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POLITIK  /  Presseaussendungen  /  2006

Presseaussendung
Dienstag, 30. Mai 2006
Universitäten/ÖH/Bildungspolitik/Universität Wien/Frauenförderung

Repräsentation ist nicht genug - Frauenförderung sieht anders aus!

Utl.: Anlässlich einiger Fehlinterpretationen unserer Aussendung vom 23. 5. 2006 sieht die ÖH Uni Wien sich zu folgender Klarstellung veranlasst

Wien – Die ÖH Uni Wien distanziert sich hiermit von rein repräsentativ gedachten Konzepten von Frauenförderung, die die Illusion einer Gleichberechtigung aufrecht erhalten. Wir fordern strukturelle Änderungen und wollen uns nicht (wie etwa der Frauenförderungsplan der Universität Wien) mit Repräsentation zufrieden geben.

Frauenquoten alleine machen Frauen nicht stark – Frauenförderung heißt aktiv Schülerinnen, Studentinnen, Wissenschafterinnen und Nichtwissenschafterinnen stützen. Durch geschlechtergetrenntes Lernen in der Einführungsphase von besonders stark männerdominierten Fächern. Durch Coaching für Diplomandinnen. Durch Vernetzung von Habilitandinnen. Und durch vieles andere mehr…
Nicht die Einzelne soll gedrängt werden, gläserne Decken, die von den omnipräsenten Männerbünden getragen werden, zu durchbrechen, sondern alle Frauen sollen Raum haben - Überall!

Rückfragehinweis:
Magdalena Koehle, Tel.: 0664-820.37.57
Dominik Sinnreich, Tel.: 0699-81.47.50.24
Referat für Öffentlichkeitsarbeit, ÖH Uni Wien