Seit Dienstag, d. 27.10., 14:35 Uhr ist der Seminarraum 1 des Instituts für Geschichte von und für FrauenLesbenTrans* besetzt! Der Raum steht euch rund um die Uhr zur Verfügung: zurück ziehen, plenieren, schlafen, work shops machen, austauschen, vernetzen, pläne schmieden, feiern...
Am Mittwoch, d. 28.10., 16:45 Uhr Frauen gemeinsamer Treffpunkt vom FrauenLesben und vom FrauenLesbenTrans*Block bei der Uni-Rampe für die Großdemo der AUdimaxbesetzer*innen
Am Donnerstag, d. 29.10., 17:00 Uhr findet die erste SchwuleTrans*-Vollversammlung an der Uni Wien statt. Treffpunkt ist das HomoBiTrans*-Referat in der ÖH-Universitätsvertretung im Hof 1 des Alten AKH/Campus. Von dort geht es dann zum eigentlichen Versammlungsraum. Bitte pünktlich kommen!
Am Freitag, d. 30.10., 18:45 Uhr findet das Treffen zum Mitaufhängen des Transparents, das gestern auf der SchwuleTrans*-Vollversammlung erstellt wurde, statt. Treffpunkt ist die Studienzulassung (im Tiefparterre des Hauptgebäudes).
Montag
Kein Platz für Hetero-Gacksi!
Campus-Aktionstag mit Überraschung
Ab 14:00 Uhr
Abends Halligallidrecksauparty mit Grillerei und den Golden Girls
Ort: vor der GEWI (Hof 2), 9., AAKH, Spitalgasse 2
Dienstag
Workshop zu Sexismus und Homophobie unter Schwulen
16:00 Uhr
Rosa Tipp in der Rosa Lila Villa, 6., Linke Wienzeile 102
Aktionswoche meets Feministischer Dienstag
Treffen, Tratschen, Trinken. Ohne Programm und zum Selbstzweck.
(eingeladen sind Frauen und Trans*gender)
20:00 Uhr
Frauencafé, 8., Lange Gasse 11
Mittwoch
Workshop Bound for Pleasure - Bondage4Sex
18:00 Uhr
Rosa Tipp in der Rosa Lila Villa, 6., Linke Wienzeile 102
Paar: die!
Das HomoBiTrans*Kollektiv und das Kollektiv Frauenreferat feiern ein Fest!
21:30 Uhr
Nachtasyl, 6., Stumpergasse 53
Freitag
Stadtführung zu Schwarzer österreichischer Geschichte
First Listen Up - Decolonising Vienna Tour
13:00
Treffpunkt vorm Innenministerium, 1., Herrengasse 7
Sprache Macht Widerstand - eine (dreiteilige) Workshopreihe
1. Teil: 16:00 - 19:00
GEWI-Fakultätsvertretung (Hof 2), 9., AAKH, Spitalgasse 2
(Die Räumlichkeiten sind barrierefrei zugänglich, auch die Toiletten.)
Diskriminierende Diskurse strukturieren die Wirklichkeit von uns allen auf die eine oder andere Art. Sie (be-)treffen Lesben, Schwule, Transgender, Menschen mit Behinderungen, Migrant_innen, Schwarze Menschen, religiöse und andere kulturelle (Rand-)Gruppen. Sie (be-)treffen genauso jene Menschen, die sich zu keiner der gesellschaftlichen Minderheiten zählen würden. Und sie haben Einfluss auf die Lebensrealitäten von jenen Menschen und Strukturen, welche diese produzieren und mittragen.
In dieser Workshopreihe wollen wir Strategien gegen diskriminierende Praktiken entwickeln und ausprobieren. Basis sind sprachwissenschaftliche, diskursanalytische und antidiskriminatorische Skills: Wie wird durch Sprache Kontrolle und Macht ausgeübt? Wie tragen wir dazu bei? Wie können wir in diskriminierenden Situationen und Strukturen handeln und was können wir tun, um nachhaltiger dagegen anzugehen? Welche diskursiven Möglichen stehen uns neben den verbalen zur Verfügung?
Voraussetzungen für die Teilnahme: sich auf Deutsch verständigen können; Lust auf Auseinandersetzung und Selbstreflexion.
Leitung: Persson Perry Baumgartinger, Vlatka Frketic; Verein diskursiv - Verein zur Verqueerung gesellschaftlicher Zusammenhänge
Die Workshops sind kostenlos; es ist wichtig, dass die Teilnehmenden bei allen Terminen dabei sind.
Anmeldung bei: verein(at)diskursiv.at
Samstag
Sprache Macht Widerstand - eine Workshopreihe
2. Einheit: 10:00 - 18:00
GEWI-Fakultätsvertretung (Hof 2), 9., AAKH, Spitalgasse 2
(Follow-up: Sonntag, 14. Juni, 10:00 - 18:00)
Samstag Abend: Überraschungsfestival (watch out for klatsch und tratsch!)
Sonntag
Feminist P*rn Club - auch am Muttertag 100% reproduktionsfrei!
Diskussion & Screening
(eingeladen sind Frauen und Trans*gender)
19:00 Uhr
Frauencafé, 8., Lange Gasse 11
Vortrag und Diskussion mit Jules Sturm
Mittwoch, 28. Jänner 2009, 19 Uhr
Stichwort - Archiv der Frauen- und Lesbenbewegung
Diefenbachgasse 38/1
A-1150 Wien
Anhand des Dokumentarfilms augen blicke N (2005) wird in diesem Vortrag das Konzept einer Ästhetik der Verletzbarkeit entwickelt. augen blicke N gewährt Einblicke in das Körpererleben von unterschiedlich körperlich behinderten Tänzerinnen und Tänzern und legt ein sowohl produktives als auch ethisch notwendiges, alternatives Sehen von Verletzbarkeit nahe. Der Film weist auf das Potential des verletzbaren Körpers hin, bestehende Bilder von ungewöhnlichen, behinderten oder queeren Menschen in Frage zu stellen und zu verändern. Im Vortrag wird es darum gehen, das Bewusstsein für eine allgemeine, gemeinsame körperliche Verletzbarkeit zu schärfen und das daraus entstehende Potential für ein verändertes Betrachten von „anderen” Körpern zu nützen.
Eine Ästhetik der Verletzbarkeit soll zugleich die Konstruiertheit und die Veränderbarkeit des Blickes auf Körper aufdecken und Räume erschließen, in denen Sehen und Gesehen-Werden ein gemeinschaftliches Projekt wird. Angesichts der heutigen medialen „Stärkung” von einzelnen wenigen queeren Lebenskonzepten, stelle ich in diesem Rahmen die Frage nach einer ästhetischen Gegenstrategie, welche eine Vielzahl an queeren Körperlichkeiten, gerade in ihrer Verletzbarkeit, als lebenswert und förderlich wahrnimmt.
Jules Sturm hat in Wien und Urbana-Campaign (IL/USA) Philosophie und Gender Studies studiert und ist derzeit PhD candidate an der Amsterdam School for Cultural Analysis (ASCA). Die Dissertation mit dem Titel „In Search of the Body: Transgender Embodiment in Dance, Literature and Queer Photography“ setzt sich mit ungewöhnlichen Körperkonzepten in Kunst und Literatur auseinander. Dabei geht es um die Möglichkeit eines erweiterten und flexibleren Körperbegriffs, der queeren, behinderten, transgeschlechtlichen und kulturell außergewöhnlichen Lebensweisen mehr Raum geben soll.)
Moderation: Sushila Mesquita
Unkostenbeitrag: € 2,90
9. bis 12. Oktober 2008
Was passiert an deiner Uni? Oder besser:
Was möchtest du passieren lassen?
Egal welche Pläne du hast, dich und deine KollegInnen aus dem heteronormen Unialltag zu reißen, dich kritisch mit deinem Umfeld auseinanderzusetzen, queere Gruppentreffen, Aktionen oder Revolutionen ins Leben zu rufen – das unabhängige Tutoriomsprojekt unterstützt dich dabei!
Die TutorInnen sollten die Tutoriumsteilnehmenden zu Diskussionen und gegenseitiger Hilfe anregen und die Gruppenfindung unterstützen, damit sich ein funktionierendes Netzwerk etabliert. Letztendlich sollte die Gruppe selbstständig agieren und sich die Leitung durch TutorInnen im laufe des Semesters erübrigen.
Zwei ausgebildeten TrainerInnen leiten das Seminar und vermittelt alles was du brauchst, um ein Tutorium zu planen und durchzuführen. In einem Vorabtreffen hast du die Möglichkeit, den Inhalt der gemeinsamen Tage mitzubestimmen, damit deine Wünsche und Interessen auf keine Fall zu kurz kommen.
Die Kosten für das viertägige Wochenende (Ausbildung, Essen, Unterkunft, An- und Abreise) werden vom unabhängigen Tutoriumsprojekt übernommen. Zudem wird dir sicher auch an den Abenden nicht langweilig werden.
Ich, Stefan, Student an der Angewandten, organisiere das Treffen und freue mich über zahlreiche Anmeldungen. JedeR interessierte StudentIn ist eingeladen mitzufahren. Das Seminarhotel, in dem das Treffen stattfinden wird, ist noch nicht fix, wird aber im Laufe der nächsten Tage bekanntgegeben.
Voranmeldung unter: queerfem@gmail.com

Das waren die Queer-Fem-Tage 2008
Fünf Tage Vernetzung, Workshops, Filmprogramm, Musikprogramm, Performanceprogramm, Feminismus, Dykemarch, Party, Kennenlernen von Menschen und Themen, Sexparty, Abschlusspicknick, Chillout, Vorbereitung, Zusammenräumen, zuwenig Schlafen, Filmbrunch, Kicken, Bondage, Befreiung, Transportfahrten, Organisatorisches, Inhaltliches, Grillen, Open Stage, Gender Performance, Begehren, Raufen, Female [technical] self-empowerment, Theorie, Praxis, Auseinandersetzung, Reflektion, Vokü, Orgastress, Organisieren, Umorganisieren, Laufenlassen, Chaos und dann doch wieder Ordnung, DIY, Vernunft und Emotion, Interviews, Moderation, Zuhören, Queerness, Open Space, Feminist Space, ... liegen hinter uns. Wir danken allen, die sich beteiligt haben, dass die Queer-feministischen Tage Wien 2008 so bewegt, quirlig und inspirierend waren!
die queer-fem-tage sind ein subversives selbstermächtigungsprojekt, das 2003 entstanden ist und sich als plattform für den Austausch queerer, feministischer und anti-rassistischer Positionen aus Praxis und Theorie versteht. bisher haben die queer-fem-tage in hamburg, marburg und berlin halt gemacht.
von 11. - 14. september haben sie in wien stattgefunden!
www.queerfemtagesind.org
Es ist wieder soweit:
Am 5. Juni findet in der Rathausstraße das legendäre Basisgruppen-Straßenfest statt - diesmal in Kooperation mit und als Soli-Fest für die Queer Feministischen Tage, die es von 11. - 14. September in Wien geben wird!

Im Rahmen der Kampagne SexarbeiterInnen haben Lust... auf ihre Rechte! von LEFÖ - Beratung, Bildung und Begleitung für MigrantInnen veranstaltet das Kollektiv für Homo_Bi_Trans*- Angelegenheiten die Filmschau:
„Neither victims nor culprits“ Alternative Diskurse und Repräsentationen von Sexarbeit. Screening + Diskussion von Kurzfilmen aus der Sammlung „la putain de compile".
Am Do 29. Mai, 19:00 – 23:00
Auf der GEWI-Fakultätsvertretung, UniCampus, Hof 2 beim Hörsaalzentrum, Spitalgasse 2, 1090 Wien
!bei Schönwetter im Freien!
Gezeigt werden Beispiele aus der kanadischen Kurzfilm-Compilation "la putain de compile", einer Sammlung von aktivistischen, feministischen, aktionistischen, queeren und kämpferischen Positionen von Sexarbeiter_innen. Die Filme machen Forderungen nach Anerkennung von Sexarbeit als Beruf, nach uneingeschränkten Menschenrechten zum Thema und bieten alternative Diskurse und Repräsentationen von Sexarbeit.
Näheres zur Kampagne und Veranstaltungsreihe unter: http://www.lustaufrechte.at/
Eine Diskussion zum geplanten Mahnmal „für homosexuelle und transgender Opfer des Nationalsozialismus“ in Wien
Nach Amsterdam und Berlin soll nun auch Wien ein Mahnmal "für homosexuelle und transgender Opfer des Nationalsozialismus" erhalten. Ein erster, nach Medienberichten mittlerweile verworfener Entwurf sollte auf dem Morzinplatz baulich umgesetzt werden. Dort, wo sich die ehemalige Gestapo-Leitstelle befand, war der "rosa Platz" geplant: ein 400m² großes Bassin mit rosa gefärbtem Wasser, durch das sich der Schriftzug "QUE(E)R" zieht. Die Wiener Stadtregierung erklärte bei der damaligen Projektpräsentation enthusiastisch: "Der Begriff QUE(E)R steht sowohl als Sammelbezeichnung für alle Abweichungen von heterosexueller Normativität im Sinne von fremdartig, komisch oder schräg und wird heute von Schwulen, Lesben, Intersexuellen und TransGenders als affirmative Selbstbezeichnung verwendet."
Obwohl das Projekt in dieser Form nun nicht realisiert werden wird, wollen wir trotzdem über den Entwurf diskutieren. Wie sichtbar sind die einzelnen Gruppen, die der Entwurf - zumindest im Titel – benennt? Muss sich Erinnerungspolitik in diesem Zusammenhang immer auf eindeutige Identitäten beziehen? Inwiefern ist der Begriff „queer“ in einem historischen Kontext und als Subjektbezeichnung überhaupt anwendbar? Ebenso ergeben sich weitergehende Fragen an einen neuen Entwurf: Welche Alternativen ließen sich zum Rosa Platz finden? Sollte am Begriff „QUE(E)R“ festgehalten werden? Und letztlich: wie könnte aus queeren Perspektiven den Verfolgten und Ermordeten des NS-Regimes gedacht werden?
Diskussion mit Theoretiker_innen und Aktivist_innen.
Am 2. April 2008
Um 20:00 Uhr
Im que[e]r (Wipplingerstrasse 23, 1010 Wien - vor dem Haus die Treppe hinunter)
Queer Fem Was?
Schon zum vierten Mal haben dieses Jahr von 19. bis 22. September die Queer-Feministischen-Tage stattgefunden. Entstanden aus der so genannten "Bundesfachschaftstagung Gender Studies", die Fachschafts- und Basisgruppenaktivist_innen der Gender Studies über die eigenen Unigrenzen hinaus vernetzen wollte (geschehen in Hamburg 2003), wurden die Queer-Fem-Tage in den folgenden Jahren immer mehr zu einer Plattform für den Austausch queerer und feministischer Positionen aus Praxis und Theorie, gerade auch über akademische Grenzen hinaus.
Dieses Jahr also Berlin..
Weil in Berlin nicht nur die Straßen breiter, sondern offenbar auch die Visionen größer sind, haben die Organisator_innen der Berliner Queer-Fem-Tage gleich noch die zweitägige Queer-Leben-Konferenz angehängt, die unterschiedlichste Positionen zu Konzeptionen von "queer" aus Kunst, Alltag und Wissenschaft zusammenbrachte (Für alle, die nicht dort sein konnten, werden die Protokolle der Workshops und Vorträge auf der Queer-Leben-Seite online gestellt). Dazu gabs Filme zu sehen, großartiges Vokü-Essen zu verspeisen und spannende Performances und tolle Konzerte zu sehen. Alles in allem also fünf Tage der Extra-Klasse!
Nächstes Jahr dann Wien..
Ja! Tatsächlich! Die Queer-Fem-Tage sollen nach Wien kommen. Wir, die wir die letzte Woche in Berlin verbracht haben und soviel mitnehmen konnten, wollen versuchen, dieses großartige Projekt nach Wien zu holen. Selbstverständlich wird rechtzeitig der Termin des ersten Planungs-Plenums bekannt gegeben.
Also wir sind begeistert !