Die Ausstellung "Homo:Foul. Die besten Plakate zu Homosexualität und Fußball" bis 13. Juli 2008 Portikus der Winterreithalle im Museumsquartier / Haupthof !
Der europaweit ausgeschriebene Plakatwettbewerb "Homo:Foul" wurde dieser Tage abgeschlossen. Die Jury hat 32 Plakate ausgewählt und aus diesen das ihrer Meinung nach beste Plakat ermittelt.
Die Siegerin ist Kunststudentin und kommt aus Wien. Die Jury lobte an ihrem Beitrag "Gay" die Einfachheit des Sujets, das seine Message auf einen Blick transportiert.
Auf den zweiten Platz reihte die Jury das Plakat "Kick Homophobia Out" aus Warschau/Polen. Bei diesem überzeugte vor allem die künstlerische Qualität und Ausführung.
Platz drei ging wieder an Österreich. Die "Spielerfrau" wurde für seinen doppelbödigen Witz und die Thematisierung von Gender-Aspekten gelobt.
Gleichzeitig veranstaltet "dieStandard.at" ein Publikumsvoting. Küren Sie Ihre Favoritin bzw. Ihren Favoriten. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird am 12. Juli bei der Regenbogenparade bekannt gegeben.
zum Publikumsvoting von diestandard.at gehts hier
Veranstalterin: www.qwien.at
sowie TUNT-/BUTCHATLON im Museumsquartier!!
Am Mittwoch, den 4.Juni 2008 ab 18.30 Uhr ist es endlich soweit: Auf dem Portikus der Winterreithalle im Museumsquartier werden die besten Plakate des internationalen Plakatwettbewerbs „HOMO:FOUL“ präsentiert.
Im Anschluss daran bietet der TUNT-/BUTCHATLON ab 19.00 Uhr DAS Sportereignis des heurigen Jahres.
Folgenden Disziplinen werden beim heurigen TUNT/BUTCHATHLON ausgetragen:
DIE Tunten-Disziplinen:
Handtaschentorschiessen
Fußballtrikotsynchronbügeln,
Stöckelschuhfussballtrippeln
DIE Butch-Disziplinen:
Paninipickerlzielwerfen
Fußballmatchsynchronfernsehen
Iron-Butch-Lauf gegen/mit/für/über/einander an.
Den SiegerInnen, die von der hochkarätigen Jury gekürt werden winken nicht nur unendlich schöne Preise, sondern auch unglaublicher Ruhm.
Es moderieren: „die Schefin“ und Queen Mum
TeilnehmerInnenanmeldung in 3er-Equipen bei Queen Dad:
Connie - 0664-2357079 oder connielicht(at)yahoo.de
Mehr zu diesen Großereignissen unter: www.qwien.at

50 Plakate zu Homosexualität und Fußball
Europaweiter Plakatwettbewerb zur EM2008 ausgeschrieben von Qwien Kultur
Vorbereitungsphase: September 2007 – Mai 2008
Präsentation: Juni/Juli 2008
25 schwule Profikicker müsste es in der Österreichischen Bundesliga geben, wenn man annimmt, dass von 500 Profispielern wie in der Gesamtbevölkerung fünf Prozent homosexuell sind. Es gibt aber keinen einzigen schwulen Profispieler in Österreich, der offen mit seiner Homosexualität umgeht.
Fußball ist der letzte Ort, an dem die Klischees von „wahrer Männlichkeit“ gelebt werden können, sowohl auf dem Feld, als auch in den Fankurven. Schlechtes Spiel gilt als „weibliche“ Wesensart. Und weiblich codiertes Verhalten ist nicht willkommen, wird abgewertet und ausgegrenzt, was in Sexismus und Homophobie mündet. Zögerliche oder schlechte Fußballer werden als „Mädchen“ oder „Schwuchtel“ bezeichnet und der gegnerische Spieler als „warme Sau“ beschimpft. Defensives Spiel endet häufig in einem „warmen Pass“. Nicht nur in den österreichischen Stadien gehört blanker Machismo zum guten Ton.
Frauen sind als Spielerinnen, als Fans, Vorstandsfrauen und Journalistinnen die Ausnahme. Fußballspielende Frauen sind „Mannweiber“ oder „Lesben“, wobei hier Lesbe gleichbedeutend ist mit unattraktiv und „männlich“.
Die Berührungsängste von heterosexuellen Männern mit Schwulen sind sehr groß, und da ist besonders fatal, dass Fußball durch Klammern, Decken und Festhalten eine berührungsintensive Sportart ist. Nach einem Torerfolg wird umarmt und geherzt, aber nur solange kein Spieler den Körperkontakt zu Männern auch im Privatleben sucht. Und solange der Witz des nach der Seife Bückens seine Pointe nicht verliert, wird sich daran nichts ändern.
Es besteht also Handlungsbedarf.
QWIEN Kultur wird anlässlich der EM2008 einen Akzent im Stadtbild setzen, mit dem Homophobie im Fußball thematisiert werden soll. Mit einem europaweit ausgeschriebenen Plakatwettbewerb machen wir das Tabuthema während der EM2008 öffentlich.
Aus allen Einsendungen, die bis Ende Mai 2008 bei QWIEN Kultur eintreffen, wird eine Vorjury die besten 50 auswählen, eine namhaft besetzte ExpertInnen-Jury die besten drei und ein Siegerprojekt küren, das mit einem Preisgeld und einer Veröffentlichung in Partnermedien prämiert wird. Während der EM2008 bis zur Regenbogen Parade Mitte Juli 2008 werden die 50 Besten der Öffentlichkeit mit einer Plakatausstellung im öffentlichen Raum präsentiert.
Homo : Foul
50 Plakate zu Homosexualität und Fußball
Wettbewerb: Einsendungen bis 30. Mai 2008
Eröffnung der Ausstellung und Bekanntgabe des Siegerprojektes: 4. Juni 2008
Näheres unter www.qwien.at