

Online-Anmeldung von 20. September 2007 bis 30. September 2007: http://geschichte.bach.univie.ac.at/

Teilnehmer*Innenbeschränkung

max. 25

Literatur:
Bernold, Monika/Ellmeier, Andrea: Konsum, Politik und Geschlecht. Zur ‚Feminisierung' von Öffentlichkeit als Strategie und Paradox. In: Hannes Siegrist/Hartmut Kaelble/Jürgen Kocka Hg., Europäische Konsumgeschichte. Zur Gesellschafts- und Kulturgeschichte des Konsums (18. bis 20. Jahrhundert). Frankfurt-Main/New York, 441-466
Bowlby, Rachel, Shopping with Freud, London/ New York 1993
Brewer, John: Was können wir aus der Geschichte der frühen Neuzeit für die moderne Konsumgeschichte lernen? In: Hannes Siegrist/Hartmut Kaelble/Jürgen Kocka Hg., Europäische Konsumgeschichte. Zur Gesellschafts- und Kulturgeschichte des Konsums (18. bis 20.
Jahrhundert). Frankfurt/Main-New York 1997, 51-74
Cohen, Lizabeth: A Consumers¿ Republic. The Politics of Mass Consumption in Postwar America. New York 2003
Daunton, Martin/Hilton, Matthew Hg.: The Politics of Consumption. Material Culture and Citizenship in Europe and America. Oxford-New York 2001
de Grazia, Victoria: Part III: Empowering Woman as Citizen-Consumers. Introduction. In: Victoria de Grazia with Ellen Furlough Hg, The Sex of Things. Gender and Consumption in Historical Perspective.
Berkeley u.a. 1996, 275-286
Ellmeier, Andrea: Konsum, Politik und Geschlecht. Österreich in den 1950e und 1960er Jahren. Diss. an der Univ.
Wien 2005
Mort, Frank: Competing Domains. Democratic subjects and consuming subjects in Britain and the United States since 1945. In: Frank Trentmann Hg., The Making of the Consumer. Knowledge, Power and Identity in the Modern World.
Oxfort 2006, 225-248
Prinz, Michael: Bürgerrecht Konsum.
In: Archiv für Sozialgeschichte 44 (2004), 678-690
Trentmann, Frank Hg.: The Making of the Consumer. Knowledge, Power and Identity in the Modern World.
Oxford 2006



Melanie Feratova-Loidolt

Name der/des LV-Leiter*In

Melanie Feratova-Loidolt

Titel der LV

Eidolon - Chasing the Ideal: Gendered Configurations in Literature, Myth, and Theory (19th - 21st c)

LV-Nummer

120026

Lehrveranstaltungstyp

AR

Semesterwochenstunden

2, ects: 3

Institut

Anglistik

Ort, barrierefrei erreichbar?

Raum 5 Anglistik

Zeit/Termine

Fr 12:00-14:00

Beginndatum

FR, 12.10.2007

Inhalte: Eidolon is the Greek word for "image, idol, double, phantom": in this course we will consider these meanings in the perspective of feminist theory and explore their multilayered application e.g. in psychoanalytical theory (the Imaginary/the vertigo), in literary theory (the image/ the metaphor), in art and theology (the icon/the idol). Special focus is directed on theories of the poststructuralists Jessica Benjamin and Julia Kristeva and their analysis of the ideal's function in patriarchal constructions of gender. Both take up the myth of "Narcissus and Echo" to illustrate that gender is culturally constructed on ideals (of masculinity and femininity) that turn out to be vertigos which free men and limit women.
Within this theoretical framework we will explore literary texts from various genres concentrating on configurations of an ideal which aims to fix, to form, or to transform gender-identities and gender-relations between women and men. We will address issues such as: the ideal configured as man's mirror image in art (the phantom-woman in Browning and Woolf); the construction of a female saviour-ideal through memory - as an icon to define a heterosexual love-relation (James and Pinter); the monstrous potentiality of the ideal emerging in the narcissistic creations of Shelley's male and Spark's female overreacher.


Requirements: regular attendance and portfolio-notes, participation in critical discussions, oral presentation of a chosen topic (10 mins), final written exam.

Methoden: interactive

Ziele: 501, 701, K 701

For further information see: http://homepage.univie.ac.at/melanie.feratova-loidolt

Anrechenbarkeit

Kapitel:0.02; 0.03; 12.01

501, 701, K 701

anrechenbar als 701 (UniStG-Studienplan) und als Vorprüfungsfach K701 nach altem Studienplan. Für UF Englisch als freies Wahlfach anrechenbar

Anmeldemodalitäten

Online-Anmeldung von 17. September 2007 bis 28. September 2007: Anmelderichtlinien siehe Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis

Teilnehmer*Innenbeschränkung


Literatur: Required Reading:
Robert Browning. "My Last Duchess". (1842) - Virginia Woolf. "The Lady in the Looking Glass" (1926)
Henry James. Wings of the Dove. (1902) - Harold Pinter. Old Times. (1971)
Mary Shelley. Frankenstein. (1816) - Muriel Spark. The Prime of Miss Jean Brodie. (1961)

A Reader will be provided including Browning, Woolf, Pinter and theoretical texts.
The three novels will be available at Kuppitsch am Campus.



Melanie Feratova-Loidolt (2)

Name der/des LV-Leiter*In

Melanie Feratova-Loidolt

Titel der LV

Look Back In Anger- Rioting Against Alienation in the Late 50s, 70s, 90s

LV-Nummer

120088

Lehrveranstaltungstyp

AR

Semesterwochenstunden

1; ects: 1,5

Institut

Anglistik

Ort, barrierefrei erreichbar?

Raum 5 Anglistik

Zeit/Termine

Di 15:00-16:00

Beginndatum

DI, 09.10.2007

Inhalte:
In this workshop we will discuss plays, novels and films which all deal with a young male or female protagonist rebelling aggressively against conservative social (bourgoise) structures and thereby voicing a deep alienation of self. Interestingly, several ideological and textual parallels emerge between the 50s, 70s, 90s and it will be a major task to analyse the cultural context (e.g. socio-political changes, development of consumerism, gender & education) to explain for similarities and differences.
While we can look for parallels between Osborne's rebellion against theatrical convention and Kane's "in-yer-face"- theatre of the 90s, Palahniuk's schizophrenic hero connects us both to Plath's and Kane's protagonists. We will also employ a gender-comparative approach and analyse whether the aggressive struggle constitutes itself for the female protagonists in different terms than for the male protagonists, rioting in traumatic loss of the fathers (Osborne, Palahniuk). Generally, the focus is directed at an analysis of the ways this struggle is carried out in the protagonist's split mind, a war-like struggle with society, a battling relation between patient and doctor, and in heterosexual love-and-hate relationships.
In additional evening movie-sessions (dates will be announced), we will watch recordings of theatre performances and film-adaptations of the texts and trace the topic in Pink Floyd's The Wall (1979) and James Mangold's Girl, Interrupted (2000).

Anrechenbarkeit

Kapitel:12.01

323, 324

Anmeldemodalitäten

Online-Anmeldung von 17. September 2007 bis 28. September 2007: Anmelderichtlinien siehe Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis.

Teilnehmer*Innenbeschränkung


Literatur:
John Osborne. Look Back In Anger. (1956)
Chuck Palahniuk. Fight Club. (1996)
Sylvia Plath. The Bell Jar.
(1963)
Sarah Kane. 4.48 Psychosis.
(1999)
The two plays will be provided in a "Reader"; the novels are available at Kuppitsch/Campus.



Dagmar Fink

Name der/des LV-Leiter*In

Dagmar Fink

Titel der LV

Technowissenschaften und Repräsentationskritik: feministische, queere und anti-rassistische Perspektiven

LV-Nummer

187299

Lehrveranstaltungstyp

Seminar

Semesterwochenstunden

2 SWS

Institut

Institut für Gestaltungs- und Wirkungsforschung

Ort, barrierefrei erreichbar?

Seminarraum 8, Hauptgebäude TU, Karlsplatz

Zeit/Termine

Blocktermine: 26.11.2007, 03.12.2007, 10.12.2007 und am 17.12.2007, jeweils von 10-16 Uhr

Beginndatum

22.10.07, 15:30 – 17:30

Ziel der Lehrveranstaltung:

Verstehen der Repräsentationen von Technologien aus einer feministischen, queeren und anti-rassistischen Perspektive; Förderung der Aufmerksamkeit für die Konstruktion von Geschlechtern, Sexualitäten und Rassisierungen auch in den Repräsentationen der Technowissenschaften

Inhalt der Lehrveranstaltung:

Im Seminar werden wir unterschiedliche feministische Ansätze in und Haltungen zu den Technowissenschaften anhand der Debatte um Donna Haraways Cyborg-Manifest erarbeiten.
Im Anschluss daran wenden wir uns dem Begriff der Repräsentation und dessen Bedeutung für die Hervorbringung von Geschlechtern, Sexualitäten und Rassisierungen zu. Populärkulturellen Repräsentationen der Technowissenschaften (Film: Mainstream und Kunst; Sciencefiction-Literatur; evtl. Computer-Spiele) werden schließlich anhand folgender Fragen analysiert: Welche Geschlechter, Sexualitäten und Rassisierungen werden in welchem Kontext hervorgebracht? Welches Bild der Technowissenschaften wird gezeichnet? Welche AkteurInnen sind handlungsfähig in Bezug auf Technologien? Wie werden Weiße und Nicht-Weiße Rassisierungen im Verhältnis zu Technologien repräsentiert? Welche Geschlechter werden wie im Kontext von Technowissenschaften und Technologien dargestellt? Wie wird Sexualität in technologisch vermittelten Gesellschaften repräsentiert?

Anrechenbarkeit

 

Anmeldemodalitäten

Verbindliche Anmeldung per e-Mail erbeten bis 15.10.2007: dagmar.fink@univie.ac.at

Teilnehmer*Innenbeschränkung

25

Sonstiges

Studierende der Hauptuni müssen an der TU mitbelegen!



Andrea Griesebner

Name der/des LV-Leiter*In

Andrea Griesebner

Titel der LV

Physische und sexuelle Gewalt in der Frühen Neuzeit - (in Verbindung mit Fachtutorium)

LV-Nummer

070251

Lehrveranstaltungstyp

FS Forschungsseminar

Semesterwochenstunden

4 SWS

Institut

Institut für Geschichte

Ort, barrierefrei erreichbar?

Seminarraum Geschichte 2 und teilweise im Marktarchiv Perchtoldsdorf

Zeit/Termine

Mi 11:00-12:30 und teilweise geblockt

Beginndatum

MI, 10.10.2007

Inhalte:
Hartnäckig hält sich in der Geschichtsschreibung wie auch im Alltagswissen das Stereotyp, dass Menschen vormoderner Gesellschaften der physischen Gewalt weniger Bedeutung beigemessen hätten als Menschen der 'zivilisierten' Moderne. Als Begründung dient ein weiteres Stereotyp, nach welchem in vormodernen Gesellschaften physische Gewalt ein alltägliches Mittel zur Konfliktaustragung gewesen wäre. Auch wenn die Anwendung physischer Gewalt in ein Set von Normen und Wertvorstellungen eingebettet war, die diese in hierarchisch-rechtlichen Beziehungen tolerierte, so bedeutet dies nicht, dass die Betroffenen die Anwendung physischer Gewalt immer auch als legitim empfanden.
Im Rahmen des Forschungsseminars werden wir in einem ersten Schritt danach fragen, in welchen Kontexten und Beziehungskonstellationen die Anwendung physischer und sexueller Gewalt legal sein konnte, d.h. strafrechtlich nicht einklagbar war. Je nach konkreter Schwerpunktsetzung -physische Gewalt im öffentlichen Raum; häusliche Gewalt; Gewalt an Kindern; sexuelle Gewalt etc. - werden in einem zweiten Schritt frühneuzeitliche Gerichtsprozesse analysiert, in denen Frauen wie Männer ihre EhepartnerInnen, NachbarInnen oder auch ArbeitgeberInnen wegen physischer und / oder sexueller Gewalt verklagten. Neben der Einübung in die kurrente Handschrift dienen die von der Lehrveranstaltungsleiterin in digitalisierter Form zur Verfügung gestellten Übungsbeispiele auch dazu, theoretische und methodologische Konzepte zur Analyse von Gerichtakten kennen zu lernen. Von der individuellen Schwerpunktsetzung unabhängig wird bei der Analyse der einzelnen Gerichtsprozesse das Augenmerk auch der Frage gelten, wie in der Gerichtspraxis die Grenze zwischen legitimer (im Sinne von moralisch-rechtmässig) und illegitimer Gewalt (im Sinne von moralisch-unrechtmässig) gezogen wurde. Parallel zur Arbeit mit den Übungsbeispielen erfolgt die Literaturrecherche und die Einarbeitung in den Forschungstand der gewählten inhaltlichen Schwerpunktsetzung. In einem dritten Schritt werden wir weitergehende Fragestellungen entwickeln und recherchieren, welche Archive über relevante Quellen verfügen. In einem abschließenden Schritt werden Forschungsförderungsinstitutionen vorgestellt und dahingehend überprüft, wie Forschungsanträge formuliert werden müssen, um realistische Chancen zu haben, in eine Begutachtung zu gelangen. Als Abschlussarbeit werden die Studierenden - je nach individueller Schwerpunktsetzung - einen schriftlichen Forschungsantrag formulieren, der den Forschungsstand skizziert, konkrete Forschungsfragen formuliert, einen ersten Einblick in zu bearbeitenden Archivbestände gibt und theoretische und methodologische Konzepte benennt, die zur Analyse der Quellen und Beantwortung der Forschungsfragen herangezogen werden. Erste Entwürfe der Forschungsanträge, die alleine oder auch im Team erarbeitet werden können, werden am Ende des Semesters im Rahmen eines eintägigen Workshop präsentiert und von den WorkshopteilnehmerInnen "begutachtet".

Voraussetzung: Teamfähigkeit, Lust an der Arbeit mit Archivalien, theoretischen und methodologischen Fragen. Bevorzugt aufgenommen werden Studierende, die bereits über Kurrentkenntnisse verfügen.

Anrechenbarkeit

P1 (D530)

Anmeldemodalitäten

Online-Anmeldung von 20. bis 30. September 2007: http://geschichte.bach.univie.ac.at/

Teilnehmer*Innenbeschränkung

Max. 25

 

Tutorium: Das Forschungsseminar wird von einer Tutorin begleitet werden, welche die Lehrveranstaltungsleiterin vor allem bei folgenden Tätigkeiten unterstützt: Lesehilfe der Studierenden bei der Transkription der Übungsbeispiele; Korrektur der Transkriptionen (Übungsbeispiele und der selbst digitalisierten Archivalien); Unterstützung der Studierenden bei der Erstellung der thematischen Bibliographien; Betreuung der Studierenden bei den Archivrecherchen.



Silvia Grillitsch / Brigitte Kossek

Name der/des LV-Leiter*In

Silvia Grillitsch, Brigitte Kossek

Titel der LV

Gender, Medien. Wahrnehmung: - Lernprozesse in digitalen Environments

LV-Nummer

140524

Lehrveranstaltungstyp

UE

Semesterwochenstunden

2; ects: 4

Institut

Projektzentrum Genderstudies

Ort, barrierefrei erreichbar?

n. Ü.

Zeit/Termine

n. Ü.

Beginndatum

n. Ü.

 

 

Inhalte:
Ein Schwerpunkt der Lehrveranstaltung liegt in der Vermittlung der Potentiale der Gendertheorie im Hinblick auf Lernprozesse in digitalen Umgebungen.

 

Methoden:
Das Blended Learning Szenario zielt auf aktive Lernprozesse und unterstützt die kritische Betrachtung digitaler Environments durch aktivierende didaktische Methoden wie Situiertes Lernen,Learning by Doing mit kommunkaitiven und interaktiven Support- bzw. Feedbackstrukturen.

Ziele:
Einsicht in neue Debatten über Begriffe wie sexuelle Differenz, Gender, Körper;
Erwerben eines analytischen Instrumentariums zur Kritik an geschlechterspezifischen Gestaltungen digitaler Environments und darin stattfindender Lernprozesse;
Erstellen von Kommentaren zu ausgewählter Literatur und geleitete Bewarbeitung von Fragenstellungen;
Erlernen des Erstellens von Wiki-Beiträgen;
Erlernen des kritischen und praktischen Umgangs mit digitalen Medien

Anrechenbarkeit

Kapitel: 0.02 (Magistrastudium Genderstudies)

Anmeldemodalitäten

Anmeldung unter uni-fem(at)univie.ac.at

Teilnehmer*Innenbeschränkung


Sonstiges

Literatur: Reader und Online-Materialien werden zur Verfügung gestellt!



Hanna Hacker

Name der/des LV-Leiter*In

Hanna Hacker, Univ.Doz. Dr.*

Titel der LV

Feministische Ansätze zu Migration, Diaspora, Transkulturalität & Co

LV-Nummer

140519

Lehrveranstaltungstyp

Vorlesung

Semesterwochenstunden

2

Institut

Interfakultärer Masterstudiengang Gender Studies (Referat Genderforschung)

Ort, barrierefrei erreichbar?

HS 34, Uni Hauptgebäude

Zeit/Termine

Dienstag 13.00-15.00 (10 Termine à 120 Minuten!)

Beginndatum

Dienstag, 9. Oktober 2007

Hinweis: Es handelt sich nicht um eine ausdrücklich „queere“ Lehrveranstaltung, aber wir werden vielfach mit queerer Kritik arbeiten, und Sexualitätsdiskurse sind Thema. Teilnehmende mit besonderem Interesse an Queer Studies daher sehr willkommen!

Inhalte und Ziele der LV: Mit globalen Migrationsbewegungen verbinden sich historisch neue Politiken zu oder gegen kulturelle Identität, und sie bilden eine treibende Kraft aktueller Theorieentwicklung in den Geistes- und Sozialwissenschaften. Feministische Weiterführungen dieser Ansätze sind dabei von zentraler Bedeutung, sowohl auf der Ebene der theoretischen Intervention als auch hinsichtlich aktivistischer, „praktisch“-politischer Umsetzung.

Wir werden uns der Frage, worin diese feministischen Ansätze bestehen, auf mehreren Ebenen und mittels verschiedener Arbeitsformen nähern. Dabei geht es vor allem um folgende Zugänge zum Thema:

- theoretische Konzepte und die Arbeit feministischer Theorie mit einigen Schlüsselbegriffen: Migration, Diaspora, Transkulturalität, Transnationalität, nomadische Subjektivität, Hybridität, Border Theories, Third Space, Fremdheit …

- Beispiele für konkrete sozial- und kulturwissenschaftliche (Fall-)Studien in der Migrations- und Transkulturalitätsforschung;

- visuelle (feministische) Repräsentationen und Demontagen: Analyse von Filmbeispielen und Interventionen im Bereich der Kunst;

- Protest, Bürokratie, Alltag: Reflexion politischer Strategien; Migrantinnenorganisationen und -biografien in Österreich.

Arbeitsformen: Vorlesungsinput der LV-Leiterin, jeweils mit Handouts und kommentierten Literaturtipps; Auseinandersetzung mit Filmbeispielen und -analysen; Diskussion mit GastreferentInnen; gemeinsame Besprechung von Begleittexten.

Zeugniserwerb/Prüfungsmodalitäten: Durcharbeitung von Begleittexten, Zwischenpaper, voraussichtlich mündliche Semesterabschlussprüfung. Anwesenheit und Beteiligung am Diskussionsprozess wird erwartet.

Anrechenbarkeit

Die Vorlesung gehört zum Curriculum des Interfakultären Masterstudiengangs Gender Studies. Andere Anrechenbarkeiten klären Sie bitte an Ihrem Institut.

Anmeldemodalitäten

Eine Anmeldung ist formal nicht erforderlich, aber aus organisatorischen Gründen erbeten: Mit Name, E-Mailadresse, Matrikelnummer und Studienkennzahl bitte an das Referat Genderforschung, uni-fem(at)univie.ac.at .

Teilnehmer*Innenbeschränkung

---

Sonstiges

Voraussetzungen: Bakkalaureat oder gleichwertige Studienerfahrung; Interesse am Thema; Vorkenntnisse in feministischer Theorie.



Thomas Jackson Rice

Name der/des LV-Leiter*In

Thomas Jackson Rice

Titel der LV

The Subaltern Matrix: Class, Gender, Nation - Literature Course

LV-Nummer

120038

Lehrveranstaltungstyp

VO

Semesterwochenstunden

2; ects: 4

Institut

Anglistik

Ort, barrierefrei erreichbar?

Unterrichtsraum Anglistik

Zeit/Termine

22.11.2007-25.1.2008 Do, Fr 10:00-12:00

Beginndatum

DO, 22.11.2007

Beschreibung

Inhalte:
This course will examine 20th century British and Anglophone literature through the lenses of postcolonial and feminist theory.

Anrechenbarkeit

Kapitel:12.01
321, 326, 336, 722, K524, K 531, K532
anrechenbar als K 531/K532 nach altem Studienplan. ECTS UF Englisch: 3.00.

Anmeldemodalitäten


Teilnehmer*Innenbeschränkung


Sonstiges

Literatur:
Readings: Wells, The Time Machine; Conrad, Heart of Darkness; Joyce, Dubliners; Mansfield, Selected Stories; Orwell, 1984; Drabble, The Millstone; Coetzee, In the Heart of the Country; and Dangarembga, Nervous Conditions.



Araba-Evelyn Johnston-Arthur

Name der/des LV-Leiter*In

Araba-Evelyn Johnston-Arthur

Titel der LV

Ältere dt. Lit.: Zur genderspezifischen Konstruktion der Schwarzen Anderen i d älteren dt. Literatur

LV-Nummer

100036

Lehrveranstaltungstyp

PS

Semesterwochenstunden

2 SWS

Institut

Institut für Germanistik

Ort, barrierefrei erreichbar?

Übungsraum 3, ja

Zeit/Termine

9.10., 23.10., 6.11., 20.11., 4.12., 18.12.2007, 15.1. und 29.1.2008 Di 18:15-19:45, 20:00-21:30

Beginndatum

DI, 09.10.2007

Inhalte nicht eingelangt

Anrechenbarkeit

I 1232

Sowie für Magistra-Studium Gender Studies

Anmeldemodalitäten

Online-Anmeldung

Teilnehmer*Innenbeschränkung

 

Sonstiges

 



Christa Knellwolf

Name der/des LV-Leiter*In

Christa Knellwolf

Titel der LV

Postcolonial Theory and Practice - Advanced Interdisciplinary Course

LV-Nummer

120109

Lehrveranstaltungstyp

AR

Semesterwochenstunden

2; ects: 4

Institut

Anglistik

Ort, barrierefrei erreichbar?

Unterrichtsraum Anglistik

Zeit/Termine

Mo 15:00-17:00

Beginndatum

MO, 08.10.2007

 

Inhalte:
The aim of this course is to identify the most important concerns and concepts of postcolonial theory. It studies critical responses to the attitudes and mentalities that enabled colonial endeavours (explaining why there is such a thing as a postcolonial Shakespeare) and it will take us to recent debates concerning the representation of postcolonial topics.
We will apply some of the key concepts of postcolonial theory to the practical analysis of literary and non fictional material by Chinua Achebe, Ruth Prawer Jhabvala, Salman Rushdie, V. S. Naipaul and others.
Assessment: students will give an oral presentation and submit an essay by the end of the semester.

Methoden:
Short lectures to introduce and explain the most important critical concepts of postcolonial theory will be complemented by student presentations and discussion.

Ziele:
The aim of this course is to familiarize students with the critical concepts of postcolonial theory and teach them to apply them in their own interpretations of literature and culture.

 

Anrechenbarkeit

Kapitel:0.03 (Wahlfachkorb Genderstudies); 12.01
526, 528, 536, 538, 722, K 531, K 532, K 701
anrechenbar als K 531/K532 (nur Zweitfach-AnglistInnen) und als K 701 (alter Studienplan). Für UF Englisch als Wahl(pflicht)fach anrechenbar. ECTS UF Englisch: 3.00

Anmeldemodalitäten

Online-Anmeldung von 17. September 2007 bis 28. September 2007: Anmelderichtlinien siehe Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis.

Teilnehmer*Innenbeschränkung


Sonstiges

Literatur: Short stories, poems, extracts from longer works and critical articles will be available on the Electronic Learning platform and in a Reader



Matthias Langheiter-Tutschek

Name der/des LV-Leiter*In

Langheiter-Tutschek, Matthias 

Titel der LV

Pathologisierte Sexualität als Thema und Motiv in den nordischen Literaturen

LV-Nummer

130234; Codenummer: SK123, SK220 

Lehrveranstaltungstyp

PS

Semesterwochenstunden

2; ects: 4

Institut

Skandinavistik

Ort, barrierefrei erreichbar?

HS 26

Zeit/Termine

Freitag, 10.00-11.30 Uhr 

Beginndatum

05.10.2007 

Beschreibung

Spätestens mit dem Modernen Durchbruch beschäftigen sich nordische AutorInnen offen mit bislang tabuisierten Themen und überkommenen Moralvorstellungen. Geschlechtskrankheiten, Prostitution und Abtreibung etwa werden als gesellschaftliche Wirklichkeit wahrgenommen und literarisch gestaltet - so bei Henrik Ibsen oder August Strindberg. Neben dieser Tradition wirken gesellschaftlichen Prozesse sowie die Rezeption der Arbeiten Michel Foucaults und Leslie Fiedlers auf die Themen- und Motivwahl zeitgenössischer Texte der betreffenden Literaturen. Thematisch-biographisch bezogene Positionierungen einzelner AutorInnen (Herman Bang, Vilhelm Ekelund, Tove Jansson, Guðbergur Bergsson, Klaus Rifbjerg, Anne Holt, Knut Faldbakken, Arnaldur Indriðsón, Jonas Gardell etc.) einerseits, die intensiven Lektüre ausgewählter Texte andererseits, sollen dabei Unterschiede zwischen literarischem „Thema“ und „Motiv“ sichtbar machen. An die TeilnehmerInnen werden neben der aktiven Teilnahme an der Lehrveranstaltung folgende Prüfungsanforderungen gestellt: 1) Ein Einzelreferat zu einem Themenschwerpunkt 2) Eine schriftliche Proseminar-Arbeit (12-15 Seiten) am Ende der Lehrveranstaltung. Eine Leseliste wird per Aushang bekannt gegeben. Anmeldung erforderlich! Abmeldung bis 31.Oktober 2007.

Anrechenbarkeit

SK123, SK220 (SK160, SK250)

Anmeldemodalitäten

Online-Anmeldung

Teilnehmer*Innenbeschränkung


Sonstiges




Gundula Ludwig / Beatrix Beneder

Name der/des LV-Leiter*In

Gundula Ludwig, Beatrix Beneder

Titel der LV

Arbeit am Ich - Regierungstechnologien und Subjektivierungsformen im Neoliberalismus

LV-Nummer

210060

Lehrveranstaltungstyp

PS

Semesterwochenstunden

2 SWS

Institut

Institut für Politikwissenschaft

Ort, barrierefrei erreichbar?

Hs. 3 (D212), NIG 2. Stock

Zeit/Termine

Di 10:45-12:15

Beginndatum

DI, 09.10.2007

Inhalte:
Aktuelle Veränderungen der Arbeitsverhältnisse werden in politik- und sozialwissenschaftlichen Theorien kontrovers diskutiert. In der LV wollen wir diese aus einer gouvernementalitätstheoretischen Perspektive analysieren. Diese erschließt Arbeit als politisches Feld, in dem Machttechniken auf die Arbeitssubjekte einwirken und sie formen. Während die Arbeitsverhältnisse im Fordismus durch Disziplin und klare Hierarchien gekennzeichnet waren, bestehen die gegenwärtigen Anforderungen darin, subjektive Faktoren wie Kreativität, Eigenverantwortlichkeit und Kommunikationsfähigkeit einzubringen. Diesen Verschiebungen der (Arbeits-) Subjektkonstruktionen liegen Neugestaltungen der Machtausübung und des Verhältnisses von Selbst- und Fremdtechnologien zugrunde. Gouvernementalitätstheoretische Ansätze beschreiben diese Entwicklungen mit der Figur des "unternehmerischen Selbst", die in politischen Leitbildern und Programmen diskursiv vermittelt wird. Von den Individuen wird gefordert, sich selbst als Unternehmen zu begreifen, ihr Handeln ökonomischen Prinzipien zu unterwerfen und an ihrer stetigen Selbstoptimierung zu arbeiten. Diesen Prozesse bringen (neue) vergeschlechtliche Zuschreibungen hervor: Das Modell männlicher Familienernährer und weibliche Hausfrau als gesellschaftliches Ideal wird aufgehoben, ohne dass die unbezahlte Reproduktionsarbeit neu verteilt wird. So sollen auch Frauen sich als "Unternehmerinnen ihrer selbst" begreifen, während sie zugleich in politischen Debatten immer noch als Hauptverantwortliche für Familien- und Versorgungsarbeit vorausgesetzt werden.

Das Ziel der Lehrveranstaltung besteht darin, aus einer feministisch-gouvernementalitätstheoretischen Analyse den Zusammenhang zwischen (Arbeits)Subjekten und Machttechnologien aufzuschlüsseln. Dazu sollen im ersten Teil die grundlegenden Begriffe von Michel Foucaults Gouvernementalitätsstudien - wie Regieren, Regierungsrationalität, Pastoralmacht, Subjektivierung und Selbsttechnologien - durch gemeinsame Textlektüre erarbeitet werden. Dabei soll vor allem Subjektivität als sich historisch wandelndes Zusammenspiel von Selbst- und Herrschaftstechnologien begreifbar gemacht werden. Davon ausgehend fokussieren wir auf die Frage, wie sich dieser Zusammenhang im Neoliberalismus ändert. Im zweiten Teil der LV werden die Studierenden in Gruppen konkrete Forschungsfelder bearbeiten. Dabei sollen politische Programme, (Selbst-) Managementliteratur, Arbeitsplatzgestaltung in Büros sowie ausgewählte Bereiche wie beispielsweise die "creative industries" daraufhin untersucht werden, welche Machttechniken und Subjektivierungsvorstellungen darin transportiert werden.

Methoden:
Die LV setzt sich aus einem Theorieteil und einem Forschungslabor zusammen. Die Einführung in die Gouvernementalitätsstudien erfolgt über die gemeinsame Lektüre ausgewählter Texte. Den zweiten Teil der LV gestalten die Studierenden durch die Präsentation ihrer Forschungsergebnisse.

Ziele
:
Regelmäßige Teilnahme, Verpflichtende Lektüre der Basisliteratur und schriftliche Übungen dazu, Teilnahme an einer Forschungsgruppe und Präsentation deren Ergebnisse

Anrechenbarkeit

D1, D2

Anmeldemodalitäten

 

Teilnehmer*Innenbeschränkung

 

Literatur:

Bröckling, Ulrich (2007): Das unternehmerische Selbst. Soziologie einer Subjektivierungsform, Frankfurt am Main

Bröckling, Ulrich/Krasmann, Susanne/Lemke, Thomas (2000): Gouvernementalität der Gegenwart. Studien zur Ökonomisierung des Sozialen. Frankfurt am Main

Foucault, Michel (2004): Geschichte der Gouvernementalität, Teil I und II, Frankfurt am Main

Foucault, Michel (1987): Das Subjekt und die Macht. In: Dreyfus, Hubert L./ Rabinow, Paul: Michel Foucault. Jenseits von Strukturalismus und Hermeneutik, Frankfurt am Main

Ursula Holtgrewe (2006): Flexible Menschen in flexiblen Organisation. Bedingungen und Möglichkeiten kreativen und innovativen Handelns. Berlin

Lemke, Thomas (1997): Eine Kritik der politischen Vernunft. Foucaults Analyse der modernen Gouvernementalität. Berlin/Hamburg

Mokre, Monika. 2007. Gouvernekreativität, oder: Die Creative Industries in Österreich, in: Gerald Raunig, Ulf Wuggenig (Hg.): Kritik der Kreativität, Wien

Opitz, Sven (2004): Gouvernementalität im Posfordismus. Macht, Wissen und Techniken des Selbst im Feld unternehmerischer Rationalität, Hamburg.

Pühl, Katharina (2003): Der Bericht der Hartz-Kommission und die `Unternehmerin ihrer selbst’: Geschlechterverhältnisse, Gouvernementalität und Neoliberalismus. In:

Pieper, Marianne/Rodríguez, Encarnación Gutiérrez (Hg.): Gouvernementalität.
Ein sozialwissenschaftliches Konzept in Anschluss an Foucault. Frankfurt/New York, S. 111-135

Reichert, Ramón (Hg.) (2001): Demokratie. Selbst. Arbeit. Analysen liberaldemokratischer Gesellschaften im Anschluss an Michel Foucault, IWK-Broschüre, Wien.



Susanne Lummerding

Name der/des LV-Leiter*In

Susanne Lummerding

Titel der LV

Theorien und Methoden der Medienwissenschaft - Konzeptionen von "Realität" und "Medialität" und die Funktion sozialer Phantasmen

LV-Nummer

170196

Lehrveranstaltungstyp

UE

Semesterwochenstunden

2 SWS

Institut

Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft

Ort, barrierefrei erreichbar?

Schreyvogelsaal, ja

Zeit/Termine

11.-18.10., 8.11., 22.11., 6.-13.12.2007 und 17.-24.1.2008 Do 16:00-19

Beginndatum

DO, 11.10.2007

Inhalte:
Besonders die an Technologieentwicklungen bzw. an Konzeptionen eines "Cyberspace" nach wie vor geknüpften Erwartungen verweisen auf die Bedeutung der Kategorie des Phantasmas für die Herstellung dessen, was wir als Realität wahrnehmen. Dies lässt sich ebenso anhand historischer Medienentwicklungen beobachten. Die gegenwärtige zunehmende Verschränkung etwa des Fernsehens mit neueren Technologien bietet die Möglichkeit eines analytischen Herausarbeitens der hierfür wesentlichen Aspekte. Neben der Frage nach der grundlegenden Funktion sozialer Phantasmen in Bezug auf die Herstellung sozio-symbolischer Konstrukte wird vor allem die Bedeutung dieser Funktion für die Konstruktion von Identität und Differenz sowie für Konzepte von "Realität" und "Virtualität", aber auch für die Konzeption von Gesellschaft zu fokussieren sein. Im Spannungsfeld und mit Bezug auf ein kulturell dominierendes Repertoire zur Verfügung stehender Bilder gilt es, Voraussetzungen von Handlungsfähigkeit bzw für eine konstruktive medienkritische Praxis zu analysieren.
Im Rahmen der Lehrveranstaltung soll entlang dieser Fragestellungen sowie anhand von audio-visuellen Beispielen gemeinsam ein kritisches Instrumentarium für die Auseinandersetzung mit aktuellen medialen Realitäten und daran geknüpfter kultureller und gesellschaftlich-politischer Fragestellungen erarbeitet werden.

Methoden:
Teilnahmevoraussetzung: abgeschlossene Studieneingangsphase
Erfordernisse: Aktive, kontinuierliche Mitarbeit, Bereitschaft zur Gruppenarbeit und zum Lesen englisch­sprachiger Texte sind als Vorausetzung für einen konstruktiven gemeinsamen Arbeitsprozeß zu verstehen.

Prüfungsmodalitäten: Präsentation / Text

Anrechenbarkeit

I.3.3., alt: § 1(1)4b Wissenschaftsgeschichte

Anmeldemodalitäten

Anmeldung über die Homepage des TFM-Instituts

Teilnehmer*Innenbeschränkung

 

Sonstiges

 



Monika Mayrhofer / Leila Hadj-Abdou

 

 

 

Name der/des LV-Leiter*In

Monika Mayrhofer,

Leila Hadj-Abdou

Titel der LV

Bilder vom Fremden, Bilder des Eigenen - Migration im Film

LV-Nummer

210185

Lehrveranstaltungstyp

PS

Semesterwochenstunden

2; ects: 6

Institut

Politikwissenschaft

Ort, barrierefrei erreichbar?

Fachtutoriumsraum (A221), NIG 2. Stock, ja

Zeit/Termine

18.10., 15.11.2007, 29.11.2007-10.1. und 24.1.2008 Do 11:30-14:45

Beginndatum

18.10.07

 

Inhalte: "Das Spektakel des 'Anderen'" nennt Stuart Hall die vielfältigen Repräsentationen von fremden Menschen und Orten durch massenmediale Inszenierungen. Unterschiedliche Bilder von Migration und von Fremden werden tagtäglich durch die Massenmedien hergestellt und transportiert und arbeiten dabei mit einem ganzen Repertoire der Repräsentationen von "Differenz" und "Andersheit". Hall hat darauf hingewiesen, dass durch viele dieser Repräsentationspraktiken Stereotypisierungen vorgenommen werden, die auf einen Zusammenhang zwischen Repräsentation, Differenz und Macht schließen lassen, nämlich von der "Macht in der Repräsentation [...], von der Macht zu kennzeichnen, zuzuweisen und zu klassifizieren". Das Proseminar möchte sich zum einen mit der Frage der Repräsentation von Fremden am Beispiel von Spielfilmen auseinandersetzen, darüber hinaus ist aber auch die Frage der eigenen Repräsentation von Migrant/inn/en in Spielfilmen zentral. Letzteres trägt der Tatsache Rechnung, dass in den letzten Jahr(zehnt)en vermehrt Filme von Migrant/inn/en hergestellt wurden, in der die eigene Lebenswelt im Spannungsfeld zwischen Identität und Differenz sichtbar gemacht wurde.
Einen Schwerpunkt der Veranstaltung bilden Geschlechterkonstruktionen. So sind gerade Vorstellungen zu Immigration stark vergeschlechtlicht. Kulturalisierungen von Migrant/innengruppen, über die Differenz zu Einwanderungsgesellschaften produziert wird, werden in öffentlichen Debatten vermehrt über den Topos der "Geschlechterungleichheit" bzw. der "Frauenunterdrückung" verhandelt. Welche Bilder von Männlichkeit und Weiblichkeit finden sich demnach in Filmen? Wie konstruieren sie Geschlechterverhältnisse zwischen Migrant/innen, als auch zwischen Minder- und Mehrheitsgesellschaft? Die Veranstaltung soll Raum bieten, diesen und anderen Fragen nachzugehen.

Das Proseminar setzt sich von daher mit Gender, als auch (verschränkten) Kategorien und Phänomenen wie Identität, Ethnizität, Rassismus, Arbeitswelt, analytisch auseinander.

Wichtig für die Analyse sind dabei folgende Ebenen:
" Inhalt und Repräsentation: Analyse des thematischen Inhalts und der im Film repräsentierten sozialen Welt.
" Figuren und Akteure/innen: Analyse der Figuren als Handlungs- und Funktionsträger/innen, als Repräsentanten/innen von Rollen- und Identitätskonzepten.
" Kontext: Analyse des politischen, gesellschaftlichen und sozialen Kontexts des Filminhalts.

Methoden und Ziele:
Das erkenntnistheoretische Ziel der LV ist ein zirkuläres: Theoretische Texte sollen die Basis zum besseren Verständnis der Filme bieten, während die künstlerische Darstellung in den Filmen letztendlich auch neue Anstöße und Gedanken für die Auseinandersetzung um Repräsentation(en) von Migration liefern sollen. Die LV-Einheiten werden nach thematischen Schwerpunkten gegliedert, zu diesen ist jeweils die Lektüre eines Basistextes vorgeschrieben. Nach der Diskussion der Texte in den einzelnen LV, präsentieren Gruppen einen Film und analysieren ihn nach den jeweiligen thematischen Schwerpunkten. Anschließend ist eine Diskussion unter besonderer Berücksichtigung des Basistextes vorgesehen.

Ziele: Regelmäßige Anwesenheit und aktive Mitarbeit, Lektüre von Basistexten, Analyse eines Films in einer Gruppe und Präsentation der Ergebnisse, Verfassen einer schriftlichen Arbeit.

Anrechenbarkeit

21.01; G 10

Anmeldemodalitäten

Onlineanmeldung

Teilnehmer*Innenbeschränkung


Mögliche Filme, die analysiert und debattiert werden können (Auswahl):

Aprilkinder (1998), Bend it like Beckham (2002), Gegen die Wand (2004), Héxagone (1993), Le thé au harem d¿Archimedes (1985), My beautiful laundrette (1985), Susie Washington (1997), Yasemin (1988), Yasmin (2004)

Literatur:

Beicken, Peter (2004): Wie interpretiert man einen Film? Stuttgart: Reclam.

Hall, Stuart (2004): Das Spektakel des "Anderen". In: Koivisto, Juha/Merkens, Andreas (Hrsg.): Stuart Hall. Ideologie, Identität, Repräsentation. Ausgewählte Schriften 4. Wien: Argument Verlag. 108-166.

Mikos, Lothar (2003): Film- und Fernsehanalyse. Konstanz: UVK.

 

 

 

Marion Meyer

Name der/des LV-Leiter*In

Marion Meyer

Titel der LV

Das andere Geschlecht: Mädchen und Frauen im antiken Griechenland

LV-Nummer

090102

Lehrveranstaltungstyp

Vorlesung

Semesterwochenstunden

2

Institut

Institut für Klassische Archäologie

Ort, barrierefrei erreichbar?

Hörsaal 5, Franz Klein Gasse 1 (Eingang: Philippovichgasse); Treppe

Zeit/Termine

Montags 18:15 – 19:45

Beginndatum

1.10.2007

Beschreibung

Inhalt: Vorstellung und Diskussion archäologischer Zeugnisse (vor allem bildlicher Darstellungen), die für die Konstruktion von Weiblichkeit und von sozialen Rollen im antiken Griechenland relevant sind.

Ziele: Vermittlung des wissenschaftlichen Umgangs mit diesen Zeugnissen als Quellen für die Kultur- und Sozialgeschichte.

Anrechenbarkeit

Voraussetzung: Klausur am 28.1.08 (mit Nachholterminen)

Für Klassische Archäologie und nach Rücksprache mit den jeweils zuständigen SPLs

Anmeldemodalitäten

keine

Teilnehmer*Innenbeschränkung

keine

Sonstiges

Herzlich willkommen!



Caitríona Ní Dhúill

Name der/des LV-Leiter*In

Dr. Caitríona Ní Dhúill

Titel der LV

Körper und Eros in Dichtung und Diskurs um 1900 am Beispiel von Frank Wedekind

LV-Nummer

102110

Lehrveranstaltungstyp

PS

Semesterwochenstunden

2 Stunde(n)

Institut

Germanistik

Ort, barrierefrei erreichbar?

Übungsraum 4

Zeit/Termine

Di 9:30-11:00

Beginndatum

02.10.2007

Beschreibung

Schwerpunkt des Proseminars bilden Dramen und Prosawerke von Frank Wedekind, die um den Themenkomplex Körper-Eros kreisen. Wedekinds Umgang mit dem Thema Sexualität bietet heutigen LeserInnen Einsicht in die Vielfältigkeit dieser Problematik zur Zeit der Jahrhundertwende: Zensur, Tabuverletzung, Erziehung, die Schnittstellen zwischen Begehren und Gewalt sowie die Konstruktion von Geschlechteridentitäten sind einige der Fragen, denen wir anhand von Dramen wie Frühlings Erwachen, Erdgeist, Die Büchse der Pandora sowie anderen Primärtexten nachgehen. Untersucht wird zudem die Repräsentation des Körpers: im Unterschied zum Körperverständnis vieler zeitgenössischer Strömungen, denen es um eine idealisierte Naturhaftigkeit des Körpers ging, interessierten Wedekind gerade die performativen Aspekte der Körperlichkeit: seine Ästhetik des "Zirzensischen" betont Dressur statt Natur. Dieser Aspekt wird besonders anhand der Erzählung Mine-Haha oder über die körperliche Erziehung der jungen Mädchen erläutert; wir setzen uns dabei auch mit einschlägigen Beiträgen aus der neueren Wedekind-Forschung auseinander. Die Verfilmung der Erzählung Mine-Haha durch Lucile Hadzihalilovic (Innocence, 2004) wird als Beispiel für die fortwährende Relevanz dieser immer noch kontroversen Fragen diskutiert.

Anrechenbarkeit

4 ECTS-Punkte

Anmeldemodalitäten

Online-Anmeldung

Teilnehmer*Innenbeschränkung

30

Sonstiges

 



Barbara Orland

Name der/des LV-Leiter*In

Barbara Orland

Titel der LV

La Femme Machine - Körper, Geschlecht und Technik in der Moderne (18.-21. Jahrhundert)

LV-Nummer

070468

Lehrveranstaltungstyp

VO

Semesterwochenstunden

2, ects: 3

Institut

Geschichte

Ort, barrierefrei erreichbar

Hs. 47 HG

Zeit/Termine

Di 8:00-10:00

Beginndatum

DI, 09.10.2007

Inhalte:
Der menschliche Leib ist eine Baustelle geworden. Seit rund 200 Jahren finden Wissenschaft und Technik ständig neue Ersatzteile für nahezu alle Körperzonen. Zwischen Heilversprechen, Leistungssteigerung und Körperkult wird aber nicht nur wiederhergestellt, was medizinisch als krank eingestuft wird; Körpertechnologien sind sehr frühzeitig auch zu Lifestyle-Produkten geworden. Manipuliert, reguliert, recycelt, verbessert, verschönert wird zum Zwecke der Selbstverbesserung und Identitätsfindung.
Ohne modellhafte Vorstellungen von "normalen" Abläufen sowie allgemeinen Ideen zu Leben, Menschsein und subjektiver Identität sind technische Eingriffe am Körper nicht denkbar. Angesichts der Bedeutung, welche die westliche Moderne der Geschlechterdifferenz beigemessen hat, ist es daher nicht verwunderlich, dass Vorstellungen von Männer- und Frauenkörpern grössten Einfluss auf die Technikentwicklung nahmen, wie umgekehrt technowissenschaftliche Diskurse die Kategorien Weiblichkeit und Männlichkeit prägten.
Die Vorlesung wird in einem Epochenüberblick charakteristische Stadien der Technikgeschichte des Körpers (von der Automatenkultur des 18. Jahrhunderts bis zu den kybernetischen Visionen der 1950er Jahre und den postmodernen Cyborg-Debatten) erläutern und hierbei neueste Ansätze der Wissenschafts- und Technikgeschichte vorstellen.

Anrechenbarkeit

0.03; 7.01

A1, A2; LAGA1, LAGA2, LAPA1, LAPA2 (700/Neuere Geschichte bzw. D610)

Anmeldemodalitäten

Online-Anmeldung von 20. September 2007 bis 30. September 2007: http://geschichte.bach.univie.ac.at/

Teilnehmer*Innenbeschränkung


Literatur:
Basislektüre: Orland, Barbara (Hg.): Artifizielle Körper - Lebendige Technik. Technische Modellierungen des Körpers in historischer Perspektive, Zürich: Chronos 2005.



Gudrun Perko

Name der/des LV-Leiter*In

Dr.in Gudrun Perko

Titel der LV

Queer-Studies als Gender- und Diversity-Theorien und die Frage von Social Justice

LV-Nummer

180300

Lehrveranstaltungstyp

SE

Semesterwochenstunden

2 SWS

Institut

Institut für Philosophie  

Ort, barrierefrei erreichbar?

Hs. 2G, NIG, 2.Stock, ja

Zeit/Termine

Blöcke: 27. Oktober: ab 10 Uhr  /  30. November: ab  11 Uhr / 7. Dezember: ab 11 Uhr

Beginndatum

12. Oktober 2007: 15 Uhr bis 18 Uhr

Beschreibung

Der Begriff Queer etablierte sich in den USA als Bezeichnung eines politischen Aktivismus und einer Denkrichtung, den Queer-Theorien bzw. Queer-Studies. Diese werden seit geraumer Zeit auch im deutschsprachigen Raum mit unterschiedlichen Akzentuierungen diskutiert. Von philosophischem Interesse ist jene Variante von Queer-Studies, die sich als spezifische Form von Gender-Theorien und als spezifische Form von Diversity-Theorien versteht und als solche intendiert, eindeutige Identitätsmodelle und Identitätspolitiken zugunsten von Pluralitätsmodellen und Pluralitätspolitiken zu dekonstruieren. Im Zentrum steht hierbei die Überlegung, wie die Vielfalt menschlicher Seins- und Daseinsweisen in einer Gesellschaft zugunsten der Gerechtigkeit im Sinne von Social Justice unter Beibehaltung von Differenzen gestaltet werden kann. Nach einer Einführung in Queer-Studies und Konzeptionen der Gerechtigkeit im Sinne von Social Justice wird es in der Lehrveranstaltung vertiefend um die Frage ihrer Verknüpfung in Bezug auf jene gesellschaftlichen Regulativa gehen, über die der Status von Menschen bestimmt wird.

Didaktik: Referate, Textlektüre, Filmanalyse, Inputs der Lehrveranstaltungsleitung, Diskussion

Prüfungsmodalitäten: Referat, schriftliche Arbeit

Literatur: wird zu Beginn bekannt gegeben

Anrechenbarkeit

§ 4.2.2, BA: M 13

Anmeldemodalitäten

 

Teilnehmer*Innenbeschränkung

45

Sonstiges

 



Klaus Puhl

Name der/des LV-Leiter*In

Univ-Doz. Dr. Klaus Puhl

Titel der LV

Postkoloniale Theorie/Postcolonial Theory

LV-Nummer

160203

Lehrveranstaltungstyp

Vorlesung

Semesterwochenstunden

2

Institut

Komparatistik

Ort, barrierefrei erreichbar?

HS 42,

Zeit/Termine

Dienstag, 11 – 12.30

Beginndatum

Beginn: 9. Oktober

Beschreibung

Inhalt:
Überblick über Entstehung (Fanon, Said, Bhabha, etc), Untersuchungsgegenstände und konzeptuelle Schwerpunkte dieser Forschungsrichtung, Arbeit an Begriffen wie Orientalismus, Mimikry, Imperialismus, Hybridität, Diaspora, Alterität und ganz allgemein Identität und Differenz, Schwerpunkt auf jeweiliger Erprobung des konzeptuellen Rahmens am Beispiel so genannter postkolonialer Literatur aber auch an kanonischen literarischen Werken, wie beispielsweise Shakespeare oder modernistischen Autoren wie T.S. Eliot oder Joseph Conrad.
Ziel:
Die Studierenen eigenen sich am Beispiel der genannten postkolonialen Autoren und Autorinnen zentrale Begriffe wie „der Andere“, kulturelle Differenz, Orientalismus, Hybridität und Subalternität an.
Form:
Vortrag mit interaktiven Sequenzen.
Bewertung:
schriftliche Arbeit

Anrechenbarkeit

VL 112, VL 210

Anmeldemodalitäten

 

Teilnehmer*Innenbeschränkung

 

Sonstiges

Texte werden als pdf auf der WebCT zur Verfügung gestellt.

Literatur zur Vorbereitung und Einführung:

Varela/Dhawan: Postkoloniale Theorie. Eine kritische Einführung. Transcript 2005.

B. Moore-Gilbert: Postcolonial Theory. Contexts, Practices, Politics. Verso 1998.



Rosa Reitsamer


Name der/des LV-Leiter*In: Rosa Reitsamer

Titel der LV: Queere Theorien – Queere Praxen

LV-Nummer: S50681

Lehrveranstaltungstyp: Proseminar

Semesterwochenstunden:

Institut: Abteilung für Kunst- und Kultursoziologie

Ort, barrierefrei erreichbar? Universität für angewandte Kunst Wien, Abteilung für Kunst- und Kultursoziologie (Neubau, Erdgeschoss), Kleiner Seminarraum

Zeit/Termine: Mi, 31.10.07, 15.00 bis 17.00 Uhr, ab dann immer Mittwochs zur selben Zeit

Beginndatum: Mi, 17.10.07, 15.00 bis 17.00 Uhr


Inhalte:

In der Lehrveranstaltung soll anhand von Grundlagentexten eine Einführung in die queer theory und anhand von populärkulturellen Praxen eine Standortbestimmung hinsichtlich ihrer zentralen Kriterien und Herkunft vorgenommen werden. Es wird das Verhältnis von queeren Theorien und queeren populärkulturellen Praxen sowie der soziokulturelle Kontext, in dem diese Praxen entstehen, ausgelotet.
Die mit queeren Theorien verbundenen Unbestimmtheiten, einen genauen Bezugsrahmen für „queer“ zu etablieren, ist letztlich der Ablehnung rigider Dualismen im sexuellen Verlangen und dem Einfordern von Pluralität im Begehren geschuldet. Wenn sich „queer“ jedoch weder auf das soziale Geschlecht noch auf den Körper oder auf soziale Konstruktionen (etwa Begehrensformen) reduzieren lässt, wie konkretisieren sich dann queere populärkulturelle Praxen?
Praxen und Strategien von KünstlerInnen/MusikerInnen wie Parodie, Täuschung, sarkastische Gesten oder die Aneignung und Neubewertung diskriminierender Begriffe werden gemeinsam erarbeitet, analysiert und auf ihre politischen Dimensionen befragt. Die Frage, wie diese Praxen und Strategien hegemoniale Vorstellungen von Geschlecht, Sexualität und Identität herausfordern (können), ist Bestandteil des Proseminars.

Das Proseminar besteht aus drei Teilen:
1. Am Beginn der LV werden vier Grundlagentexte zu queer theory und (queeren) Subkulturen gelesen und gemeinsam diskutiert.
2. Die TeilnehmerInnen erstellen eine Arbeit, in der sie sich mit dem Thema künstlerisch und/oder theoretisch beschäftigen.
3. Die Arbeiten werden im Proseminar vorgestellt und gemeinsam diskutiert.

Anforderungen:
Lektüre und Gruppendiskussion der Grundlagentexte
Präsentation und Diskussion einer künstlerischen oder theoretischen Arbeit Verschriftlichung der präsentierten Arbeit

Anrechenbarkeit:

Anmeldemodalitäten: Anmeldungen bis 31.10.07 vor Ort möglich.
Achtung: Studierende der Uni Wien müssen an der Angewandten mitbelegen!

Teilnehmer*Innenbeschränkung:

Sonstiges:

Anna Monika Singer

Name der/des LV-Leiter*In

Anna Monika Singer

Titel der LV

Technowisschenschaften und die "Neuerfindung der Natur": Lektüreseminar D. Haraway

LV-Nummer

180319

Lehrveranstaltungstyp

SE

Semesterwochenstunden

2

Institut

Institut für Philosophie

Ort, barrierefrei erreichbar?

Hs. 3F NIG

Zeit/Termine

Di, 14:00-16:00

Beginndatum

DI, 09.10.2007

Inhalte:
Donna Haraway hat ihre Auseinandersetzung mit Technowissenschaften mit The Reinvention of Nature (1991) übertitelt. Die modernen Naturwissenschaften können seit ihren Anfängen als ein Instrument von Wirklichkeitskonstruktionen verstanden werden. Mit ihrer experimentellen Praxis und mit dem Labor als Ort der Fabrikation von Wissen ist ein Eingreifen, ein Herstellen von Bedingungen verbunden, die "die Natur" nicht nur zur Preisgabe ihrer Geheimnisse nötigen soll, sondern neue Wirklichkeiten schafft. Gene und Bits, Hybride aus Mensch und Maschine, Quasi-Objekte und Cyborgs beherrschen gegenwärtig nicht nur die Vorstellungswelt der erfolgreichsten Technowissenschaften, sondern verändern zunehmend unsere Lebensbedingungen, Wahrnehmungsweisen und Erfahrungsmöglichkeiten.

Methoden:
Zentrale Texte von Haraway sollen einer gründlichen Lektüre unterzogen werden, ihre feministisch und Cultural Studies of Science and Technology (CSST) orientierten Analysen vorgestellt und ihre wissenschaftstheoretischen Thesen zur Diskussion gestellt werden.

Ziele:
Die Studierenden sollen einen vertieften Einblick in die wissenschaftstheoretischen und kulturwissenschaftlichen Auseinandersetzungen mit Technowissenschaften gewinnen, vor allem im Hinblick auf Biowissenschaften bzw. Life Sciences.

Anrechenbarkeit

Anrechenbar für Philosophie und für Wahlfachkorb Gender Studies

Anmeldemodalitäten

 

Teilnehmer*Innenbeschränkung

Max. 30

Literatur:

Haraway, D.: Die Neuerfindung der Natur. Primaten, Cyborgs und Frauen, hrsg. v. C. Hammer und I. Stieß, Frankfurt/M./New York 1995.

Haraway, D.: Monströse Versprechen. Coyote-Geschichten zu Feminismus und Technowissenschaft, Hamburg/Berlin 1995.

Haraway, D.: Modest
Witness(at)Second Millennium: FemaleMan© Meets OncoMouse¿: Feminism and Technoscience, New York/London 1997.

Haraway, D.: The Haraway Reader, New York/London 2003



Silvia Stoller

Name der/des LV-Leiter*In

Silvia Stoller

Titel der LV

Philosophien der Liebe

LV-Nummer

180303

Lehrveranstaltungstyp

SE

Semesterwochenstunden

2, ects: 5

Institut

Philosophie

Ort, barrierefrei erreichbar?

Hs. 3F NIG, ja

Zeit/Termine

Fr 14:00-16:00

Beginndatum

FR, 12.10.2007

Beschreibung


Anrechenbarkeit

Kapitel:18.01; 18.02
§ 4/2/2, BA: M 13, PP § 57.6

Anmeldemodalitäten


Teilnehmer*Innenbeschränkung

max. 45

Sonstiges




Günther Thuery

Name der/des LV-Leiter*In

Günther Thuery

Titel der LV

Sexualität und Erotik in der römischen Kaiserzeit

LV-Nummer

090183

Lehrveranstaltungstyp

VO

Semesterwochenstunden

2; ects: 4

Institut

Altertumswissenschaften

Ort, barrierefrei erreichbar?

Übungsraum Alte Geschichte

Zeit/Termine

Fr 14:00-16:00

Beginndatum

FR, 12.10.2007

Beschreibung


Anrechenbarkeit

Kapitel: 9.01
AG06, AG16 C200, C510 A1

Anmeldemodalitäten


Teilnehmer*Innenbeschränkung


Sonstiges




Eva Waniek

Name der/des LV-Leiter*In

Eva Waniek

Titel der LV

Identifikation und Begehren

LV-Nummer

180306

Lehrveranstaltungstyp

SE

Semesterwochenstunden

2 SWS

Institut

Institut für Philosophie

Ort, barrierefrei erreichbar?

Hs. 2i NIG, ja

Zeit/Termine

9.11.-14.12.2007 Fr 10:00-19:00

Beginndatum

FR, 09.11.2007

Beschreibung

Obgleich die Begriffe Identität und Begehren zu zentralen Schlüsselbegriffen der philosophischen Geschlechterforschung und Genderstudies zählen, gilt ihr Gebrauch als keineswegs geklärt. Das Seminar möchte deshalb einen Beitrag zur Klärung dieser wichtigen Analysekategorien leisten. Da die gegenwärtige Genderforschung wie die von Judith Butler entwickelte performative Theorie des geschlechtlichen Subjekts auf dem Werk von Sigmund Freud und insbesondere auf seiner sprachtheoretischen und strukturalen Adaption bei Jacques Lacan fußt und sich ihre Theoreme aus der teilweise kritischen, teilweise affirmativen Übernahme dieser Konzepte speisen, wird im Seminar Butlers Bezugnahme auf Freud und Lacan zum Ausgangspunkt der Auseinandersetzung genutzt. Das Wintersemester 2007/2008 beginnt mit Butlers Konzept der geschlechtlichen Annahme als eines Prozesses, der wesentlich durch die symbiotische Ablösung von der ersten Bezugsperson (Mutter) bestimmt ist (Melancholisches Geschlecht / Verweigerte Identifizierung). Ihre Thesen werden dann sowohl in affirmativer als auch kritischer Hinsicht auf Freuds Grundlegung des Subjekts bezüglich Identifizierung sowie mit Lacans Triangulierung als ein das Subjekt sozial strukturierendes Moment konfrontiert. Abschließend sollen Butlers Thesen anhand des durch die Lektüre der Grundlagentexte gewonnenen Wissens diskutiert werden. Folgende Fragen werden im Zentrum des Seminars stehen: Was ist unter geschlechtlicher Identifikation und Begehren zu verstehen? / Welche Rolle spielen die normativen Vorstellungen der Kultur und das sexuelle Genießen der/s einzelnen für die Annahme des Geschlechts? / Wie verhalten sich diesbezüglich homo-, hetero- oder bisexuelle Positionen der Geschlechtlichkeit? / Warum lässt sich der Prozess der geschlechtlichen Annahme des Menschen nur als gesellschaftlich bedingt begreifen und welche Rolle kommt hierbei der Sprache zu? / Worin liegen die Beiträge und die jeweilige Kritik von Butler, Freud und Lacan, diesen Prozesse zu begreifen?

Didaktik:
Der Lehrstoff wird aufbauend in zwei thematischen Blöcken den Studierenden anhand des Lesens von wichtigen Texten, Referaten und Diskussionen vermittelt. Dabei wird in die Begriffe "Identität und Begehren" eingeführt und diese klärend zu Grundlagentexten der Psychoanalyse mit philosophischer Relevanz für die Konstitution des Subjekts in Beziehung gesetzt. Den Studierenden werden somit Erkenntnisse und Themenbereiche der philosophischen Geschlechterforschung / Genderstudies sowie Grundlagen der Subjekttheorie im 20. Jahrhundert vermittelt.

Prüfungsmodalitäten:
Für den Erwerb eines Zeugnisses sind die Anwesenheit der Studierenden sowie die aktive Mitarbeit unbedingt erforderlich. Die Prüfungen können in Form von schriftlichen Arbeiten (mindestens 10 Seiten) abgehalten werden. (Unterlagen (Kopien und Bücher) sind dem Handapparat im Leseraum des Philosophieinstituts zu entnehmen).

Anrechenbarkeit

§ 4/2/4, BA: M 13, PP § 57.6

Magistra-Studium und Wahlfachkorb Gender Studies

Anmeldemodalitäten

 

Teilnehmer*Innenbeschränkung

Max. 45

Sonstiges

Literatur:

Judith Butler, Körper von Gewicht. Die diskursiven Grenzen des Geschlechts (dt. 1995); (sowie:) Melancholisches Geschlecht / Verweigerte Identifizierung, in: dies., Psyche der Macht. Das Subjekt der Unterwerfung (dt. 2001).
Sigmund Freud: Das Ich und das Es; Trauer und Melancholie; Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie, in: ders., Gesammelte Werke, chronologisch geordnet (1999).
Jacques Lacan, Die Bedeutung des Phallus, in: ders., Schriften II. (dt.: 1986), (sowie): Angst (unautorisierte Übersetzung dt. 1987).



Heidi Weinhäupl

Name der/des LV-Leiter*In

Heidi Weinhäupl

Titel der LV

Exotismen, Rassismen, Sexismen: "Fremde" und der westliche Blick

LV-Nummer

240057

Lehrveranstaltungstyp

SE

Semesterwochenstunden

2; ects: 6

Institut

Kultur- und Sozialanthropologie

Ort, barrierefrei erreichbar?

Seminarraum D, NIG 4. Stock, ja

Zeit/Termine

Mi 10.10.2007 9:00-11:00, 24.-25.10.2007 und 9.-17.1.2008 Mi, Do 10:00-12:00, 12:30-14:30

Beginndatum

MI, 10.10.2007

Beschreibung

Inhalte, Methoden, Ziele und Literatur unter:
http://www.univie.ac.at/IKSA/KOVODiplom.php

Anrechenbarkeit

Kapitel: 24.01
anrechenbar für *** neuer Diplomstudienplan: Paket *** alter Diplomstudienplan: Theoretische Ethnologie

Anmeldemodalitäten

Anmeldefrist: 3. Sept.: 13 Uhr bis 24. Sept.: 13 Uhr *** Lesen Sie unbedingt die allgemeinen Anmeldeinformationen auf der Homepage bzw. den Aushang am Institut.

*** Lesen Sie unbedingt die allgemeinen Anmeldeinformationen auf der Homepage bzw. den Aushang am Institut. ***

Teilnehmer*Innenbeschränkung

beschränkte Teilnehmer_innenzahl

Sonstiges




Karin Wetschanow

Name der/des LV-Leiter*In

Dr.in Karin Wetschanow

Titel der LV

Geschlecht und Diskurs

LV-Nummer

160008

Lehrveranstaltungstyp

PS

Semesterwochenstunden

2

Institut

Institut für Sprachwissenschaft, Berggasse 11, Stiege 2, 2.Stock, SR 2

Ort, barrierefrei erreichbar?

Es gibt keinen rollstuhlgerechten Zugang! Bei Bedarf bitte mit LV in Verbindung setzen:

Karin.wetschanow(at)univie.ac.at

Zeit/Termine

Uhrzeit und Datum der ersten Einheit: Di, 9.10.07, 11-13.00

Beginndatum

Di, 9.10.07

Inhalte:

Ziel dieses Proseminars ist es, Studierenden grundlegende sprachtheoretische und sprachphilosophische Annahmen zu den Begrifflichkeiten sowie zum Verhältnis von „Geschlecht“ und „Sprache“ zu vermitteln. Weiters will diese Lehrveranstaltung in diskursanalytische Herangehensweisen einführen, die im Bereich der Genderforschung für eine Analyse der sprachlichen Ebene relevant sind. Das Proseminar zielt darauf ab, ein theoretisches Basiswissen zu vermitteln, das im Weiteren dazu befähigen soll, eigene empirische Arbeiten durchzuführen.

Ausgehend von unterschiedlichen Theorien zum Verhältnis von Sprache und Geschlecht werden wir uns in diesem PS mit diskursanalytischen Herangehensweisen an das Thema beschäftigen. Im Zentrum werden dabei die „Feministische Kritische Diskursanalyse“ und die „Feminist Post-Structuralist Discourse Analysis“ stehen. Neben der Auseinandersetzung mit den theoretischen Grundannahmen dieser Herangehensweisen werden wir uns auch mit der Frage beschäftigen, welche Fragestellungen jeweils gestellt werden und welche, wie . empirisch operationalisiert und umgesetzt werden.

Die Studierenden sind dazu aufgefordert, selbständige Referate zu halten, die auf einem aktiv, verstehenden Lesen der Grundlagentexte basieren. Ausgehend von den Präsentationen werden wir die Texte in gemeinsamen Diskussionen kritisch reflektieren.

Anrechenbarkeit

 

Anmeldemodalitäten

bei erster LV

Teilnehmer*Innenbeschränkung

 

Sonstiges

Anforderung: Anwesenheit, Mitarbeit, Referat



Patricia Zuckerhut / Gabriele Habinger

Name der/des LV-Leiter*In

Patricia Zuckerhut, Gabriele Habinger

Titel der LV

Genderforschung: Macht der Räume - Räume der Macht - über die Beziehungen zwischen Raum, Macht und Geschlecht

LV-Nummer

240066

Lehrveranstaltungstyp

VO

Semesterwochenstunden

2, ects: 6

Institut

Kultur- und Sozialanthropologie

Ort, barrierefrei erreichbar?

Hs. A, NIG 4. Stock

Zeit/Termine

Di 10:00-12:00

Beginndatum

DI, 09.10.2007

Beschreibung

Infos zur Lehrveranstaltung entnehmen Sie bitte: http://www.univie.ac.at/IKSA/KOVODiplom.php bzw. dem Aushang am Institut.

Anrechenbarkeit

Kapitel:0.02; 24.01
anrechenbar für *** neuer Diplomstudienplan: Paket *** alter Diplomstudienplan: Theoretische Ethnologie, Sachgebiet, Pflichtwahlfach oder Prüfungsfach

Anmeldemodalitäten


Teilnehmer*Innenbeschränkung


Sonstiges