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Henryk Mandelbaum

Nur die Sterne waren wie gestern
Häftling des Sonderkommandos von Auschwitz 1944/1945

Ausstellung

in der Aula der Universität Wien
7. bis 30. Mai 2008

Montag bis Freitag, 8.00 bis 22.00 Uhr
Samstag, 9.00 bis 18.00 Uhr

Die Ausstellung stellt den Menschen Henryk Mandelbaum vor. Sie macht die Wirkung von Geschichte und Politik auf ein menschliches Einzelschicksal sichtbar. Gezeigt wird: Wie Henryk Mandelbaum vor dem Krieg mit seiner Familie lebte. Der kurze schreckliche Weg der Familie Mandelbaum von einem normalen Leben in die Verachtung, Verfolgung und Vernichtung. Und wie der junge Mandelbaum schließlich in sein eigenes Leben trat. Was die Nazis ihm angetan haben. Wie das Grauen der Arbeit im Sonderkommando von Auschwitz sein Leben prägte. Was er in Auschwitz gesehen, erlebt, überlebt hat. Wie er aus der Einsamkeit seiner leidvollen Erfahrungen ins Leben zurück finden konnte.

Tina Henkel, Historikerin und Politologin aus Hamburg, die Kasseler Autorin Karin Graf und der Kasseler Fotograf Andreas Dahlmeier haben Henryk Mandelbaum in Fotos und Texten porträtiert und seine Geschichte in dieser Ausstellung für die Öffentlichkeit aufbereitet. In einem einstündigen Film berichtet Henryk Mandelbaum über sein Leben und vor allem über seine Arbeit als Häftling des Sonderkommandos des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz.

Die Fotoausstellung ist in deutsch-polnischer Kooperation entstanden. Beteiligt sind das Bildungswerk Stanislaw Hantz e.V. aus Kassel, die Internationale Jugendbegegnungsstätte in Oswiecim (Auschwitz) und der Verein "Gegen Vergessen Für Demokratie". Nach der Erstpräsentation im Mai 2005 in Auschwitz war die Ausstellung in verschiedenen polnischen und deutschen Städten zu sehen. Jetzt präsentieren sie der Verein Gedenkdienst, die ÖH Uni Wien und Givat Haviva in der Aula der Universität Wien.



Veranstaltungen

7. Mai 2008, 18.30 Uhr
Eröffnung der Ausstellung mit Henryk Mandelbaum
Aula der Universität Wien

8. Mai 2008, 11.00 Uhr
Zeitzeugengespräch mit Henryk Mandelbaum
Kleiner Festsaal der Universität Wien
Anmeldung für Gruppen bei Gedenkdienst erbeten

14. Mai 2008, 18.30 Uhr
Warum normale Menschen morden.
Vortrag von Michaela Christ
im Rahmen der Reihe Geh Denken,
im Depot, Breite Gasse 3

20. Mai 2008, 11.00 Uhr
Zeitzeugengespräch mit Max Mannheimer, Vorsitzender der Lagergemeinschaft Dachau
Universität Wien, genauer Ort wird noch bekannt gegeben, Anmeldung für Gruppen bei Gedenkdienst erbeten

20. Mai 18.30 Uhr
Gedenkdienst im Gespräch mit Max Mannheimer
Ort wird noch bekannt gegeben

Führungen
jeden Mittwoch 11.00 Uhr
und auf Anfrage bei Gedenkdienst

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.


Weitere Informationen auch unter:
www.gedenkdienst.at