Eingangsvorlesungen in stark unterfinanzierten Studien wie Theater-, Film und Medienwissenschaft oder Politikwissenschaften sind durch das damit einhergehende schlechte Bertreuungsverhältnis so überbelegt, dass ein Sitzplatz zum Luxus wird und in naturwissenschaftlichen Fächern müssen sich die StudentInnen z.B. um Mikroskope streiten.
Gleichzeitig wird vom Ministerium mit dem Gedanken gespielt, noch mehr Gelder einzubehalten und sie nur dann an die Universitäten auszuzahlen, wenn sie brav spuren. Von einer wirklichen Erhöhung der Budgets und der Lösung der Raumprobleme oder einer Verbesserung der Betreuungsverhältnisse ist dagegen keine Rede!
Auch wenn die beschriebenen Szenarien noch unwahrscheinlich klingen – so ist es leider doch realistisch, dass sie eintreten. Denn die RektorInnenkonferenz vertritt die Meinung, dass die Lösung der finanziellen Probleme der Uni weniger Studierende beinhaltet. Deshalb ist davon auszugehen, dass die Universitäten jede Möglichkeit zur Beschränkung nutzen werden.