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Fem*Kongress

Aktuelle Veranstaltungen

Clown, Frau Clown, Clown_in

Eine queer- feministische Untersuchung der Figur des Clowns - Veranstaltung als Vorprogramm für den Fem * Kongress - Feministische Perspektiven für alle* - der ÖH Uni Wien im März 2019

 
organisiert von: ÖH Uni Wien
Location: ÖH Uni Wien Besprechungszimmer, Spitalgasse 2-4, 1090 Wien
 

Der Clownerie wohnt ein subversives Potential für gesellschaftliche Veränderung inne und es eröffnet als künstlerische Praxis neue Perspektiven auf gesellschaftliche Handlungsspielräume. Mit dem historischen Bezug des Clown_ins zur Marginalisierung werden verschiedene Bereiche von Andersartigkeit eingehend beleuchtet und Geschlechterdifferenz dekonstruiert. Die Entwicklung und Funktion der Clownsfigur wird in der Geschichtsschreibung und dem traditionellen Zirkus aufgezeigt. Die Herauslösung dieser Figur aus dem traditionellen Zirkus wird im Zusammenhang mit der zweiten Welle des Feminismus gestellt. Frau Clown erscheint im weiblichen Körper. Schließlich wird das Potential dieser Figur mit der Queer Theory in einen transgressiven Zusammenhang gestellt, welche die Gegenwart und Zukunftsperspektiven der Clownerie als eigenständige Darstellungsform untersucht. Den theoretischen Rahmen hierzu bilden Ansätze aus Feministischer Theorie, Theaterwissenschaft und Queer Theory.

Freiluftkino - Queercore: How To Punk A Revolution

Geschichte einer Gruppe von nordamerikanischen Punk-Künstler_innen, die ihre queeren Identitäten radikal ins Zentrum der eigenen Arbeiten rückten - Veranstaltung als Vorprogramm für den Fem * Kongress - Feministische Perspektiven für alle* - der ÖH Uni Wien im März 2019

 
organisiert von: ÖH Uni Wien
Location: Cafe Willendorf, Linke Wienzeile 102, 1060 Wien (im Hof)
 

In den 1980ern begann in Toronto eine neue Bewegung: Homocore, später Queercore genannt. Ganz am Anfang standen auch G. B. Jones, die später die Band Fifth Column gründete, sowie Bruce LaBruce, der später als Indie-Filmemacher erfolgreich wurde. Die beiden gaben ein queeres Punk-Fanmagazin heraus und der Bewegung damit Sichtbarkeit. Aus dem Punk heraus geboren richtete sich der wachsende Queercore gegen die Kommerzialisierung des Lebensstils. Stattdessen hieß Selbermachen die Devise und so gründeten sich immer mehr Musikbands, die offensichtlich mit queeren Texten und Darstellungen arbeiteten. In den 90ern wurden nicht nur Pansy Division als Vorband von Greenday bekannter, sondern auch Riot-Grrrl-Bands wie Bikini Kill und LeTigre und schließlich Gossip mit der Sängerin Beth Ditto.