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Wer kann Studienbeihilfe beziehen?

Studienbeihilfe beziehen können österreichische Staatsbürger_innen und diesen nach § 4 StudFG gleichgestellte Ausländer_innen und Staatenlose:

  • Konventionsflüchtlinge sind Österreicher_innen gleichgestellt (gilt jedoch nicht für subsidiär Schutzberechtigte)
  • Ausländer_innen aus einem EU-/EWR-Staat sind österreichischen Staatsbürger_innen gleichgestellt, wenn sie vor Aufnahme des Studiums in Österreich gearbeitet haben. In einigen Fällen muss das betriebene Studium eine Weiterbildungsmaßnahme im Sinne des (zuvor ausgeübten) Berufes darstellt (z.B. ein_e Krankenpfleger_in studiert Medizin). Bei langfristigem Aufenthalt oder Schulbesuch bzw. Studienabschluss in Österreich erfolgt ebenfalls eine Gleichstellung. Weiters können Kinder von EU-/EWR-Bürger_innen Studienbeihilfe beziehen, wenn zumindest ein Elternteil in Österreich lebt und arbeitet.
  • Nicht-EU-/EWR-Bürger_innen (Drittstaatsangehörige) haben nur dann Anspruch auf Studienbeihilfe, wenn sie für Österreich eine Daueraufenthaltsberechtigung haben.
  • Staatenlose sind dann gleichgestellt, wenn sie vor Beginn des Studiums mit wenigstens einem Elternteil mindestens fünf Jahre in Österreich unbeschränkt einkommenssteuerpflichtig gewesen sind und in Österreich in dieser Zeit den Mittelpunkt ihrer Lebensinteressen gehabt haben.
  • Britische Staatsbürger_innen gelten als EU-/EWR-Bürger_in wenn sie sich bereits vor 1.1.2021 in der EU aufgehalten haben. Anderenfalls gelten sie als Drittstaatsangehörige.