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POLITIK  /  Presseaussendungen  /  2009

Presseaussendung
15. Oktober 2009

ÖH Uni Wien: Ein neues Bildungskonzept ist notwendig

Utl: Beim heutigen Pressegespräch präsentierte das Vorsitzteam der ÖH Uni Wien die Kampagne "Schöne neue Uni?" zur Novellierung des Universitätsgesetzes.

Es ist politisch äußerst bedenklich, eine Gesetzesnovelle während der Sommerferien und der anschließenden Prüfungszeit durchzuführen. Studierende hatten somit nicht die Chance, genügend Information über die Auswirkungen des UG zu erhalten, geschweige denn ihren Unmut auszudrücken.

"Die ÖH Uni Wien lehnt den momentanen Kurs in der Bildungspolitik strikt ab", sagt Flora Eder vom Vorsitztem der ÖH Uni Wien und verweist auf die ursächliche Aufgabe der Hochschulen: "Universitäten sollen ein Ort der kritischen Auseinandersetzung mit Inhalten sein. Mittlerweile werden Universitäten als Untergebene des Arbeitsmarktes betrachtet. Die Bildungspolitik unter Hahn geht den Bach hinunter".

"Die UG Novelle bringt untragbare Verschlechterungen: Aufnahmeprüfungen und Auswahlverfahren sind sozial selektiv und verhindern ebenso wie die angedachten Zugangsbeschränkungen zu den Masterstudien, dass StudentInnen sich frei bilden können", so Veronika Helfertvom Vorsitzteam der ÖH Uni Wien: "Platzmangel, schlechte Betreuungsverhältnisse und die chronische Unterfinanzierung an der Uni Wien sind die Ergebnisse der Bildungspolitik der letzen Jahre"

Die ÖH Uni Wien wird in ihrer Kampagne über die Bedeutung des UG informieren und gemeinsam mit den Studierenden über die Zukunft der Hochschulen diskutieren.

"In einer Aktionswoche wollen wir uns gemeinsam mit Studierenden kritisch mit der UG Novelle auseinandersetzen und an einem neuen, emanzipatorischen Bildungskonzept arbeiten. Wir werden die Zukunft der Universitäten selbst in die Hand nehmen", schließt Oona Kroisleitner vom Vorsitzteam der ÖH Uni Wien.


Rückfragehinweis
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Elena Barta, Tel.: 0650-22-12-188
Johanna Pisecky Tel.: 01-42.77-19530
Referat für Öffentlichkeitsarbeit, ÖH Uni Wien