Date: Sonntag, 10. Jänner 2010, 12.00 – open end
Location w23: 1010 Wien, Wipplingerstraße 23
Die transdisziplinär ausgerichtete Veranstaltung verbindet anti-rassistische/postkoloniale und feministische/queere Positionierungen mit Kritiken an neoliberal-kapitalistischen Verhältnissen. Im Zuge von 3 Blöcken (genauer Ablauf siehe Zeitplan weiter unten) werden deren Verwobenheiten und gegenseitige Bedingungen diskutiert.
In Block 1, geleitet von Elahe Haschemi Yekani, sollen vermittels der Arbeiten der Teilnehmer_innen sowie ausgewählter Projekte Möglichkeiten und Schwierigkeiten queerer und postkolonialer Analysen thematisiert werden.
In Block 2, geleitet von Antke Engel, wird nach Vorab-Lektüre einschlägiger Texte sowie gemeinsamer Bildanalyse vor Ort nach Strategien gegen Rassismen und Hetero/Sexismen gefragt.
In Block 3, der informell und offen gehalten ist, sollen sowohl Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit hegemonialen Rahmenbedingungen diskutiert werden als auch diesbezüglicher Austausch und Vernetzungen stattfinden. Angesprochen werden sollen Interessierte, die sich mit der Verwobenheit von vergeschlechtlichten und ethnisierten Normierungen im Kontext neoliberaler Machtverhältnisse auseinandersetzen, sei dies im Zuge wissenschaftlichen Arbeitens oder politischer Praktiken.
Die Veranstaltung fokussiert sowohl auf Dissertant_innen, die Interesse an der Thematik haben, als auch explizit auf Dissertant_innen der Sozialwissenschaften, die ihre Dissertation in den Bereichen Gender/Queer Studies/Theory, Postkolonial Studies, Critical Whiteness Studies und ähnlichem verfassen. Fragestellungen, die sich im Zuge der Arbeit an der Dissertation ergeben, können in der Gruppe/mit den Vortragenden zur Diskussion gestellt werden. Darüber hinaus sind jedoch alle an den Thematiken und thematisch-orientierten Vernetzungen Interessierten – speziell auch zukünftige Dissertant_innen – eingeladen.
Um eine Anmeldung wird dringend bis 2. Jänner 2010 per Mail unter helga.haberler(at)gmx.at ersucht zwecks Orientierung und Planbarkeit für Veranstaltungsleiter_innen und Organisator_innen.
In Block 1 und Block 2 sind max. 50 Teilnehmer_innen möglich; Block 3 ist offen. Es ist sowohl möglich, einzelne Blöcke zu besuchen als auch an der gesamten Veranstaltung teilzunehmen, bitte um Info diesbezüglich soweit schon im Vorfeld abschätzbar.
Für Block 1 wird ersucht, Beispiele vorab zu schicken: Zitate aus Literatur, mit der gearbeitet wird, Auszüge aus eigenen Arbeiten, visuelle Beispiele oder Fragestellungen, die gerne diskutiert werden wollen. Diese sollten vorab per Mail übermittelt werden.
Für Block 2 wird zu einer Vorab-Lektüre von 3 Texten eingeladen, die online abrufbar sind.
Weitere Informationen, Zeitplan und Links zu den Texten als PDF:
_Queer_Postcolonial_Interventions_.pdf