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SCHWARZES BRETT DER ÖH

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ARBEITSBEREICHE  /  HomoBiTrans*  /  Archiv bis 2009  /  Projekte

offenes kollektiv

wir verstehen das homobitrans-referat als offenes kollektiv. wir wollen gemeinsam mit allen, die lust haben, projekte verwirklichen, aktionen starten, workshops organisieren,  und vieles mehr. deshalb gibt es ab diesem semester ein wöchentliches, offenes plenum, zu dem alle interessierten herzlich eingeladen sind. wer sich also in einem queer/feministischen umfeld vernetzen möchte, eine plattform für ein projekt sucht, ihre/seine ideen nicht immer in die schreibtischschublade verschwinden sehen will... hier bist du richtig!

kwowo

kwowo ist ein online-KoVo für lehrveranstaltungen, das sich mit den themen heteronormativität / körperpolitiken / identitätspolitiken / sexualitätsdiskursen / queer theory / homosexualitäten / transgender / lesbischwulen themen / homo- sowie transphobie und postcolonial studies beschäftigen.

homobitrans aktionswoche

Mehr zur letzten Aktionswoche hier

lesbischwul/trans/queer* tutorien

wir organisieren einmal pro jahr ein ausbildungsseminar für zukünftige tutorInnen und wollen lesbischwuletrans / queere tutorien anbieten. in den tutorien geht es je nach bedürfnissen und konzeption darum, anfangs-/schwierigkeiten im unibetrieb bzw. in der stadt mit anderen zu besprechen und sich mit anderen lesbischwulen und trans-studierenden zu vernetzen. coming-out, szene, aber auch theoretische diskussionen, gemeinsames lesen von texten und planung von aktionen / interventionen.

mehr zum unabhängigen tutoriumsprojekt hier

sichtbarmachung und vernetzungsarbeit

wir fordern die intensive beschäftigung mit anti-heteronormativität, queer theory und gender studies an der universität wien ein! neben der organisation und unterstützung von vorträgen, seminaren und workshops ist uns der informationsfluss zwischen lehrenden und studierenden in bezug auf femistisch-queere projekte ein anliegen. wichtig ist uns außerdem die zusammenarbeit mit queer/feministischen initiativen wie que[e]r-beisl, ladyfest, stichwort oder iglyo (international gay and lesbian youth organisation) und einrichtungen diverser öh-ebenen, referaten von anderen österreichischen unis, i:q sowie dem projektzentrum genderforschung.

darüber hinaus wenden wir uns gegen eine wahrnehmung des homobitrans-referates als "special issue"-angelegenheit. heteronormativität und patriarchat gehen alle an!

kooperation mit "Queere Interventionen"

Seit Beginn der Veranstaltungsreihe "Queere Interventionen - Gespräche zu Kulturwissenschaft und Kunst" kooperiert das HomoBiTrans-Referat der ÖH Uni Wien mit den Organisatorinnen.

Im Zentrum des Programms, das aus ein bis zwei Veranstaltungen pro Semester besteht, steht die Koppelung der theoretischen Reflexion von Queer Theory mit verschiedenen Kunstpraxen. WissenschafterInnen treten in einen Dialog mit KünstlerInnen und diskutieren die Bedeutung Queerer Theorie für das eigene Arbeiten. Das Ziel der Reihe gilt der Intensivierung des wissenschaftlichen und künstlerischen Diskurses zur Queer Theory in Österreich und versteht sich darüber hinaus als Impuls zur kritischen Reflexioin der Voraussetzungen, Bedingungen und Beteiligungsmöglichkeiten an Theoriebildung innerhalb und außerhalb der academia.

Übersicht über die bisher stattgefundenen Veranstaltungen.

literarisches queertett

das format ist dabei das von marcels literarischem quartett:
vier bücher. was ist queer? ist das queer? wie ist queer? wie wird hier queer inszeniert?
queer sträubt sich quasi per definition gegen jedwede definition. seit den achtziger jahren hat der begriff queer weltweit karriere gemacht und ist mittlerweile wohl nicht mehr aus der politischen wie medial-kulturellen praxis wegzudenken. anhand von vier literarischen werken soll in der diskussion der versuch unternommen werden, sich dem thema queer zu nähern. dabei soll es unter anderem um fragen der möglichkeit der umsetzung von queer in literarischen texten gehen: was/wie/wo sind queere charaktere? gibt es queere Sprache? gibt es "das" queere buch? was lässt sich unter einem queerreading verstehen?

vier mal hat das literarische queertett mittlerweile stattgefunden. weitere werden folgen.